
Im Bild oben sieht man den traurigen Rest von zwei Lachsforellen. Der Grund warum von denen praktisch gar nichts mehr übrig geblieben ist, ist wahrscheinlich größtenteils der Zubereitungsart geschuldet, denn das war schon eine ziemlich coole Nummer: Salzkruste! Man füllt die Viecher mit Grünzeug, baut einen Salzsarkophag außen rum und schiebt sie dann für eine halbe Stunde in die Röhre. Fertig. Das Ergebnis ist, neben einer Ladung steinharter Salzkruste, super saftiger und butterweicher Fisch.
Die Chefin war von der Sauerei, die so eine Fischsalzkrustenveredelung mit sich bringt, nicht wirklich begeistert, das ist ja schließlich eine Küche und kein Steinbruch, dieser Kollateralschaden wurde nach dem Essen aber dann zur Festagsmenünebenerscheinung herabgestuft. Hier ist eine Anleitung. Die zentrale Frage ist ob man ein gleiches Ergebnis mit Alufolie auch hin bekommt. Das prüfen wir demnächst.
der hoadl
Kommando Roter Norbert #2 – ein epochaler Meilenstein
In dem Listing unten sieht man den Befehl, den es braucht um eine Ikea TRÅDFRI Lampe über zigbee2mqtt zu steuern. Wenn man genau hinsieht, dann besteht es nicht aus einem Befehl, sondern gleich aus drei: Zeile 2 schaltet ein, Zeile 3 regelt die Helligkeit und in den Zeilen 5 – 7 wird die Farbe eingestellt.
{
"state": "ON",
"brightness": 255,
"color": {
"r": 46,
"g": 102,
"b": 193
}
}
Will diesen Befehl jetzt über eine GUI zusammen bauen, dann braucht man auch drei verschiedene Eingabequellen, einen Schalter für An/Aus, einen Slider für die Helligkeit und eine RGB-Farbauswahl für die Farbe. Wenn man sich dessen bewusst ist, dann ist man ganz weit vorne. Dann noch etwas Node Red Gedönse und schwubs funktioniert es auch. Ein wegweisender Meilenstein für das Kommando Roter Norbert!
[Update] Das Endergebnis schaut dann so aus. Links die Logik, rechts das Ergebnis. Top!

Kommando Roter Norbert
Beim Thema Heimautomatisierung geht der Trend ganz klar hin zu Node Red. Und wer sich einmal mit den DOIFs aus FHEM die Finger gebrochen hat, der kann eigentlich nur applaudieren! Es grenzt schon fast an Luxus und das schönste daran ist, dass man es zusätzlich verwenden kann – alles was schon geht, funktioniert weiter und was man im Hinterkopf hat, wird einfacher!
Bei all dem Swing, den Node Red verbreitet, muss man natürlich bedenken dass auch Node Red kein Selbstläufer ist, sondern ein Expertensystem und in Expertensystemen muss man sich einarbeiten. Es gibt aber hier ein paar wirklich gute Videos, das Projekt Roter Norbert ist zum Erfolg verdammt.
Das Hochgefühl am Morgen
Nach gut 10 Jahren war es an der Zeit mal die Silikonfugen im Bad zu erneuern. Das war zwar eine scheiß Arbeit am Wochenende, aber seitdem gibt es jeden morgen einen kurzes Hochgefühl wenn man vom Thron aus die neuen Fugen sieht. Schöne Fugen sind das, Donnerwetter! Er kann auch in Silikon…
News aus Nerdistan
Bei dieser Podcast Sendung braucht man Durchhaltevermögen, hätte man wahrscheinlich alles auch ein 30 Minuten untergebracht. So schauen echte Nerds aus, das ist gut fürs Ego.
Summ, summ, summ morgen fliegst herum.

Heute stand die Unterstützung eines Instruments der direkten Demokratie in Deutschland auf dem Programm. Jawohl, mehr Bienen braucht das Land! Allerdings ist das nicht ganz so einfach, vor allen wenn man dabei von den Öffnungszeiten eines Amts abhängig ist. Vor der Biene kommt das Amt.
Ein bisschen OS X Feeling unter Linux
Bei OS X gibt es den Befehl open. open übergibt man einen Pfad und der wird geöffnet. Fertig. Ist der Pfad ein Verzeichnis, dann wird das Verzeichnis im Finder geöffnet, ist es ein PDF-Dokument, dann der PDF-Reader mit dem Dokument, usw. Das ist voll praktisch! Dateien mit locate suchen und das Ergebnis mit open öffnen.
Unter Linux gibt es so ein open nicht. Aber es gibt xdg-open aus den xdg-utils, das macht das gleiche. Baut man ein Skript darum und speichert es als „open“ ab, dann ist man auch schon OS Xig unterwegs:
xdg-open "$*" &> /dev/null &
TUXEDO InfinityBook 14 #2

