Der Unanständige

Da gibt es ja dieses Zitat von Gerhard Bronner: „Es gibt drei Dinge, die sich nicht vereinen lassen: Intelligenz, Anständigkeit und Nationalsozialismus. Man kann intelligent und Nazi sein. Dann ist man nicht anständig. Man kann anständig und Nazi sein. Dann ist man nicht intelligent. Und man kann anständig und intelligent sein. Dann ist man kein Nazi.“
Wenn man sich dann dieses Interview von Björn Höcke mit dem ZDF anschaut, dann lässt das eigentlich nur einen Schluss zu!

Saft satt


Es ist schon ziemlich cool wenn man sagen kann dass es der eigene Saft ist, der da auf dem Tisch steht. Aber das ist schon eine ganz schöne Arbeit, Äpfel runter vom Baum und klein machen, Trauben ernten, das Zeug häckseln und dann pressen. Durchatmen. Danach abkochen und in die Beutel füllen. Durchathmen. Zum Schluss alles sauber machen. Feierabend.
Der Baum hat uns heuer zugearbeitet und die meisten Äpfel schon abgeschmissen, also gibt es Traube-Apfel Halb-Halb, schön süßsauer, etwas mehr als 30 Liter sind es geworden, das reicht locker über den Winter. Flankiert wurde mein Gepampel von der Chefin, die hat in der Küche Marmelade gemacht. Ein produktives Wochenende.

nginx Proxy


Weil es geht! Man kann bei NoIP mehr als eine DynDNS Adresse reservieren – kostenlos. Was man damit machen kann? Erst mal haben. Ein Update der zweiten IP-Adresse bei Adressenwechsel geht aber nicht automatisch über die Fritzbox, sondern muss manuell über ddclient auf einem Rechner, der immer läuft, abgewickelt werden. Wenn man dann unter zwei Adressen erreichbar ist, kann man damit anfangen die Adressen wieder aufzulösen, das geht am einfachsten mit nginx als Proxy. Eine geschmeidige Angelegenheit!
Übrigens, das Bild oben wurde mit draw.io in NextCloud erstellt. Das ist Malen im Browser sozusagen. Kann man einfach so installieren kostet nix. Top!

Aushub

Es geht los! Heute Abend wurde mit dem Aushub begonnen, gut die Hälfte ist raus. Morgen Abend geht es weiter, Freitag wird der Trockenbeton geliefert, Abends die Schalung aufgebaut und am Samstag dann betoniert. So der Plan. Spitzen Plan. #GartenhausZwei

KoK in IT


Wir beenden diesen Urlaub mit einem Kracher! 3 Tage KoK in Lavis (KoK steht für Kurzurlaub-ohne-Kids). Unser erster gemeinsamer Italien-Urlaub. Über den Brenner mit Halt in Brixen ging es nach Lavis und dort wurde direkt im Weingut eingecheckt. Pizza, Hauswein rot, Spaghetti Carbonara, Hauswein weiß, Spaghetti Aglio, Schinken, Grappa, Speck, Käse hier, Käse da, unbedingt noch ein Cappuccino hinterher oder ein Espresso, da der Sorni muss auch noch mit und dann noch ein finales Stück Parmesan hinterher. Das beschränkende Element ist das Fassungsvermögen des Magen.
Auf dem Heimweg noch der erste Schnee am Brenner, Spezialabkürzung über den Achensee und eine kleine Rast in Glashütte, typische Chromleiste. Die Weinvorräte wurden ordentlich aufgestockt, aber ob sie 13 Jahre reichen ist eher unwahrscheinlich. Die Chefin ist angefixt, das war ein spitzen Wochenende.

