Diese Feiertage während der Woche, die nicht explizit zum Feiern freigegeben sind, können manchmal ziemlich stressig sein, positiv stressig jedenfalls.

Wenn man die Menschen grob in Sommer-Möger und -Nichtmöger einteilen kann, dann kann man mich zu den Sommer-Möger zählen. Allerdings mag ich am Sommer weniger die heißen Tage, sondern eher die warmen Nächte. Im T-Shirt im Biergarten, Super!
Bis es heute so weit war hieß es: Badgrundreinigung (incl. Fliesen schruppen), Küche saubermachen, dazwischen die Socken in die Waschmaschine, die letzten Spuren vom Wochenende beseitigen, Kaffee trinken, Laufen geht nicht – zu heiß, dann doch lieber die Geranien, die seit Wochen auf den Balkon dahin vegetieren an den Balkon hängen, Kaffee trinken, mehr Wäsche waschen, einen kurzen Schlummi machen, Kaffee trinken usw. usw. sau produktiv und trotzdem entspannend – wahrscheinlich weil so sichtbar produktiv.
Bier gabs dann beim Bierfest im Burggraben. Über das Fest kann man ja denken was man will, ich denke die Bierpreise sind zu hoch! Dafür hat die Unterhaltung gepasst. Mehr gibts nicht zu sagen, man kann ja nicht jeden Tag von Rockern verfolgt werden.

Aggressive Situationen selbst erlebt

Freitag: Nach einem typischen Festival-Freitag nehmen der Herr DKauO und ich unseren ganzen Mut zusammen und entern gemeinsam das Club-Heim einer Motor-Gang in der Südstadt (Grund: der drohende Dehydrationstod). Wir kommen auch bis zum Tresen und können eine Bestellung abgeben. Danach ging alles recht schnell. Irgendein Rocker will von mir wissen, ob ich für den Gestank verantwortlich bin. Ich lüge nicht. Fehler. Wir verlassen die Lokalität in Rekordzeit und haben Glück dass an der Straße grade ein Taxi vorbei fährt. Wir erholen uns von diesem Schock im Kloster.
Samstag: Der Herr DKausO und ich drücken uns durch den rockenden Mopp während irgendeine Prügelkompo ihr bestes gibt. Name unbekannt. Es passiert was eigentlich nicht passieren kann: Ein Schupps, ein Ausrutscher, ein Reflex und meine Hand befindet sich im Gesicht eines richtig großen Bodybuilders. Der Bodybuilder ist davon mindestens genauso überrascht wie ich. Ich glaube er wäre auch auf die prompte Entschuldigung eingegangen, allerdings verkennen seine Kumpels die Situation. Wir sehen uns ein weiteres Mal dazu gezwungen zu flüchten.
Sonntag: Ich zolle meiner derzeitigen Situation als werdendes Familienoberhaupt Tribut und verlasse den Slayer-Auftritt gegen 0:00 Uhr, um Montag morgen um 8:00 Uhr den Verpflichtungen meinem Arbeitgeber gegenüber gerecht werden zu können, als mich plötzlich jemand von hinten tritt und ich fast auf die Fresse fliege. Ich gehe zu diesem Zeitpunkt noch von einem Versehen aus. Mit einem bösen Blick nach hinten versuche ich die Situation bestmöglichst zu beenden und blicke (zu meinem Erstaunen) in das Gesicht eines kleinen besoffenes Mädchens. Wir laufen weiter und ca. 4. Sekunden später wiederholt sie ihre Attacke auf mich. Ich handele dem Slayer-Ambiente entsprechend und komplett untypisch und drohe dem kleinen Luder Schläge an. Sie rettet die Situation und läuft in eine andere Richtung.
Mir reicht das jetzt, ich habe genug und beschließe ab heute ein neues Leben zu beginnen. Auf Slayer gehe ich jedenfalls nicht mehr. Und überhaupt, Slayer wird einfach überwertet.

Vernunft ist wenn man 3mal könnte!

macmini.jpgWas bin ich heute stolz am mich, So stolz! Da habe ich tatsächlich 3 (in Worten: DREI) Lokalitäten aufgesucht in denen man ’nen Mac mini kaufen kann und ich habs nicht gemacht.
Und das obwohl eigentlich nix dagegen sprechen würde: der DVD Player hat gestern endgültig seinen Geist aufgegeben, der Lohn ist überwiesen und sonst passt auch alles. Seit gestern abend bin ich mir definitiv sicher, so ein Teil muss her.
O Mann, da könnte jetzt so eine Kiste im Regal stehen, der Hammer! Ich will diesen Moment absoluten Einklangs zwischen mir, dem endlich gefassten Entschluss und der Gewissheit meine Heim-IT jederzeit pimpen zu können so lange es geht auskosten und irgendwann einfach zuschlagen. Fertig.

Engelchen vs. Teufelchen

samba_weis.jpgAus der Reihe Absonderlichkeiten des Alltags ©: Als ich grade die DVD zurückgebracht habe, ist mir aufgefallen, dass bei mir gleich ums Eck ein Engelladen ist. So wie ich das verstanden habe, treffen sich dort Leute denen Engel erschienen sind und reden darüber. DATEV-Mitareiter erhalten übrigens 30%.
Zum Thema passt vielleicht auch, dass ich grade meine neuen weisen Adidas Samba angehabt habe. Hab mir nämlich neulich zwei Paar Samba gekauft. Ein Paar schwarze und ein Paar weise, konnte mich nicht entscheiden.