Falls jemand mal das Macbook runter fällt und danach das Trackpad nicht mehr richtig funktioniert: Man kann es unter Einstellungen–>Bedienungshilfen deaktivieren und wenigstens mit der Maus weiterarbeiten (bis der Gravis wieder offen hat und es innerhalb von 4 – 9 Wochen für teuer Geld repariert):

Gedankengut
Weihnachten 2013 #2
Die Idee: der Raspberry, der grade in einer alten Whisky-Flaschen-Box getarnt, in der Küche steht, die Bilder für die Wetterstation generiert und das Licht für das Aquarium schaltet, zieht zur Kellertreppe um. Dort steht auch schon das NAS und das würde passen. Er verliert sein WLAN, bekommt dafür Netzwerkkabel und eine 500 GB Festplatte und wird dann der DLNA-Server für den Fernseher.
Die Umsetzung: nicht schwer aber doch tückisch: Ein halbwegs kurzes Netzwerkkabel will erst mal gefunden werden, dann funktioniert die Festplatte nicht und danach das Netzteil vom USB-Switch, den man braucht, weil die Festplatte mehr Strom zieht als der Raspberry am USB-Port liefert.
Das Ende: ist der Verweis auf eine Fortsetzung. Gleicher Ort, wahrscheinlich irgendwann nach den Feiertagen, falls es nicht doch morgen Vormittag noch irgendwo einen neuen USB-Hub gibt. Ein Klassiker.
Weihnachten 2013 #1
Dieser 23.12. wurde vom Chef höchst persönlich durchgeplant – sogar incl. Mindmap. Die Familie wurde gebrieft und eine Kommandoaktion eingeschworen. 7:00 aufstehen, frühstücken und dann zum Real. Im Real aufteilen – Mädchen zu Mädchen und Junge zu Junge – und dann gezieltes Power Shopping.
Die Realität hat uns aber mal wieder eingeholt, schon gleich bei TOP 1, als wir um 10:10 Uhr aufgewacht sind. Um gut 11:30 Uhr sind wir auf den Parkplatz gefahren und gute 20 Min. später hatten wir auch einen für uns ergattert. Dass unvorhersehbares eintritt, damit muss man rechnen, aber nicht, dass die gleich am Eingang eine Lego/Playmobil-Großkistensonderverkaufsfläche einrichten.
Aus lauter Wut darüber dass es nichts gab, hat Kind 2 gleich ein Nutella-Glas, mit voller Wucht aus dem Wagen heraus, auf den Boden geschmissen. Das ist aber bei dem Gedränge keinen aufgefallen und die Chefin konnte das kaputte Glas auf Höhe der Gefriertruhen wieder entsorgen. Der Andrang an der Fischtheke war ok, und der Rest verlief dann aber einigermaßen routiniert. Nur der zwanglose Besuch vom MediaMarkt wurde von der Chefin kategorisch abgelehnt. Wir sind voll auf Weihnachten.
Moosernte
Wir haben uns im Garten ja für Moos statt Rasen entschieden. Moos hat ein paar entscheidende Vorteile, z.B. muss man Moos nicht mähen, Moos ist weicher und Moos kann zur Krippengegrünung verwendet werden. Und genau dafür haben wir heute einen halben Quadratmeter Moss geerntet und auf dem Kachelofen zum Trocken ausgebreitet. Höchst wahrscheinlich sind wir zu spät dran um es komplett trocken zu kriegen, andererseits feuern wir mit Buchenholz und das macht heißer. Früher musste man das Moos umständlich im Wald klauen, das ist mit Moosbegrünung natürlich obsolet. Moosbegrünung, das wird ein Trend. Die Krippe wird jedenfalls grün.
Tintenblut
Tintenblut – Der zweite Teil von Tintenherz etwas mehr als 700 Seiten, in knapp drei Wochen. Sehr spannend und Tintentod liegt schon bereit. Vielleicht geht der heuer noch. Noch nie so viel gelesen wie dieses Jahr, im Regal und unterm Dach liegen noch geschätzt 500 Bücher, das Bahn-Abo muss also verlängert werden. Andererseits geht mir BR-2 Radiowelt in der früh schon ziemlich ab.
Hallo? Hallo, hallo?
Wenn ein Kind Sechs wird, dann ändert sich so einiges. So muss man z.B. in öffentlichen Verkehrsmitteln plötzlich zahlen und – als ob es nicht schon reichen würde – entwickelt sich da ein Selbstbewusstsein, das klar macht: jetzt ist es definitiv kein Kleinkind mehr.
Seit Kind 1.0 Sechs ist, will es immer öfter daheim bleiben. Früher war das egal, man nahm es einfach unterm Arm und zerrte es mit. Jetzt geht das nicht mehr so einfach, jedenfalls nicht ohne Angst vor Bandscheibenvorfall. Also bleibt Kind 1.0 jetzt manchmal daheim, wenn wir mal schnell in den Baumarkt fahren oder zum Supermarkt. Es gibt ganz klare Regeln und das Kind ist stolz wie Oskar. So richtig wohl ist einem aber nicht dabei, also stand heute Telefonieren lernen auf dem Stundenplan unserer kleinen pädagogischen Eliteeinrichtung. Telefonieren? Da wird sich jetzt der ein oder andere denken, das ist doch bei Frauen genetisch veranlagt. Nein, ist es nicht, jedenfalls nicht so wie das Reden.
