Im Endeffekt ganz gut

Das Kind 2 ist eigentlich ziemlich clever, aber in der Umsetzung manchmal etwas oberflächlich. Letzte Woche hat es mich beschissen, wenn man es dramatisieren wollte, dann könnte man auch sagen es hat mich angelogen. Und das wäre nie raus gekommen, wenn es den Tatbestand nur etwas kaschiert hätte. Hat es tatsächlich gedacht dass eine Falschaussage alleine reicht. Sau blöd. Zufällig habe ich aber gemerkt dass die Aussage vom Kind 2 nicht zum Rest vom Schützenfest passen will. Pech gehabt.

Darauf angesprochen war es sofort geständig, ist in Tränen ausgebrochen und hat mir aus freien Stücken gleich sein Tablet in die Hand gedrückt: Nimm es mir weg, ich habe es verdient! Richtig. Und wie lange? Bis Weihnachten! Das ist aber lange, hab ich mir gedacht, aber wenn es unbedingt will, dann ist es halt so.

In seiner Not hat das Kind 2 jetzt Brettspiele neu für sich entdeckt, speziell Schach. Also spielen wir Schach. Das Kind hat es in der KiTa gelernt und ich in der Fünften und seither nicht mehr gebraucht. Das heißt wir spielen auf ähnlichen Niveau – mit leichten Vorteilen fürs Kind. So blöd die Sache mit der Lügerei auch war, die Strafe bringt uns beide echt weiter.

Happy Week @ hoadl.net – Freitag

Ich bin ja viel zu negativ. Das muss sich ändern. Deshalb schreibe ich eine Woche lang jeden Tag einen Grund warum ich mich freue:

Nach dem Wochenende ist vor dem Wochenende und vor dem Wochenende ist nach dem Wochenende. Heute sind wir ganz klar in der Prä-Wochenend-Phase. Heute freue ich mich weil ich diese Woche auf Arbeit ein paar Sachen ganz gut hin gekriegt habe und das Wochenende ganz gut werden könnte.

Happy Week @ hoadl.net – Donnerstag

Ich bin ja viel zu negativ. Das muss sich ändern. Deshalb schreibe ich eine Woche lang jeden Tag einen Grund warum ich mich freue:

Donnerstag, der Tag ist wie im Flug vergangen, was für ein Glück! Heute freue ich mich weil der Tag ratz fatz vor bei war, heute Abend Ringlstetter kommt und morgen die Woche auch schon wieder vorbei ist. Langsam habe ich meinen Platz im neuen virtuellen Team gefunden. Das ist a U wert!

Happy Week @ hoadl.net – Mittwoch

Ich bin ja viel zu negativ. Das muss sich ändern. Deshalb schreibe ich eine Woche lang jeden Tag einen Grund warum ich mich freue:

Mittwoch, schwierig. In der Zeitung steht nichts verwertbares, der Terminkalender ist voll von 8:00 – 19:00 Uhr. Heute freue ich mich weil ich mich getraut habe über Mittag einfach mal einen Termin abzusagen. Und ich freue mich heute Abend auf mein Feierabendbier. Bamberger Mahr Bräu – a U. Vielleicht auch zwei.

Happy Week @ hoadl.net – Dienstag

Ich bin ja viel zu negativ. Das muss sich ändern. Deshalb schreibe ich eine Woche lang jeden Tag einen Grund warum ich mich freue:

Vor dem Lockdown light habe ich versucht mich einmal pro Woche mit einem Kollegen zum Essen zu treffen, so als Kantinenersatz. Jetzt hat alles zu. Heute freue ich mich weil ich mittags nach Fürth fahre, jemanden treffe und wir uns einen Döner holen. Ein sozialer Kontakt in echt, Hurra!

Avatar AWP08L Plugs

Neulich wurden ja die Steckdosen geflasht, offen war noch die Konfiguration. Tasmota wird standardmäßig mit einer generischen Konfiguration ausgeliefert, man muss dann noch einstellen um was für ein Gerät es handelt. Das ist einfach wenn man ein Gerät von Sonoff hat, etwas komplizierter bei bei No-Name-Geräten.