Diese Badeanstalt bleibt bis auf Weiteres geschlossen


Die Chefin hat den Braten gerochen und sich sauber Richtung Playmobil Fun Park abgesetzt. Es gibt da nämlich einen Unterschied, unser Planschbecken und das Planschbecken. Mensch, unser Planschbecken war eine top Anschaffung! Und das Planschbecken muss abgebaut werden. Mit „unser“ fängt Lob an, mit „das“ Arbeit.
Zusammengefasst lässt sich sagen dass so ein Planschbecken schon eine Menge Arbeit macht und dass man gut einen Tag einplanen sollte um es abzubauen. Vor allem das Entleeren sollte man nicht unterschätzen. Es ist natürlich höchste Zeit gewesen dass es abgebaut wurde, damit das Gartenhaus wo unser Planschbecken über den Winter gelagert wird, endlich angegangen werden kann.
[Update] Die Pumpe steht zum Verkauf: Steinbach Speed Clean Active Balls plus Sandfilteranlage, Umwälzleistung 3,8 m³/h, 230 V/200 Watt, Anschluss Ø 32/38 mm, 320 g Filter Balls. Bei der Wirkung von Pumpen verhält es sich ungefähr wie bei Motoren: viel Hubraum ist nur durch noch mehr Hubraum zu ersetzten.

Die Backup-Strategie Teil 16 – Europäisch unterwegs

Gut, wenn Frankreich, Schweden und die Niederlande jetzt auch mitmachen, dann scheint das mit Nextcloud ja eine größere Nummer zu werden. Also kriegen die im Hack’schen Reich jetzt auch eine zweite Chance, das ist ja nur fair! Mit Docker ist die Sache eigentlich recht schnell eingerichtet, da gibt es auf Github zig fertige Docker-Compose Dateien, aber dann kommt das Customizing und das ist kein Selbstläufer.

Status Ouo: Nextcloud läuft jetzt parallel zu Seafile, beide nutzen Onlyoffice als Office-Backend und Übernacht wurden 102 GB Daten rein geschaufelt. Funktioniert erst mal ganz gut, jetzt kommt die Handy-Integration an die Reihe, das sind nochmal gut 11 GB Bilder. Die Android App scheint Zweiwege-Synchronisation zu unterstützen, das ist schon mal ein echter Mehrwert!

Das Projekt hat sich gemausert, kein Vergleich zu den alten Owncloud Tagen. Es gibt auch einen eigenen App-Shop mit allerlei Erweiterungen für das Backend, alles recht interessant, auch da kann Seafile nicht so richtig mithalten. Gut, wir bleiben dran, im Dienste der persönlichen Datenhoheit!

Zum Projektverlauf.

Audiomotivationsschub #2

Man könnte eine Urlaubsplaylist daraus machen. Zufälligerweise hat Element of Crime hat das passende Lied für den gestrigen Ausflug. 200 Höhenmeter höher waren es nur noch Zwei am Gipfelkreuz, eine halbe Stunde später beim Kaiserschmarrn alle 4 wieder vereint.

Das Vorndran-Jahr


2019 ist mein persönliches Vorndran-Jahr. Wir waren ja gleich im Januar auf der Lesung von Helmut Vorndran auf Schloss Allmoshof. Spitze war das! In den Pfingstferien war dann genug Zeit um die „Die Kamuelsfeder“ selbst zu lesen und das Buch war ein typisches Vorndran-Buch, eine dubiose Hautgeschichte, umrahmt von ein paar running Gags und Nebengeschichten, die sich durch alle Bücher ziehen.
Der Mann ist umtriebig und hat im Sommer nachgelegt. „Das Lupinenkind“ spielt nicht irgendwo im Itzgrund oder Bamberg sondern in Heroldsbach, quasi vor der Haustüre. Vorndran schafft es seine Geschichten in wahre Gegebenheiten zu integrieren und in diesem Fall waren das die Marienerscheinungen dort in den 50er Jahren. Das Buch ist insgesamt etwas ernster als die Vorgänger und es fällt schwer zwischen Wahrheit und Fiktion zu unterscheiden, könnte tatsächlich alles so passiert sein. Großartige Leistung. Absolut empfehlenswert.