Montag früh, aus dem Bett krappeln, hoffen dass die Verbindung zwischen Gehirn und dem Rest des Körpers aufgebaut wird. Erste Hürde: rasieren. Rasieren könnte eigentlich entfallen wenn man sich am Sonntag rasiert hätte. Hätte. Wenn man sich aber seit Donnerstag schon nicht mehr rasiert hat, muss man sich montag morgen rasieren, das ist so. Rasieren und auf Verbindungsaufbau warten. Das mit dem Aufbau will genauso wenig klappen wie das Rasieren, ist ja auch ganz schön was gewachsen seit Donnerstag. Hilft nix, weiter machen. Ein russischer Nobelpreisträger ist gestorben, sagt das Radio. Mir wurst. Losfahren ohne Verbindungsaufbau ist eigentlich gefährlich. Falls wir demnächst mal umziehen muss man das mit in den Montag früh mit einberechnen. Da muss man aufpassen und braucht sein Hirn, zumindest die ersten 2 Monate. Was mich seit gestern Nacht beschäftigt ist die Tatsache, dass es bei uns am Eck recht ruhig geworden ist, nein die Ghetto-Kids sind stressiger den je, was ich meine sind die Schlägereien. Früher konnte man regelmäßig live dabei sein, wie 2 Alkos sich klattschen, die Trümmer einer Beziehung auf der Straße nachts um eins diskutiert wurden, alles eben was für das räudige Fernsehprogramm entschädigt. Und heute – nix. So stelle ich mir Erlenstegen vor. Kaffee, jetzt braucht man Kaffee. 2 Tassen sollten die Verbindung herstellen. 2 Tassen Kaffee sind gut.
Schnupfer popeln nicht
Gestern im Annafest 3 Gratisproben Gletscherprise Schnupftabak bekommen. Rauchen tue ich nicht wirklich, Drogen nehme ich auch nicht wirklich… das einzige was etwas beständiger ist, ist diese Affinität zum Gerstensaft – warum denn eigentlich nicht schnupfen? Hat sowas zeitloses. Ist irgendwie komisch am Anfang, das war Rauchen und Trinken aber auch.
Melkfett-Träumer was sind das denn für Freaks?
Heute nacht habe ich von einem Kran geträumt. Genauer gesagt, gab es da eine Baustelle mit ’nem Kran. Und der Kranfahrer war ein verwegener Kerl, der in Spider Man Manier auf seinem Kran rum gekrabbelt ist und nach dem Rechten geschaut hat. Heute morgen beim Zähneputzen habe ich dann versucht den Traum zu analysieren und dachte mir am anfang „Holla, der Hack träumt von nem Kran, der will mal hoch hinaus…“ super Interpretation hab ich mir da gedacht – ungefähr solange bis ich dann bei den rechten Backenzähnen angekommen bin (also von mir aus gesehen rechts, die kommen ziemlich am Ende, weil ich links beginne).
Dann hab ich mich nämlich wieder daran erinnert, dass da gestern abend auf N24 eine Reportage über eine Hochhausbaustelle gelaufen ist, und da wollte der Kranfahrer Fenster einsetzen und die wollten da aber nicht rein und letzten Ends, konnte er die Fenster nur mit Hilfe eines Tricks rein bringen und der Trick war, die Fenster mit Melkfett einzureiben. Melkfett – das alte Hausmittel, zuhause auf den Baustellen der Welt.
Super, dachte ich mir dann weiter (da war ich dann schon fertig und hab die Zahnbürste sauber gemacht), „du Depp träumst nicht vom Hochhinauskommen, sondern indirekt von Melkfett.“. Melkfett-Träumer was sind das denn für Freaks? Dann hat die Geschichte aber doch noch ein gutes Ende genommen, weil mir nämlich beim Blick in den Badschrank (in dem ein kleiner Becher Vaseline steht) spontan die Idee gekommen ist, Melkfett mal beim Joggen als Vaseline-Ersatz zu nehmen. Melkfett, das alte Hausmittel könnte mich vor dem bösen Wolf schützen. Happy End.
Triple Wedding Weekend
Heiratsmäßig war das Wochenende ein brachialer Rundumschlag:
- Am Freitag hat uns ein an dieser Stelle nicht näher genanntes Paar aus dem Freundeskreis relativ überraschend darüber informiert, dass geheiratet wird – ohne Schwanger zu sein, ohne sonstige Gründe, ein Liebesakt. Habe reflexartig versucht diese Nachricht mit 4 Flaschen Lindenbräu Gräfenberg zu verdauen. Hat ganz gut geklappt.
- Am Samstag waren wir auf Hochzeit eingeladen. Dem Sparwahn der letzen Jahre zum Trotz, hat der REausN (und N steht nicht für Nürnberg) zur Ganztageshochzeit geladen. Soll heißen, es wurde schon vormittags getraut und getauft und dann den ganzen Tag gefeiert. Spitzen Feier war das und auf meiner Landkarte der großen Portionen kann ein neuer Eintrag gemacht werden: Roter Ochse Kalchreuth.