Beim neuen Laptop war ja ein USB-Stick beigelegt auf dem WebFAI installiert ist. Mit WebFAI bekommt man recht einfach ein von Tuxedo vorkonfiguriertes Linux auf das Laptop, quasi ein erweitertes Zurücksetzen auf Auslieferungszustand. Zur Auswahl steht aber nicht nur Tuxedo Budgie, sondern auch noch Ubuntu und Suse.
Suse unterstützt ja standardmäßig Snapper und damit die Möglichkeit Snapshots von Systemzuständen zu machen – und das ist doch eine Neuinstallation wert! Mit WebFAI wird Suse allerdings ohne BTRFS installiert und damit funktioniert auch kein Snapper.
Weil WebFAI wirklich prima funktioniert, kam es danach gleich nochmal zum Einsatz um Ubuntu zu installieren. Budgie ist zwar hübsch anzuschauen, aber doch weit weg vom Ubuntu-Standard. Und diese Installation mit Ubuntu ist wirklich top! Ein so ein geschmeidiges System habe ich lange nicht gesehen. Sehr schön. Gefällt mir.
Produktkostenoptimierungsauswirkung

Die Produktkostenoptimierung (PKO) ist dein ständiger Begleiter wenn du in der Industrie tätig bist. Ziel ist es das Produkt günstiger herzustellen, um so entweder die Marge zu halten oder zu verbessern. Wie das in der Praxis ausschaut kann man bei den Ikea PAX schränken gut sehen. Als wir uns unseren ersten vor ca. 15 Jahren gekauft haben, da war das ein massiver Schrank, so massiv wie man ihn halt mit Pressspahn hin bekommt. Auf jeden Fall war ein PAX-Paket sau schwer.
Wer sich 2018 einen PAX Schrank kauft, der wird schon beim Rausholen aus dem Regal feststellen dass es nur noch minimale Bandscheibenvorfallrisiken gibt. Den Grund dafür kann man oben auf den Bild sehen, da werden nämlich keine Pressspahnplatten mehr verwendet, sondern so komische Papiermitvielluftplatten, Pressspahn gibt es nur noch an den Seiten, wo geschraubt werden muss. Das ist an und für sich für den Otto Normal Verbraucher OK – und den Rücken -, wer allerdings den PAX Korbus als Ausgangsbasis für eigene Projekte nutzen will, der kotzt.
Februar Nummer 3, Kaffee Nummer 3, Baustelle Nummer 1

Eine Baustelle wie ein Flächenbrand.
Was war. Das Kind 1 braucht ein neues Bett, ein etwas größeres Bett. Altes Bett ab bauen. Am besten da hin wo der Schrank steht. Schrank ausräumen. Wohin mit dem ganzen Zeug? Alles ins Nähzimmer. Der Schrank ist aber zu groß, ein Teil muss weg. Wohin mit dem Teil? Ins Zimmer vom Kind 2. Wohin ins Zimmer vom Kind 2? Dahin wo die Bilderleisten sind. Die Bilderleisten abbauen. Der alte Schrank passt dann nicht mehr, den müssen wir verschieben. Alten Schrank ausräumen. Wohin mit dem Zeug? Irgendwie im Rest vom Zimmer stapeln. Alten Schrank verschieben, neues Teil hinten anbauen. Zeug wieder einräumen. Das Regal passt dann auch nicht mehr. Regal ausräumen. Wohin mit dem Zeug? Dahin wo das Zeug vom Schrank gerade noch war. Regal verschieben. Aber dann passt das Wandregal nicht mehr. Wandregal abräumen und das Zeug oben auf den Stapel drauf. Wandregal kürzen. Wandregal montieren. Regal verschieben. Bilderleisten darüber. Alles wieder einräumen. Zurück zum Zimmer vom Kind 1. Schrank verschieben, Schrank umbauen, Schrank einräumen. Zurück zum Bett. Material besorgen. Änderungswünschen nachkommen, neues Material besorgen, neue Änderungswünschen einfließen lassen, erste Teile montieren, neue Änderungswünsche einfließen lassen, weiter aufbauen, noch mehr Änderungswünsche, durchhalten, fertig machen. Etappenziel erreicht.
Was ist. Im Zimmer vom Kind 1 steht das neue Bett, dort wo der Schrank früher stand. Der Schrank steht gekürzt dort wo das Bett früher stand. Im Rest vom Zimmer herrscht Chaos. Im Zimmer vom Kind 2 ist der Schrank um ein Teil gewachsen, Regal, Wandregal, Bilderleisten sind verschoben. Im Rest vom Zimmer herrscht Chaos. Im Nähzimmer herrscht Chaos. Der Flur ist kein Flur sondern eine mobile Werkstatt.
Was wird. Das Zimmer vom Kind 1 muss gestrichen werden. Wenn man schon mal dabei ist sollte man den Flur oben auch streichen. Und wenn man schon mal dran ist, kann man die Fugen an der Treppe ins Erdgeschoss neu machen und da auch gleich die Wand streichen. Die Wand im Flur unten gehört auch schon lange mal gestrichen, aber vorher muss man sie spachteln. Und die Garderobe gehört auch gleich mit gestrichen. Wäre das nicht die Gelegenheit, die Garderobe endlich mal schön machen? Da muss man aber vorher den Boden machen, sonst kommt man da nicht mehr ran. Das ist viel Dreck, dann auch gleich noch die Nische für Holz vom Kachelofen. Sonst haben wir den zweimal.