Nach etwas Recherche bin ich im Tasmota Device Templates Repository fündig geworden, man kann dort ein Template runter laden und im Gerät einspielen. Im Endeffekt ist dieses Template ein kurzer Code-Schnipsel, der die GPIOs konfiguriert und der schaut für die Avatar AWP08L Steckdosen so aus:

{"NAME":"AWP08L","GPIO":[0,0,56,0,0,0,0,0,0,17,0,21,0],"FLAG":0,"BASE":18}Code-Sprache: JSON / JSON mit Kommentaren (json)

Was soll ich viel sagen, Template eingespielt, gespeichert, neu gestartet und schon haben die Steckdosen funktioniert.

Happy Week @ hoadl.net – Montag

Ich bin ja viel zu negativ. Das muss sich ändern. Deshalb schreibe ich ab heute eine Woche lang jeden Tag einen Grund warum ich mich freue:

Gestern habe ich ein Bier aufgemacht. Kein gutes, sondern ein Geschenk, so ein Draft-Bier. Ich habe es aufgemacht und es hat geschäumt wie Sau. Alles auf die Hose. Heute freue ich mich weil ich die Hose trotz des Gestanks anziehen kann, weil den im Homeoffice niemand riecht. Ich mag Biersiffgeruch.

Ein Gartenhaus mit IT und Wohlfühlfaktor

In den letzten Tagen hab ich ganz viel Zeit investiert, damit das Gartenhaus, noch bevor es kalt wird, so weit fertig ist, dass ich Bock habe was zu machen wenn es es kalt ist. Gestern wurden im #GartenhausEins der Raspi und alle Temperaturfühler installiert, die Fensterleibungen schön gemacht und etwas umgeräumt, gestaubsaugt – und eine WLAN-Antenne in Betrieb genommen.

Diese WLAN Antenne ist top! Sie läuft am Raspi out-of-the-Box und die Verbindung ist so gut dass man sogar mit VNC arbeiten kann. Ich hab sie an eine USB Verlängerung gesteckt und am Fenster positioniert, echt spitze! Heizen werde ich erst mal mit so einem Gas-Heizstrahler, den man auf eine Gasflasche montiert, das reicht hoffentlich. Jetzt kann man da hinten schön rum werkeln, da freue ich mich.

Man muss die Sache realistisch betrachten: Heuer werde ich definitiv kein Büro mehr sehen und am 1.1. wird sich die Lage nicht spontan ändern. Ich brauche abends eine Beschäftigung wo ich nicht sitze und irgendwas konstruktives mache. Ein Gartenhaus um nicht verrückt zu werden.

Der Anschluss vom dem ganzen Zeug

Gestern habe ich meinen Versuchsaufbau, bestehend aus dem Raspi und den ganzen Kabeln ins Gartenhaus geschafft und in Betrieb genommen. Weil ich nicht so recht wusste wohin damit wurde alles erst mal provisorisch angebracht.

Ich habe im Vorfeld recht viel darüber nachgedacht ob die Technik in den alten isolierten Teil soll oder in den neuen, der ja eher ein Gewächshaus ist. Schon nach der ersten Nacht kann ich sagen dass die Temperatur im isolierten Teil weit weniger runter geht als im #GartenhausZwei – eigentlich logisch im Nachhinein betrachtet.

Überrascht hat mich dass der Raspi die Werte sauber übermittelt obwohl eine Verbindung mit SSH oder VNC nicht mehr möglich ist. Was heißt das nun alles? Erstens wandert die Technik am Wochenende in den isolierten Teil vom Gartenhaus und zweitens braucht der Raspi eine bessere WLAN Antenne. Wir bewegen uns in einer elliptischen Bahn um das undefinierte Ziel.

Am Ende ist es nur eine MQTT Message

Auf dem Bild oben sieht man Pixel-gewordenen Stolz! Was man da sieht? Da sieht man die Werte, von den 1-Wire Thermometern dargestellt im MQTT-Explorer. Was daran so besonders ist? Die Thermometer hängen an einem Raspberry, die Werte werden dort mit OWFS als Fuse-File-System in das Dateisystem integriert und als MQTT Message weitergeleitet. Richtig gelesen. Zum Lesen von OWFS und Senden der MQTT Messages an den MQTT-Server wird ein eigenes Python Programm verwendet. Der MQTT Server wiederum stellt die Informationen bereit und am Laptop kann man diese dann mit dem MQTT-Explorer anschauen.

Das Python Programm wird direkt auf dem Raspi entwickelt, allerdings von Visual Studio Code auf dem Laptop aus. Richtig gehört. Dazu gibt es ein spitzen Plugin names SSH-Remote. Und wenn man alles richtig einrichtet, dann kann man vom Laptop aus sogar auf dem Raspi debuggen. Wie geil!