Frisches Design 13

Heute waren wir in der Quelle, da war Frisches Design 13, war echt schön. Folgendes muss erwähnt werden:

  • Man konnte dort die Zeitungsständer von der Ka kaufen.
  • Wir haben jetzt eine Idee für eine Esszimmerlampe.
  • Und das Problem, dass das Obst und Gemüse (das regelmäßig vom weiblichen und/oder homosexuellen Publikum eingefordert wird) den Grillrost verdreckt, dürfte Dank Barbecube der Vergangenheit angehören. Für eine bessere Zukunft!

Gute Veranstaltung in coolen Ambiente. Danach gab es beim Thaifood noch sau scharfe Ente, alles gut (die Sache mit dem Club einfach mal ausgeblendet).

3 m Alu es zu richten #2

Ziemlich genau um Mittag herum war klar dass es zwei Optionen gibt, von denen aber keine dem Plan, des kurzfristigen Happy Ends, nur im Ansatz nahe kam: Option 1 war die Platten irgendwie reinzupfuschen und zu hoffen dass es halbwegs grade ausschaut, die Kompromisslösung. Option 2 war den Sand vom Fehlboden rauszuholen und die Balken irgendwie auf zu doppeln um eine grade Basis für die Platten zu bekommen, die Vernunftlösung.
Das Ergebnis des gestrigen Heimarbeitstages ist jetzt dass wir gut einen halben Kubikmeter staubigen Sand in Foliensäcken abgepackt unterm Dach und dazu eine frei gelegte Balkendecke haben. Diese Situationen bietet genug Freiraum für allerlei neue Optionen, ja sogar ein Estrich ist jetzt im Gespräch. Hurra.

Nicht der beste Tag

Regen, Firmenausweis verloren, Regen, Blase gelaufen, Regen, Flasche in der Tasche ausgelaufen, Regen. Ein lokales Minimum. Und: im Nürnberger Westen wütet derzeit ein Großbrand in einer großen Halle. Und: die Nachbarn, von zwei Häuser weiter, werfen nachts in der Dunkelheit heimlich Werbung von den Linken in den Briefkasten. Abgründe tuen sich auf.

So viel zum Thema Kachelofenwerbung

Heute ist mir eine Kachelofenzeitschrift in die Finger gekommen, ca. 200 Seiten voller Kachel-, Kamin- und Schwedenöfen. Schöne, hässliche, große, kleine, mit Fliesen oder aus Guss. Die Öfen sind für die Abbildung in der Zeitschrift blitzeblank, die Umgebung des Ofens sauberst und dann steht da auch immer noch ein Korb mit Holz, oder am Rand vom Ofen ist eine Nische in die schön sauber Scheite geschlichtet sind, alles optisch top!
In echt ist das mit der Holzaufbewahrung aber nur die halbe Miete, man braucht nämlich noch eine Schachtel mit Anzünder, kleineres Anzündholz und einen Lappen um die Asche weg zu wischen oder das Glas zu reinigen. Und das fehlt auf den Bilder, der Kleinkram lässt sich nämlich nicht schön hin drapieren, sondern schaut immer scheiße aus. Und wer bitteschön holt sich denn einen Korb voll Holz ins Haus, schlichtet es in eine Nische um es von dort wieder in den Ofen zu stecken? Ok, aber die Bunnies, die sich vor den Öfen räkeln, meist auf einem Teppich oder so, sind dafür top, da kann man nichts aussetzen, und wo die ihr Anzündholz verstecken ist da tatsächlich nebensächlich, auf den ersten Blick zumindest.

