Ein epischer Moment

Hausmitteilung: Das Kind 1 hat den Führerschein! Und ich glaube da haben sich die Eltern mehr darüber gefreut als das Kind selbst. Für das Kind geht erst mal nur eine Phase zu Ende, also die Zeit, in der man regelmäßig Fahrstunden mit Höhen und Tiefen hatte. Dramatisch verändern wird der Lappen das Leben aber erst mal nicht, außer dass es halt jetzt ab und an mal selbst fahren muss, anstatt hinten drin zu sitzen und sich chauffieren zu lassen.

In einem halben Jahr, wenn es 18 ist, wird es anfangen alleine irgendwo hin zu fahren, das wird dann viel einschneidender für uns werden. Bis dahin sind wir erst mal froh dass diese ständigen Überweisungen an die Fahrschule aufhören. Wenn man am Land lebt oder von dort kommt, ist der Führerschein viel wichtiger als wie wenn 300 m von der nächsten U-Bahnhaltestelle entfernt wohnt. Für die Chefin und mich war der Führerschein ein Stück Unabhängigkeit, ich denke für das Kind 1 wird dieser Zettel erst ein ein paar Jahren so richtig interessant.

Die Läufe und der Rest

Die letzte Woche war knüppelhart, weniger vom Arbeitspensum, als von der emotionalen Anspannung her. Montag hat man mir ein Abfindungsangebot gemacht, Freitag war dann endlich klar dass ich da raus bin, zwischen drin hatte ich mich schon in einer neuen Rolle als Interimsprivatier abgefunden. Happy-End zum Wochenend. Danach zum El Gordo auf Geburtstag und nicht als letzter heim. Noch mal sacken lassen: Ich bin nicht als letzter heim!

Samstag Nachmittag haben das Kind 1 und ich in Weilersbach beim Frühjahrslauf mitgemacht. Das war ein super Event, das Wetter perfekt zum Laufen, viele Bekannte beim Lauf und an der Strecke, ein Fest. Wir haben nur die 6 km gemacht, schön locker, weil unser großer Lauf ja sonntags auf dem Programm steht.

Sonntag, langer Lauf, 4 x 40 Minuten. Ich hab mittlerweile genug vom Hainberg, 2 große Runden links rum, 2 große Runden rechts rum, dann pro Runde wechseln. Ohne Musik, ohne Podcast, nur ich und die Strecke. Mein Opa war immer alleine auf seinem Bierkeller gesessen, auch ohne Musik und Podcast. Achtsam Biertrinken würde man heute sagen, ich laufe achtsam, achtsam laufen ist scheiße. Nichts desto trotz, Respekt vor meinem Körper, wie der diese Läufe mittlerweile wegsteckt. Lang laufen, heimkommen, frühstücken, duschen und noch eine Stunde ins Bett, nachmittags dann Nachmittagsfamilienprogramm.

Chicolores im Live-Club

Freitag – Bamberg – Essen im Fässla – Stehbier beim Schlenkerla – Chicolores im Live Club – spitzen Kombination! Dazu noch viele Freunde und Bekannte. Also, wirkliche spitzen Kombination. Dann noch ein Absacker im Rotenschild. Wow! Besser geht es nicht.

The Baboon Show im Löwensaal

Als ich die Sängerin von Blood Command auf der Bühne herum springen sah, war mein erster Gedanke „Wer hat denn dem Kind so spät noch Cola gegeben?“. Mein zweiter war „Oh scheiße, das ist meine Kollegin“. Die Kolleginnenfrage konnte geklärt werden, die Sache mit den Cola bleibt offen. Super Show, Musik gewöhnungsbedürftig. Danach eine Damen-Punkrock-Band und dann endlich Baboon Show. Kein Affentheater, sondern spitzen Unterhaltung, fast sogar noch besser als im Z-Bau, auch wenn ich den Löwensaal gar net mag. Positiv zu erwähnen ist außerdem noch dass der Tresen sehr gut organisiert war und es zu keiner Zeit zu Warteschlangen kam. Toll, toll, toll. Ein rundum gelungener Abend!

Die Sterne im Club Stereo

Freitag, irgendwas mit Gitarren, Club Stereo – da kann man nicht viel falsch machen. Davor noch einen Starter am Balkon und danach noch irgendwo absacken, idealerweise noch mit ein paar guten Freunden. Eine spitzen Template für einen guten Abend. Dieses Mal waren es die Sterne aus Hamburg. Die waren in den 90ern ganz groß, dann habe ich sie aus den Augen verloren und am Freitag wieder gefunden.

