Das ist heute hier das groß Runterkommen – keine Geschenke und nur zwei Mahlzeiten. Aber die Mahlzeiten waren gut, nämlich ein Vormittags- und ein Nachmittags-Brunch. Nachmittags-Brunch ist cool, aus dem Kaffeetrinken raus noch ein kleines Abendessen hinterher geschoben. Und die Chefin musste auch nicht arbeiten. Karl Valentin hatte Recht: „Nach der staden Zeit, wird´s dann auch wieder ruhiger!“
Gedankengut
Rituelle Weihnachtsbockverkostung

Und es begab sich zu der Zeit, wo das alte Jahr langsam endet, das neue schon fast vor der Tür steht und die westliche Hemisphäre zum großen weihnachtlichen Showdown aufrüstet, dass sich die Familienoberhäupter zweier kleiner Ableger großer fränkischer Familien in der Christkindlesmarktmetropole zu einer rituellen Weihnachtsbockverkostung trafen. Denn so eine Weihnachtsbockverkostung soll das männliche Gehirn bestmöglichst auf die bevorstehenden Weihnachtstage vorbereiten.
Zumindest war das der Plan und für das erste ging er auch voll auf. Gute 12 Stunden später ist es allerdings so dass man meinen könnte der Braumeister der Weihnachsböcke höchstpersönlich hat einen über Nacht in den Kopf geschissen. Das fühlt sich nicht gut an. Aus dem Mund stinkt es heraus direkt in die Nase und die leitet das Gerochene an das Gehirn zwecks Analyse weiter, das Gehirn kann aber aufgrund des fäkalen Platzmangels im Schädel nicht richtig arbeiten und verbraucht nur Energie. Wegen der thermischen Expansion wird wiederum der Druck auf die Schädeldecke erhöht. Es wird Zeit für ein Weihnachtswunder. Sofort!
Adventskranztechnisch durchgefallen
Das Kind 1 hat in der Schule aufgepasst und uns beim Frühstück erzählt was wir beim Adventskranz alles falsch gemacht haben:
- Es ist schon kein Kranz – großer Fehler, das Teil muss rund sein (auch der Verweis auf den Hit „alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei“ hat da nicht gezogen). Also, schon grundsätzliche Themaverfehlung.
- Der Kranz, der keiner ist, ist außerdem auch nicht grün. Er muss aber grün sein. Ist so.
- Die Kerzen sind nicht rot. Die Kerzen müssen aber rot sein.
- Es fehlen dann auch noch kleine Glöckchen als Verzierung.
Wir halten also fest: unser Adventskranz-Arrangement 2015 ist ein kompletter Totalausfall. Hoffentlich reißen wir es beim Christbaum wieder raus.
Kein Projekt ist kein Projekt
3 Wochen Urlaub und kein Projekt, keine Baustelle, auch nix geplant und weder Lust etwas zu machen noch eine Idee. Die Chefin ist leicht verunsichert. Das ist eigentlich eine sehr gute Ausgangssituation für was ganz großes!
Phase 3

