Beim Fahradhändler

Der Händler: Naja, des Ritzla vorn und hinten, neue Kette, die Schaltung stelln wir dann auch gleich mit ein…
Der Konsument: Soll ich mir net gleich ein neues Rad kaufen…?
Der Händler: Nein, nein, des richtma, nächste Woche kannst es wieder holen.
Der Konsument: Eigentlich wär mal wieder ein neues Rad drin…
Der Händler: Du hast a ganz gutes Rad, mit dem kannst noch viele km fahren.
Der Konsument: Ich bin auch schon viel damit gefahrn, vielleicht sollt ich mir gleich ein neues kaufen…
Der Händler: Ich hab zwar bessere da als deines, aber du brauchst noch lange kein neues Rad.
Der Konsument: Kein neues Rad?
Der Händler: Nein. Also dann bis Freitag.

Es geht nix über einen guten Standard!

Wenn ich mir so anschaue was in der letzten Woche so alles passiert ist, dann ist da aus IT-Sicht genau ein Ereignis, das man nicht hoch genug bewerten kann:

ODF als ISO-Standard anerkannt *) **)

Standard ist Standard. Und wenn etwas Standard ist, dann wird es auch standardmäßig benutzt. Und das ist voll wichtig. Standardisierung ist meiner Meinung nach das einzige Mittel, um mit der Informationsflut heutzutage fertig zu werden. Tools, Filter usw. werden entstehen und alles wird gut. Gut. So weit so gut. Wochenend, auch gut.
*) Und das hat jetzt nicht damit zu tun, dass ich ja seit kurzem selber in einer ISO-Subgroup bin (Harr, Harr, Harr!).
**) Die Tragweite dieses Standards ist der Wahnsinn(!): Zuerst werden die Behörden umstellen, dann wird es Textverarbeitungen für Home-User geben und wenn MS irgendwann den Support für Office 97/2000 einstellt (ich schätze mal so in 3-5 Jahren) auch die Industrie. Und wir werden das DOC-Format dorthin zurückschicken wo es her kommt, …

Saissonstart

Heute hat meine Fahrrad-Saisson begonnen… 36 Minuten nach ER-Tennenlohe – ein Traumstart. Heute abend fahre ich weiter nach W. und werde versuchen jeden Tag am Walbera zu verbringen.
(Die „richtige“ Walbera-Homepage verlinke ich an dieser Stelle nicht, weil die Link-Nazis dort sich seit Jahren weigern W. mit in ihre „Rund ums Walberla“-Liste aufzunehmen.)

Abwechslungsreich

Den gestrigen Tag würde ich jetzt mal als abwechslungsreich bezeichnen. Bin bis zum Mittag daheim rumgeasselt und dann irgendwann zu AntiFa-1.Mai Demo (whatever) Veranstaltung bei uns um die Ecke. Dort habe ich ein wunderbares „Sexismus hat viele Gesichter“-Plakat bekommen – das hänge ich jetzt an unser Büro!
Dann isses mir irgendwie in den Sinn gekommen die Verzeichnisse auf dem Webserver mit dem Reposiory zu syncronisieren. Schlechte Idee! Zwischen durch dann noch zur 1. Mai Demo von Verdi und IG-Metall und dann zum Consti zum Grillen. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich alle Verzeichnisse bereits tot-syncronisiert… Als Balsam für meine syncronisierte Seele habe ich auf dem Venezianischen Markt 3 ausgewachsene Salamis für einen unschlagbaren Spezialpreis bekommen.
Nach dem Grillen habe ich mich dann gestärkt ans Werk gemacht das Fiasko gar zu komplettieren. Gegen 02.00 Uhr lief zwar alles wieder mehr oder weniger. Schlafen konnte ich so vollgefressen wie ich war immer noch nicht.
Heute bin ich erwartungsgemäß unausgeschlafen und schlecht gelaunt. Im Radio haben die das dann auch gleich bestätigt: Waagen sollten heute mit Samthandsuchen behandelt werden. Und überhaupt Radio. Der Kerl der zur Zeit die Max-Morning-Show macht ist schlimmer als die Krätze.
Mein Gleittag am Freitag ist massiv gefährdet, der Kaffee schläg nicht an. Dafür ist aber heute abend Yoga. Hoffentlich hilfts!

Editorials der CT sind online

ct_logo.gifIch hatte viele Jahre lang ein ABO der CT. Weil ich mich seit meinem Einstieg ins Berufsleben wenig bis überhaupt nicht mehr für Computer interessiere, habe ich es abbestellt. Das einzige was mir etwas abging waren die teils recht witzigen Editorials. Grade eben habe ich aber gemerkt, dass es die online gibt und das mit System:
http://www.heise.de/ct/Jahrgang/Ausgabe/003/

http://www.heise.de/ct/06/06/003/

http://www.heise.de/ct/06/05/003/

Vergangenheitsbewältigung 2

Gestern war ich zusammen mit meinen beiden Lieblingsausländern in Thuisbrunn auf Frühlingsfest, das war super! Und dort habe ich schon wieder jemand getroffen, der mal mit mir zusammen in der Schule war. Auch bei ihm habe ich nichts unversucht gelassen um unbeliebt zu sein, Mario hies her und gehasst hat er mich. Auch er ist jetzt groß und Bodybuilder. Und auch er hat mich wieder erkannt.
Und ich bereue nichts – zu doof war der damals und ist es wahrscheinlich heute noch, zu viel Angriffsfläche bot er und bietet sie heute noch, zumindest optisch. Wenn diese Serie so weiter geht, dann erwarte ich in den nächsten Tagen noch ca. 4 Begegnungen dieser Art.
Die Frage wie der Dreck hinter meine Fingernägel kommt bleibt weiterhin ungeklärt.