Sowas wie schizophren

Gestern musste ich den ganzen Tag über jemanden gegenüber sitzen, der ein Bluetooth Headset am Ohr hatte. Es war eine Besprechung, da telefoniert man nicht. Hat er auch nicht, den ganzen Tag über kein Telefonat. Das Headset hatte er trotzdem auf… Immer wenn ich sowas wie „Das ist aber eine etwas einseitige Betrachtung…“ oder so gesagt hab, hat mein Gehirn eigentlich sowas wie „Du depperter Depp, das war mir klar“ gedacht. Ganz schön schwierig war das.

Wie früher

Wenn man früher irgendwo hinfahren musste und sich nicht auskannte, brauchte man eine Landkarte und und ein gewisses Gespür für die richtige Route. Je nach Beifahrer/Kartenleser war es auch noch sinnvoll „rechts“ und „links“ irgendwo auf das Armaturenbrett zu schreiben um auf Nummer sicher zu gehen, was für ein „rechts“ denn bei „jetzt musst du gleich rechts“ gemeint war. Heute ist die einzige Hürde, die es vor einer adäquaten Streckenführung zu nehmen gibt, die Eingabe der korrekten Adresse ins Navi.
Ganz schön blöd hab ich gestern geschaut, als mir aufgefallen ist, dass das Auto das ich hab, gar kein Navi hat. Kein Navi und keine Ahnung wohin in Frankfurt – genau wie früher, mit ein paar Notizen und sich aufs Gefühl verlassen. Reinfahren, rumschauen, ausprobieren, fluchen, umdrehen, weiterfahren und sich wie ein kleines Kind freuen wenn man das Ziel gefunden hat. Irgendwie super, irgendwie zumindest.

iPhone 3G ohne Vertrag und SIM-Lock

Man kann es drehen und wenden wie man will, 699 Euro ist kein Telefon der Welt wert. Hmm, geil wärs schon, aber nee 699 Euro für ein Telefon, das macht keinen Sinn. 699 Euro! Das geht nicht. Also was man sich für 699 Euro alles kaufen könnte, eine Waschmaschine zum Beispiel, oder eine Eckbank, oder Urlaub, manch einer kauft sich gar ein Auto drum. Ein Handy für so viel Geld? Nee, geht gar nicht.

Die Stille Treppe

Grade in der Badewanne ist mir ganz nebenbei folgende Tatsache so richtig bewusst geworden: „Die Stille Treppe kann nicht die Erfindung einer Frau sein“ – eigentlich logisch… ein Sofa vielleicht.

– 35 Minuten

Heute ist Weißwursttag, endlich! Diese Woche hat sich hingezogen wie ein drecks Hubba Bubba Kaugummi gespickt mit ein paar Peperonistücken (um weiter in der Bildsprache zu bleiben). Ja, aber in gut 35 Minuten wird alles gut. Ich hätte eigentlich 3 Stück verdient, aber 3 Stück liegen mit immer recht lang im Magen, deshalb 2. Was für ein einfaches Gemüt, das man mit 2 Weißwürsten so glücklich machen kann. Amen.

Die Welt ist ein bunter Blumenstrauß

Da sitze ich gestern in einer Besprechung und rede mich um Kopf und Kragen, da packt einer sein Kuscheltier aus – kleines Ding mit großen Augen. Ich habe mir erst mal nix dabei gedacht – gut, nimmt der halt sein Kuscheltier mit – aber abends isses mir dann erst richtig bewusst geworden: DER HAT SEIN KUSCHELTIER MIT IN DER BESPRECHUNG GEHABT!!!! Die Welt ist ein bunter Blumenstrauß, vielfältig und voller Überraschungen.

Kritik äußern

Alt:
„Das ist scheiße.“
Neu:
Ich habe beobachtet, dass …
Und das macht auf mich den Eindruck, dass …
Zukünftig würde ich mir wünschen, dass

Badbeschallung ist wichtig

Es geht ums Bad und den Batzen Geld den es kostet. Obwohl, eigentlich weniger ums Geld sondern viel mehr um die Tatsache, dass man in so einem spitzen Bad natürlich auch eine spitzen Beschallung benötigt. Und genau das ist der Punkt: derzeit habe ich eigentlich eine spitzen Beschallung reize sie aber bei weitem nicht aus – höchst wahrscheinlich würde ich gar nicht merken wenn der Subwoofer ausfallen würde… Verdammt!
Im neuen Bad muss man jetzt die Weichen stellen (die Trockenbauer sind fast fertig, letzte Chance also), d.h. ich muss mir jetzt überlegen wo Boxen hin sollen, ob ich wieder eine AirportExpress-Wlan-Lösung oder Boxen direkt anschließen will und wenn ja wo. Heute habe ich mir einen Stuhl dorthin gestellt wo dann mal die Kloschüssel stehen soll und hin und her überlegt.
Eine kleine Ideensammlung:

  • Keine Kabel sichtbar
  • seamlessly integrated, irgendwie, was immer das auch heißt
  • keine High-End-Lösung
  • soll zum Radiohören taugen
  • Ein/Ausschalten von Bad aus, sonst keine Steuerung benötigt
  • Internet-Radio tauglich

Jetzt habe ich mir erst mal 2 mögliche Workflows definiert:

  1. Aufstehen, ins Arbeitzimmer gehen, dort Musik anschalten und dann ins Bad
  2. Aufstehen, ins Bad gehen, dort Musik anschalten

Ein sauberer Workflow ist die halbe Miete. Als nächsten kommen dann die Randbedingungen: Eine Steckdose braucht es auf jedenfall, eine Boxendirektverbindung ins Arbeitszimmer nicht unbedingt, der PC als Player taugt, ein zusätzliches Gerät will ich eigentlich nicht. Ja, so eine Beschallung ist schon eine Gratwanderung… ganz schön schwieriges Thema.

KREATOR am Morgen

Die Tochter und ich hören grade KREATOR, Violent Revolution. Mir gefällt’s und sie stört es nicht weiter. Musikalische Weichenstellung kann gar nicht früh genug beginnen.


Ich zeichne grade einen Plan für ein Blendenblech oberhalb der Schürluke vom Kachelofen. Technisch Zeichnen habe ich nie wirklich gemocht, aber ohne großartig Aufwand immer Zweien bekommen. Win-Win-Situation würde man das heute nennen. Seit ich gesehen habe wie geschmeidig sowohl Küchen- als auch Badplaner ihre Plane mit der Hand skizziert haben, mache ich das jetzt auch. Für das was ich vor habe brauche ich kein CAD-Programm und es kommt natürlich viel cooler…