In den letzten Tagen stand Phase 3 der IT-Strategie 2016 an. Nach DSL- und Handy-Vertrag war jetzt der Server dran, was in einem Server-Umzug endete. Und ein Server-Umzug ist nicht ganz ohne, da müssen nicht einfach nur ein paar Daten umgezogen werden, das eigentlich Kniffelige ist den alten Mist auf dem neuen Krempel zum Laufen zu bekommen und schließlich die NameServer-Einträge anzupassen. Die NameServer-Einträge sind quasi der krönende Abschluss, das darf man auf keinen Fall vergessen! Das ist so ein Thema mit richtig viel Potential. Insgesamt kann man mit so einem Server-Umzug gut ein paar Nächte überbrücken – wie gemacht für stade Zeit. So, jetzt läuft alles wieder oberflächlich wie vor dem Umzug, der Rest ist Chromleistenfeiertagsarbeit. Im Januar wird dann versucht ein Einsparungspotential auszuweisen, nicht dass da einer auf die Idee kommt und von Hobby spricht.
Mufta an UKR
Vielleicht wäre so ein Mufta die ideale Ergänzung für unseren UKR. Und dann noch ein anständiges Regal. Sauberes Arbeiten in sauberen Ambiente, ist das der Beginn eines Wintermärchens?
Biomüll wünscht frohe Weihnacht!
Eine Szene fast wie im Film, von außen tropft leise der Regen gegen das Dachfenster, es ist trübe und man will gar nicht raus schauen um nicht in eine Herbstdepression zu verfallen. Im Haus ist es angenehm warm und für einen Samstag morgen um 9:00 Uhr noch ungewöhnlich ruhig. Die Kinder schlafen noch, die Chefin ebenfalls und man selbst versucht dem Harndrang zum Trotz noch ein paar Minuten liegen zu bleiben. Wochenende, verdiente Pause, Ruhe! Im Krimi würde die Kamera genau jetzt auf die Leiche schwenken…
Ding Dong! Das kann nicht sein. Ding Dong! Ok, jetzt sind die Kinder wach. Diiiiing Dooooong! Ist ja gut, ich komm ja schon. „Biomüll wünschst frohe Weihnacht“ schreit der kleine Gnom im orangefarbenen Mantel vor der Tür. Aha. „Und dass Sie fei dran denken dass wir nächsten Freitag nochmal kommen!“ Solider fränkischer Entsorgungs-Service. Und dann steht er da wie angewachsen und strahlt einen mit einem gläseren Blick an und wartet. Gnome stammen von den Bäumen ab und können bei Bedarf auch fest wachsen. Also ab in den Keller und 2 Seidla Bier holen. Bier ist Gnomschmierstoff. „Danke! Und dass sie fei den Freitag net vergessen!“. Ist ja gut wir stellen eine Kleinigkeit raus. „Ja wohl! Sie wissen was sich gehört! An schön Dooch nuch.“ Ja. Und danke für die samstägliche Familiensynchronweckung, du weißt halt auch was sich gehört.
Vorsicht vor Unterkühlung!
Letzte Woche habe ich mich ja unterkühlt, das ist kein Spaß! Obwohl man nach den Krampfadern bei einem Prostataleiden von einer logischen Weiterentwicklung in Sachen gradlinigen Alterns sprechen kann, ist das ein Zwischenziel, das nicht unbedingt erreicht werden muss. Also wurde schweres Genesungsgeschütz aufgefahren und zwar wurde kein Rad mehr gefahren, der Arzt konsultiert, homöopathische Tropfen gekauft und das teure Cranberry Konzentrat gleich dazu, Sitzbäder gehalten und mit dem Kirschkernkissen gewärmt und die Couch so gut wie nicht verlassen. Das ist kein Leben. Aber weder dieses konzentrierte Maßnahmenbündel noch die 4,5 l Wasser und das warme Weizen wollten helfen!
Kurz vor dem absoluten Genesungstiefpunkt kam dann die Chefin mit Thermacare Wärmeauflagen ums Eck. Das ist ungefähr sowas wie Wärmepflaster für den Rücken aber halt etwas milder für den Unterleib. Aber Achtung, es gibt einen kleinen aber feinen Unterschied zwischen den beiden: Rückenpflaster klebt man sich direkt auf die Haut und Wärmeauflagen auf die Kleidung, also die Unterhose. Das steht im Übrigen auch so auf der Verpackung, muss man es nur lesen, dann braucht man auch keine Angst vorm Abziehen haben!
Wenn man sich an die wohltuende Wärme erst mal gewöhnt hat, möchte man eigentlich nicht mehr ohne. Die Chefin rät aber aus Angst vor Verarmung vor einer täglichen Verwendung im Winter ab. Eine Alternative wird wohl die Anschaffung eines Lammfellfahrradsattelüberzugs sein. Zeitlos elegantes Fahrradzubehör als Alternative für die Verwendung von nicht geschlecherterneutralem frei verkäuflichen Arzneimittel ist gut angelegtes Geld, auch für den modernen regelschmerzenwärmepflastertragenden Mann!
Finde den Fehler, nein die Kuriosität!
Das Bild zeigt einen Ausschnitt aus Neue Vahr Süd, war gestern Abend auf einfestival. Und Neue Vahr Süd spielt nicht gerade in und um Zentralfranken…

„Auf was du achtest…“ sagt die Chefin und schüttelt den Kopf. Dabei ist das die Aufmerksamkeit, die sie sonst immer einfordert.
Warmhalten und viel trinken und sich um die IT kümmern
Beim Bund lernt man dass es kein schlechtes Wetter sondern nur schlechte Kleidung gibt. So gesehen ist also meine schlechte Kleidung an der Blasenentzündung schuld. Und deshalb sitze ich jetzt daheim rum, muss mich warmhalten und viel trinken. Das ist langweilig.
Diese Situation ist nicht gut aber irgendwie wie gemacht um sich ungestört um die IT zu kümmern! Als erstes wurde der Telekom-Router wieder gegen die Fritzbox ausgetauscht. Der Telekom-Router kann nämlich kein VPN. Dann der alte Handy-Vertrag „aufgebohrt“, der ist jetzt schnell und kann VPN. Dann aus Telekom- und Handy-Vertrag einer gemacht und der nennt sich MagentaEINS. Jetzt gerade ist der Vertrag für den Server an der Reihe und danach dann der für die Domain. Das lenkt von den Schmerzen ab und wertet die Gesamtsituation etwas auf.