- Und weil heute der 27.07. ist feiern die Chefin und ich heute Hochzeitstag. Hochzeitstag Nummer 1. Die Laufpartnerin wollte eigentlich auch mitfeiern, ist aber spontan eingeschlafen… junges Ding eben.
Mit etwas Glück gibt es morgen in der Kantine Hochzeitssuppe, die würde das Wochenende dann gut abrunden.
Zimbra Desktop – why?
Ich spiel grad mit Zimbra herum. Es funktioniert, das ist schon mal super! Und die Idee mit Hilfe von Prism Web-Applikationen offline oder Desktop-like verwenden zu können hat was. Definitiv. Aber ein Konkurrent für Outlook und Thunderbird ist das nicht. Ähh ähh.
Mir ist auch nicht so ganz klar warum jemand auf seinem Desktop ausgerechnet einen lokal laufenden Webmailer installieren soll, wenn er doch genauso gut eine richtige Desktop Applikation installieren könnte. Der Sinn von einem Webmailer ist doch eben genau der, dass er im Web ist und man von dort aus – eben ohne Desktop-Applikation – Zugriff auf die Mails hat.
Irgend jemand weis bestimmt warum das Sinn macht. Würde mich freuen wenn er mir das sagen würde… Wäre wahrscheinlich cooler gekommen die Mail-Applikation mit einem Framework zu schreiben wo dann Web- und/oder Desktop-Applikation rauskommt. Gibt’s ja auch.
Wo wir grade dabei sind, OneNote würde ich für den Mac gebrauchen. OneNote ist geil. Echt, wenn es OneNote für den Mac geben würde, dann würde ich mir das Ding kaufen. Anderes Thema.
DAB – suche Mehrwert
Die Woche bin ich mit ’nem Auto gefahren das DAB-Radio hatte. Das einzig wirklich coole an dem DAB-Radio-Teil ist, dass man Rockantenne hören kann, ansonsten hat das Teil für mich keinen wirklichen Mehrwert. Eigentlich schade. Vielleicht hätte man was ähnliches machen sollen wie bei DVB-T – analog einfach abschalten, hat ja letztendlich geholfen…
Die Kiffer vorm Haus
Als ich gestern abend mit dem alten Studi telefoniere und aus dem Fenster schaue stehen da 3 coole Junior-Gangster rum, schauen blöd, bauen sich nen Dübel und ziehen sich den in aller Ruhe rein, schauen weiter rum, steigen ins Auto und fahren davon.
Jetzt bin ich auf unterschiedliche Arten berührt: zum einen halte ich den offen Konsum leichter Drogen in der Öffentlichkeit für grenzwertig (ich versuche dem Nachwuchs ja ein gewisses Werteverständnis zu vermitteln und da passen Kiffer vor dem Haus einfach nicht ins Bild). Dann halte ich es für schlecht, dass sie danach ins Auto gestiegen und gefahren sind. Von der Unbeschwertheit wie sie da aufgetreten sind, habe ich fast Respekt. Und zu guter letzt bin ich auf den riesen Dübel natürlich einfach nur neidisch.
Zeit für einen Generalmasterplan
Heute gabs Post vom Europäischen Patentamt. Eine Erfindung die wir vor gut 2 Jahren angemeldet hatten ist durch. Ich bin Miterfinder. Seit wir das Ding angemeldet haben, hat sich eigentlich keine wilde Sau mehr dafür interessiert.
Zeit für einen Generalmasterplan. Ich werde das Thema demnächst nebenbei mal ansprechen, ganz zufällig natürlich. Dann ein Beispiel suchen wo man die Sache anwenden könnte, alternativ. Und dann einen Use Case finden wo es ohne nicht geht. Tick Tack Tick Tack …
Wochenendstatus
Gutes Wochenende, kurzer Status:
Freitag: Anreise nach M. Ich bin für Freitag/Samstag als Babysitter gebucht. Sie will mit ihren Mädels aufs Tollwood, ich passe auf Kind 1.0 auf. Fernsehabend mit Tatort am 40 Zoll Fernseher der Frau Ka. Super!
Samstag: Unterwegs in M., gute Sache wenn man Locals kennt. Diverse Plätze, die man sonst nur aus dem Radio oder der U-Bahn Fahrplan kennt in echt gesehen.
Sonntag: Zurück in N. 2 Stunden mit meiner neuen Laufpartnerin runtergerissen und anschließend auf Asia-Festival gewesen. Klassiker: wir waren ewig am Aufseßplatz gesessen und haben uns darüber geärgert wie scheiße das Festival denn ist. Erst auf dem Heimweg haben wir das eigentliche Festival im Park gefunden…
Windungen
A: Mit diesen Punkten… könnte, ….bla bla, gemacht werden.
B: Heißt das jetzt konkret, dass bla bla so und so gemacht werden kann?
A: Unter Umständen könnte man das so sagen.
B: Ist das jetzt so? Ja oder nein?
A: Ja, das könnte so sein wenn bla bla so wäre aber u.U. auch nicht.
B: Etz leckst mich am Arsch.