Balkonzelten != Balkanzelten

Wie sie heute Nachmittag im Wetterbericht gesagt haben, dass das heute der letzte schöne Sommerabend wird, war klar was ansteht, nämlich eine Nacht im Zelt mit Kind 1 auf dem Balkon, versprochen ist versprochen und muss gehalten werden… Eigentlich war der Plan ein bisserl aufm Sofa zu gammeln und dann mal wieder mehr als 4,5 Stunden zu schlafen. Jetzt ist endlich Ruhe, sie ist vor lauter Sternschnuppen suchen eingeschlafen, liegt im Zelt auf ihrer Matratze, umgeben von einer Herde Kuscheltieren und ratzt. An eine weitere Runde Hack vs. EasyVDR ist nicht zu denken.

Arbeiten, Familie, optimieren.

Die Woche verläuft gleichmäßig: lange aufbleiben und den VDR optimieren, morgens überprüfen ob die Optimierung gegriffen hat, etwas zu spät aus dem Haus und verschwitzt in den Zug. Arbeiten, Familie, optimieren. Arbeiten, Familie, optimieren. Vielleicht doch neu installieren? Arbeiten, Familie, neu installieren, optimieren. Arbeiten, Familie, optimieren. Jetzt geht es ums Prinzip und ich bin müde.

Festplattenflüsterer

Dass es demnächst passiert ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Die Vorboten stimmen in sanfen Töööööööööt und gelegentlichem Blob auf das finale Krch ein.
Nichtsdestotrotz geht das Leben weiter und man könnte sich in naher Zukunft mal wieder mit einem kleinen HW-Projekt beschäftigen, als Vorbereitung quasi auf die nächste Wanderung im Fränkischen Hinterland, und zwar mit einem DIY Portable USB Solar Charger ($20 – 4 Ports), wie geil ist das denn!

Frau Z

Die kleine Schwester hat es krachen lassen und seit Donnerstag einen Hochzeitsmarathon hingelegt, volles Programm: Polterabend am Donnerstag, Aufräumen am Freitag, kirchliche Hochzeit Samstag Vormittag und dann eine Feier in der Fränkischen bis in die Puppen. Da kann man als großer Bruder nur stolz sein.

IN Velo

Eine Baustelle zwischen Arbeit und Bahnhof kann einem als Busfahrer den Feierabend schon ganz schön versauen. Man sitzt im Bus schaut wie ein Fisch aus dem Aquarium in die Welt, blickt ab und zu verschwitzt auf die Uhr und ärgert sich bei jeder Ampelphase dass es nur 2 Wagenlängen weitergeht. 5 Min vor planmäßiger Abfahrt des Anschlusszugs im Bahnhof versucht man sich noch im positiv Denken, zur Abfahrtszeit hofft man auf, die für die Bahn typischen, 5 Min Verspätung, sind diese auch abgelaufen, und man befindet sich immer noch in sicheren Abstand zum Bahnhof, würde man am liebsten explodieren, spielt Filmszenen aus Falling Down durch. Man ist dem Stau um eine miserable herum Baustelle ausgeliefert, kann sich nicht wehren und noch nicht einmal auf die Bahn schimpfen. Bei der Ankunft am Bahnhof ist der Bahnsteig wie erwartet leer gefegt und Vorahnung wird Gewissheit: eine Stunde warten auf den nächsten Zug, der Abend ist gelaufen, da hilft die beste literarische und musikalische Unterhaltung auch nicht weiter. Der Abend ist gelaufen!
Was tun? Ein Amoklauf ist sicherlich in Anbetracht der Umstände eine denkbare Alternative, zieht allerdings unschöne Seiteneffekte mit sich. Ähnlich verhält es sich mit dem Einsatz eines Panzers, bei dem vor allem die Unterhaltskosten ein unkalkulierbares Risiko darstellen. Bleibt eigentlich nur noch der partisanenartige Einsatz eines Zweirads. Und genau aus diesem Grund ist eine Stadt im Oberbayerischen Grenzland zu Mittelfranken seit heut morgen 6:52 Uhr um ein Rad reicher und sein Fahrer war sich heute um 17:17 Uhr sicher, dass es die richtige Entscheidung war als er im Stau am Bus vorbei geradelt ist. Heute ein König.