Grave Digger im Hirsch

Keine Ahnung wie der Herr El Gordo auf die Idee gekommen ist, dass wir unbedingt auf Grave Digger Konzert müssen, mussten wir aber und das war eine spitzen Idee. Ich muss gestehen dass ich den Bandnamen zwar kannte, aber nicht wusste was mich da für eine Musik erwartet. War dann Heavy Metal vom Feinsten, das hat gut gepasst, vorher waren wir noch im Boogie’s BBQ, danach in der Stadt. Den Sänger habe ich schon mal gesehen, da bin ich mir ziemlich sicher, die Band dann wohl auch, kann ich mich aber nicht mehr dran erinnern. Guter Abend, nein spitzen Abend!

Tablet mit Stift

Das Kind 1 hat Bedarf für ein „Tablet mit Stift“ angemeldet. „Tablet mit Stift“ ist ein interessantes Thema und zwar deshalb weil ich so etwas auch gebrauchen könnte. Jetzt heißt es ruhig bleiben, den Markt sondieren und die Umgebung beobachten. Auf Arbeit habe ich schon mal jemanden mit so einem Gerät gesehen und der Versicherungsvertreter hatte auch eines. Das sind Ansatzpunkte. Aber jetzt erst mal einen Schritt zurück und Stakeholder-Anforderungen sammeln: Apple oder Android? Wie das Handy! Mit oder ohne SIM-Karte? Häh? Wie groß? Naja das man halt drauf schreiben kann! Mit Tastatur oder ohne? Mit Stift! Wie gesagt, wir sind am Anfang.

Der Egersdörfer

Die Chefin hat mir zum Geburtstag Premierenkarten für das neue Programm von Matthias Egersdörfer geschenkt und die war gestern in Gutmann am Duzendteich. Ich mag es wenn er sich immer so in Rage redet, weil ich das früher auch oft gemacht habe, mittlerweile aber fast gar nicht mehr. Die Chefin hat neulich sogar gesagt dass sie mich gerne mal wieder ausflippen sehen möchte, aber bringt einem halt nur in den seltensten Fällen weiter. Aber zurück zum Egers, der war gestern top, das neue Programm ist echt gut und die Location, also das Gutmann, eh. Wobei ich sagen muss nach 2,5 Stunden auf einem Klappstuhl hat mir am Ende schon der Arsch weh getan. Wir haben jedenfalls viel gelacht und waren bestimmt nicht zum letzten mal bei dem sympathischen Choleriker.

Witz vom Olli

Das Christkind hat dem Kind 2 Eintrittskarten für Witz vom Olli in der Comödie Fürth geschenkt. Das war ein gutes Geschenk, weil das Kind 2 gerade in seiner Flachwitzphase ist. Es war recht schnell klar dass die Begleitung in meinen Aufgabenbereich fällt, deshalb bin ich mit dem Kind nach Fürth gefahren, wir waren etwas früher dran und konnten noch in Grüner Brauhaus essen.

Dieser Olli ist eine echt coole Socke, er ist vor dem Start schon durchs Publikum und hat die Leute begrüßt, auf der Bühne hat er dann abgeliefert und einen Witz nach dem anderen zum Besten gegeben. Keine Ahnung wie man sich so viele Witze merken kann, das war schon echt beeindruckend! Es gab aber auch ein paar nachdenkliche Momente und zwar als er über sein Depression gesprochen hat, das hat den Abend gut abgerundet. Vater und Kind hatten eine Menge Spaß, da hat das Christkind einen guten Riecher gehabt!

Folk’s Worst Nightmare im Kunstkeller O27

Tipp: Wer die Gelegenheit hat zu einem Folk’s Worst Nightmare zu gehen, der sollte das unbedingt machen. Idealerweise vielleicht sogar im Kunstkeller O27 in Fürth. Näher und authentischer geht Musik wahrscheinlich nicht. Als Einstimmung davor empfehle ich ein Abendessen im Blauen Affen. So haben wir das gestern gemacht und dass da als Vorband dann noch die geistreichen Wollstiefel gespielt haben, war quasi das Sahnehäubchen! Jetzt können die Feiertage kommen.