Winterpause ante portas


Der Tag wurde gestern voll ausgenutzt, der Winter steht vor der Tür da heißt es zielstrebig sein, es ging gleich früh raus und es wurde bis zum Abend durchgearbeitet. Das Fundament zum Nachbarn links ist jetzt abgedichtet, die Wand darüber verblecht und das Insektenhotel vorbereitet. Die Dachanschlüsse wurden auch verblecht. Diese Verblecherei ist ein ziemlicher Scheiß wenn man nicht vom Fach ist, Gott sei Dank sieht man sie nur von oben. Das Dach würde ich Stand heute anders planen.
Die Front ist jetzt fertig und das ist wichtig. Bis die neuen Latten so ausschauen wie die alten wird es zwar noch etwas dauern aber in spätestens drei Jahren wird man keinen Unterschied mehr erkennen. Nach hinten raus gibt es eine Art Panoramafenster. Das ist so angebracht dass die Chefin beim Rauchen von ihrem Rauchereck durch den Eingang durch auf das Fenster und da dann auf die Hecke vom Nachbarn schauen kann. Das ist ein cooles Feature.
Wie genau es innen weiter geht ist noch nicht klar, es gibt einen groben Plan, aber der muss noch reifen. Dass der Innenausbau heuer noch fertig wird ist eher unwahrscheinlich. Das ist aber auch egal, man schaut vom Haus auf keine Baustelle mehr und das wichtig. Ich bin zufrieden, der Winter kann kommen! #GartenhausZwei

Die Selbstheilungskraft der Grünen Tonne

Unsere Grüne Tonne ist kaputt. Die zwei Bolzen, mit denen der Deckel an der Tonne befestigt ist, sind abgebrochen und der Deckel ist seither als autonomer Mülltonnenteil zu betrachten. Wie wir heute Morgen auf dem Weg zur Schule waren sind uns die Müllmänner entgegengekommen, also hab ich mal nachgefragt was man in so einem Fall macht. „Gehst zum Fahrer und holst da zwa Stöpsel für a klana Tonna“ hat der eine gesagt und der Fahrer hat die auch gleich rausgegeben.
Daheim angekommen sollte die Tonne auch gleich repariert werden, aber da war kein Tonnendeckel mehr da. Anscheinend haben die Müllmänner da einen internen Prozess losgetreten, der mit dem Einsammeln eines autonomen Mülltonnenteils startet. Jetzt haben wir eine Tonne ohne Deckel, zwa Stöpsel für a klana Tonna, keinen Deckel und hoffentlich einen SÖR internen Prozess, der heute gestartet wurde.

Aktueller Stand der Dinge mit dem November

Dieser November ist doch jetzt schon blöd, obwohl er eigentlich gar nicht so blöd sein müsste. Schuld ist die Zeitumstellung in Kombination mit dem Novemberwetter! Es ist plötzlich dunkel und kalt – und das gefühlt Rund um die Uhr, also zumindest im Freizeitziffernblattbereich. Was für eine Scheiße.

  • Verkleidung #GartenhausZwei – fast fertig, eine Stunde Helligkeit würde helfen
  • Innenausbau #GartenhausZwei – nicht im Traum daran zu denken
  • Hochbeet – abgeerntet, schaut leer scheiße aus
  • Skuptur – wieder Christo gespielt

November ist totale Kacke.

365 € Ticket, bitte!

Es hat vor ein paar Jahren angefangen mit dem Volksbegehren für das Nichtrauchen, da musste das Volk der Regierung diktieren was es wollte und die Regierung hat zähneknirschend gehandelt. Letztes Jahr bei den Bienen hat der Söder den Volkeswunsch viel cleverer angenommen und als großes Ding verkauft. Jetzt kann man mal gespannt sein wie die in Nürnberg regierenden mit dem Bürgerbegehren zum 365 € Ticket umgehen.
Zum Unterschreiben muss man gar nicht ins Rathaus, sondern kann sich die Unterschriftenliste runter laden ausfüllen und einsenden. Das ist cool. Dass der ÖPNV in Nürnberg zu teuer ist, das sieht ein Blinder, so lange es sich für eine Familie mit zwei Kindern billiger ist mit dem Auto in die Stadt zu fahren, als mit der U-Bahn, wird das auch nichts. Das muss man unterstützen, auch wenn es von den Linken kommt.

Der erste Cloud-Kontakt vom Kind 2

Das Kind 2 durchlebt ein emotionales Oxymoron: die Freude über das neue Tablet und gleichzeitig die Tränen über die verlorene Minecraft Welt. Da hilft auch der coolste IT-Papa nichts. Die lokalen Daten vom alten Tablet sind weg und weg ist weg und nicht mehr da.
Jetzt heißt es positiv in die Zukunft schauen. Und da kann der coolste IT-Papa wieder helfen – und zwar in Form eines Minecraft-Server. Minecraft-Server gibt es als fertige Docker-Images und wenn man den Anleitungen auf Youtube glauben darf, dann ist das auch kein Hexenwerk. Wer hätte am Wochenende damit gerechnet dass es diese Woche eine Hack’sche Mindcraft Cloud gibt?
[Update]
Aus der Traum von der kindlichen Cloud-Früherfahrung. Da muss man nämlich aufpassen bei dem Minecraft Zeugs: es gibt eine Version für mobile Geräte und die kann sich nur mit kommerziellen Servern verbinden. Und es gibt eine Java-Version für Desktops, die kann sich mit privaten Servern verbinden. Das Kind hat auf dem Tablet logischerweise die mobile Version. Dann ist das halt so. Unabhängig davon kann man aber sagen dass man so einen Minecraft-Server mit Docker in 10 Min am Laufen hat.