Was man da lernen muss? Naja, das Kind kennt die Zahlen, kann ein paar Buchstaben und das wurde heute mit Telekommunikation in Relation gesetzt: Ich habe ihr auf einen Zettel erst mal Papa und Mama schreiben lassen und dahinter unsere Telefonnummern. Dann haben wir das Telefon genommen und gemeinsam die Zahlen eingegeben (der eigentliche Höhepunkt ist, dass sie jetzt weiß dass es eine Tastensperre gibt und wie sie raus geht). Als das Handy gebimmelt hat und schwebte das Kind im 7. Himmel! Danach gab es das gleiche Spiel nochmal komplett ohne meine Hilfe und es hat wieder funktioniert. Jetzt kann sie anrufen wenn was ist und ich bin beruhigt. Beruhigter. Aber ich kenne die Mutter und zu 100 % gehe ich davon aus, dass das erste Telefonat kein Hilferuf sondern eine Bestellung sein wird.
Ich wandere durch den Urwald und sammele Urlaub
Der Wechsel zwischen Arbeit und Urlaub war dieses Jahr recht binär: volle Taktung bis zum Schluss, noch schnell den Abwesenheitsassistenten rein und raus. Keinen Schreibtisch aufgeräumt und auch kein Email-Postfach, aber egal jetzt ist Urlaub. Die Chefin, auch nicht blöd, hat selbstredend ihre Arbeitstage in meinen Urlaub gelegt, rum gammeln ist also auch nicht. Und nach Rücksprache mit dem Parkettladen müssen die Uraubsaktivitäten eh neu geplant werden, da der Boden nicht wie geplant diese Woche, sondern ziemlich sicher erst im neuen Jahr kommt. Urwald eben.
Ochzehn, Zwölf, Dreizehn – der Dremel-Warrior is durch
Heute wurden Aufgabe 5 und 6 abgearbeitet, d.h. Arbeitssieg. Insgesamt habe ich 5 von 6 „absolviert“, also eine mehr als gefordert, ich bin ein mehr als engagierter Produkttester. Solche Tester kann man brauchen! Mein Schatz, er gehört mir allein, mein Schatz, meiner, mir ganz allein.
Start in die KW51
In den letzten Tagen ist zu viel passiert, allerdings nicht genug um die – gefühlte – Niederlage vom Club zu verdrängen. Obwohl man auf einen guten Weg war, zumindest bis man mit Verspätung heute auf Arbeit aufschlug. Es ist gut zu wissen dass es Kollegen gibt, denen man am Herzen liegt.
Was auch noch passiert ist, ist dass die Bahn ihren Fahrplan umgestellt hat. Gut, es wurde kommuniziert, aber wer geht denn gleich davon aus dass es einem selbst betrifft. Vielleicht ist es ja auch gut so, denn die Veränderung sorgt dafür das man auch sich ändern muss und das hilft bestimmt gegen Alzheimer oder so.
Heute Abend waren der Junior und ich im Baumarkt. Im Max Bahr im Nürnberger Weste um genau zu sein, dort ist grade Ausverkauf. Als nebenan bei Praktiker Ausverkauf war, war mir das egal. Der Praktiker war nicht mein Baumarkt, der Max Bahr schon und zu sehen wie da grade alle Regale geräumt werden, das berührt schon.
Uneigennützige Werbung – Rappen Weihnachts Bock
Leute, es ist folgendermaßen: Wir haben die Getränke von Rapp. Über die Hintergründe will ich nichts sagen, sie sind auch egal – zumindest für diese Nummer hier. Der Fahrer kommt jedenfalls alle 14 Tage und bringt was die Chefin bestellt. Wir haben das Getränkeholen also outgesourced. Das Problem ist, Rapp hat voll komische Flaschen, ich mag die Form nicht. Die Flaschen sind zu dick. Und Bier aus diesen Flaschen zu konsumieren, wäre für ich bis vor 4 Wochen unvorstellbar gewesen! Bis die Chefin einen „Weihnachts-Bierkasten“ bestellt hat, eine Bier-Mix-Experience in atypischer Form sozusagen (um mich gefügig zu machen und so auch noch das Bierholen zu optimieren).
Sei es wie es will, der klare Sieger dieser Experience war der Rappen Weihnachts Bock. Der Rappen Weihnachts Bock ist ein Gerät. Er macht die Birne matschig, das ist der Hammer und die Flaschenform damit nebensächlich. Wurscht, jedenfalls bin ich seit Dienstag Besitzer eines ganzen Kastens davon. Weihnachten kann also kommen, ich habe das entsprechende Mottobier und damit den richtigen Drall (allerdings nicht formvollendet und von Regelbetrieb kann keine Rede sein).