So´n Energiespar-Ding

Es ist so, dass wir einen Server daheim haben. Merkt man aber fast gar nicht, ist auch kein richtiger Server, sondern das alte Powerbook. Da sind eine alte Festplatte und der Drucker angeschlossen. Will ich darauf zugreifen musste ich bis jetzt immer ins Arbeitszimmer laufen und anschalten, das ist uncool. Oder die Kiste durchlaufen lassen, das ist zwar cooler kostet aber Strom und ich bin tendenziell eher geizig.
Man kann das auch ohne „ins Arbeitszimmer laufen“ haben, durch WakeOnLan, heißt grob „Hokuspokus und der Rechner schaltet selbst an“:

Unser erster Tag als Nürnberger, eine kurzer Rückblick

15:37 Uhr, das Handy bimmelt, Sie verlässt grade das Amt und bringt die frohe Botschaft, wir sind jetzt offiziell Nürnberger, Pokalsieger. Kurze Rücksprache, ich bekomme grünes Licht für eine Bratwurst-Session.
17:23 Uhr, Besprechung zu Ende, eine kurze Rund-SMS, kurz darauf erste Zusagen.
19:34 Uhr, ich treffe zu Hause ein. Bratwurst-Status OK, Sauerkraut-Status OK, Senf-Status OK, Bier NOK – Handlungsbedarf, kurzfristig.
19:44 Uhr, einen Kasten Jever beim Default-Türken erstanden. Bei Vorbestellung hätte er den Kaste auch kalt gestellt. Merken.
20:05 Uhr, erste Gäste treffen ein.
20:15 Uhr, der Grill ist aufgebaut.
20:40 Uhr, die ersten Würste zum Verzehr bereit.
ab 20:40 Uhr, Günther B. sorgt dafür dass ich mich sicher fühle, im 10 Min-Rhythmus schaut eine Streife nach dem Rechten den Kiddys am Platz, die Lage ist explosiv. Meine Gäste wollen wissen ob wir im Sommer überhaupt noch Fernsehen brauchen, oder ob der Balkon mit Blick auf den Platz ausreicht.
ca. 20:50 Uhr, die Kiddys treiben eine Frau vom Platz. Kurzer Show-Auflauf am Wagen des Herrn K., wir sind live dabei und beobachten alles aus nächster Nähe. Die Frau muss das letzte Wort haben, kann mit dem Rad fliehen, die Meute versucht sie einzuholen. Dann sind sie aus unserem Sichtfeld verschwunden. Pech.
Irgendwann dann, alle sind satt, zufrieden endet unser erster Tag, fast wie immer, aber irgenwie anders, wir haben jetzt einen Aufkleber im Pass.

Freiheit, Frei-ei-eieieieit ist das einzige was zählt

Ey, etz ohne Scheiß, ich übertreibe ja manchmal a bissla, aber jetzt echt im ernst, gestern isses wieder passiert, ohne Witz:
Ich war bei einem Konzert, hab (dieses mal zusammen mit dem DKausO) die Lage analysiert und plötzlich dreht sich so eine Sumpfkuh um und mault uns an dass wir endlich ruhig sein sollen, weil sie sich sonst nicht auf die Musik konzentrieren kann…! X0.000 Leute im Stadion, X0.000 Watt Musikanlage und die kann sich nicht konzentrieren. Verrückte Welt.

Raus aus meinem Kopf

Es ist nicht gut Sonntag abends ein schlechte Gewissen zu haben weil man am Wochenende nichts für die Arbeit gemacht hat. Vielleicht hilft da ein Bier. Ich denke da an ein kühles herbes Pils. Nach einem 3-stünder im Knoblauchsland schreit mein Körper nach Elektrolyten.

Sunday Morning 8 a.m.

Der No-Brainer in unserer Straße kennt den Unterschied zwischen Sonn- und Werktag wohl nicht. Mich wundert das nicht. Der alte Spruch „Ohne Hirn bist einfach ein Depp“ bewahrheitet ein weiteres mal. Er malträtiert sein Auto mit dieser Art Sorglosigkeit, die man nur haben kann wenn man sich (mangels Hirn) tatsächlich keiner Schuld bewusst ist.
Die alte Assi-Frau gegenüber will sich das allerdings nicht gefallen lassen und weißt mit einer Armada von Blödmänner und Arschlöchern ihn auf seinen Frevel hin. Sein „Hey Hallooo, das Auto is halt kapuuuuutt, du Schlampe“ prallt an ihr ab und hintert sie nicht daran die Ordnungshüter zu rufen. Als endlich das ruhige Klappern des Dieselmotor der Ordnungshüter zu vernehmen ist, ist meine Morgenruhe schon irreparabel gestört und ich entschließe mich diesen Sonntag zu starten. Ob den Nachbarn die neue Queens Of The Stone Ages gefällt?

Dicke Brummer unterwegs

Ich wurde heute beschossen. Beim Radfahren. Ich weiß nicht genau wer diese Hummeln, oder was auch immer das für Viecher waren, auf mich losgelassen hat, jedenfalls wurde ich 4mal getroffen. Drei haben sich in meiner Sturmfrisur verfangen, ein anderes ist gegen mein Brillenglas geprallt. Vielleicht sollte ich meine Haare schneiden lassen.

So Tage eben

  • Es gibt Tage an denen läuft alles perfekt. Das ist schön und man freut sich und kann es kaum glauben.
  • Dann gibt es Tage an denen läuft fast alles perfekt. Und man freut sich dass es so ist wie es ist.
  • Es gibt Tage an denen läuft alles, zwar nicht perfekt, aber es läuft. Man geht abends heim und ist zufrieden und freut sich dass es nicht schlechter gelaufen ist.
  • Es Tage wo man sich so durchschlängelt, nichts läuft und daran dass es rund läuft ist überhaupt nicht zu denken. Und dann geht man heim und freut sich aufs laufen und ein Bier, oder gar zwei (wg. der Elektrolyte).
  • Und dann gibt es Tage, die laufen so schräg ab, dass es kaum zu glauben ist, weder für einen selbst noch wenn man es anderen erzählt. Und man freut sich abends einfach dass nicht noch mehr passiert ist.

Wenn man abends ins Bett geht und konnte sich über gar nichts freuen, dann war es ein scheiß Tag. Das muss man einfach mal so sagen. Aber auch die muss es geben.