Double Commander


Der Double Commander ist unter Linux ungefähr sowas wie der Total Commander unter Windows. Wenn man oft Dateien kopieren oder durch Verzeichnisbäume navigieren muss, dann ist so ein Dateimanager pflicht. Deshalb ist es schon etwas verwunderlich dass er nicht im openSUSE Repository enthalten ist. Dafür kann man ihn vom Download-Server direkt als Binärpaket herunterladen, das geht. Die ymp-Dateien passen nicht, die verlinken noch ohne https. Ja gut, geht jetzt.

Amazon Kundenservice – großes Lob!

Im Sommer haben wir dem Kind 2 ein Tablet gekauft, so ein Fire HD 10-Tablet von Amazon, generalüberholt und sagenhaft günstig. Gestern ist dem Kind 2 aufgefallen dass die Kamera auf der Rückseite nicht funktioniert. Nach etwas hin und her haben wir die Fire OS Hilfe Funktion auf dem Tablet verwendet, kurz zusammengeschrieben was nicht passt und die Nachricht losgeschickt. Keine Stunde später meldet sich ein Hotline-Mitarbeiter um das Problem zu beheben.
Der Hotliner hat sich tatsächlich 37 Minuten (!) Zeit genommen, hat angeleitet einen SW Patch zu installieren und später dann ein Zurücksetzten auf Werkseinstellung. Hat nicht aufgelegt sondern ist immer in der Leitung geblieben. Das Zurücksetzen hat zwar erwartungsgemäß nichts genutzt, aber er hat es versucht! Schlussendlich hat er kapituliert, sich 1000 mal entschuldigt und den Versandt eines neuen Geräts veranlasst und sich nochmal entschuldigt dass es nicht schon morgen zugestellt werden kann sondern erst übermorgen – wegen dem Sonntag. So ein freundlicher und zuvorkommender Service an einem Sonntag in Deutschland, Wahnsinn!

openSUSE tumbleweed

Heute war so ein richtig schöner Novembersonntag. Da kann man doch mal so einen typischen Winterquatsch machen, zu Beispiel ein Linux installieren. Am Vormittag war das Ziel eine Distribution zu finden, nachmittags war die Installation dran. So und jetzt läuft openSUSE tumbleweed auf dem Laptop.
Das ausschlaggebende Element war dass openSUSE die einzige Distribution die Btrfs und Snapper von Haus aus unterstützt. In Zeiten von Docker, Git und Nextcloud rückt die Distribution in den Hintergrund, da geht auch openSUSE. Jetzt läuft alles und es schaut so aus wie Ubuntu heute morgen in der Früh. Interessanterweise hat openSUSE das Tuxedo Laptop erkannt und alles richtig eingerichtet – sogar mit einem Tuxedo-Boot-Screen! Darüber freuen sich höchstens Itler.

Zum Kuckuck mit dem Specht #4

Interessant wäre schon zu wissen wie so ein Buntspecht tickt. Von der Hack’schen Beschallungsoffensive hat er sich jedenfalls 0,0 beeindrucken lassen und sein Loch munter erweitert. Nichteinmal die Umstellung von Piep auf Miau bzw. Wau Wau hat was gebracht. Gut, dass aus so einem 2 Cent großem Piezo-Element kein Hundegebell à la Bulldogge raus kommt, war klar. Aber ein so mieses Ergebnis kann noch nicht einmal ein hoffnungsloser Optimist schön reden.
Planänderung! Also wurde eine Leiter organisiert damit man bis hoch in den First kommt und dann noch etwas Putz, den man ins Loch füllen kann. Jetzt stellt sich die Frage wie das Loch nach außen kaschiert werden soll. Rund, wie das Loch selbst? Oder eckig, damit das Vieh das kaschierte Loch nicht nochmal mit einen Astloch verwechselt? Oder irgendwie anders, weil anders noch viel besser wäre. Es bleibt spannend.

From Hirsch


Im Bild oben sieht man New Model Army, die waren gestern im Hirsch. Rechts der Bassist, in der Mitte der Justin und links, mit der Gitarre, der Keyboarder. Richtig gelesen. New Model Army waren nämlich in Notbesetzung angereist, der Gitarrist musste kurzfristig heim – family reasons bla bla. Das hat man nur manchmal gehört und in Summe war es nicht wirklich schlimm. New Model Army leben nicht von Gitarren Riffs sondern vom Justin, dem alten Missionar. Der Hirsch war ausverkauft und das zu recht!