Die Kleine schaut so aus wie ich gerne ausschauen würde: die Augen rot unterlaufen, der Blick leicht glasig, ganz so ob sie die ganze Nacht durchgesoffen hätte. Hat sie aber nicht und ich auch nicht. Genauer gesagt hat sie nicht gesoffen sondern geschrien.
Heute ist Baustellen-Off. Der sympatische Autobauer aus dem oberbayerischen Grenzland läd seine Arbeitnehmer, deren Familien und Freunde zum Familientag. Mal sehen ob es was zum abstauben gibt. Die Frau ist ganz angetan von der Tatsache endlich mal zu sehen wo ich mich die ganze Zeit rumtreibe.
Es kostet mich nur einen Druck auf die Wahlwiederholtaste des Handys, um dem Kind das grade das Telefon auseinander nimmt, ein Grinsen zu entlocken. Technische Früherziehung.
Du bist der Club! Bad hui, Club pfui
Die Schwester schreibt mir grad, dass sie in Indien vorhin Auszüge vom gestrigen Club-Spiel gesehen hat. Wir haben uns die Sache live in der Arena angeschaut. Die Arena ist wie München – irgendwie größer als Nbg und versnoppter. Über das Spiel müssen wir an dieser Stelle nicht weiter reden, 50 € war die Sache jedenfalls nicht wert. Naja, jetzt war ich jedenfalls mal in der Arena, auch nicht schlecht.
Heute waren wir ca. 4 Stunden beim Bad-Planer. Da sitzt mitten in der Fränkischen Schweiz jemand, der einfach geile Bäder macht. Ganz ohne Computer, einfach nur mit Stift und Butterbrotpapier. An das Thema Bad-Planen können wir jetzt jedenfalls einen Haken machen. Das ist gut.
Tagesrätsel
Preisfrage: Woher bekommt man mitten in der Stadt einen Eimer Sand?
Unsere kleine Baustelle, Tag ++
Gestern war Baustellen-Großeinsatz und es ist ganz gut was gegangen. Ich rechne damit, dass im Laufe der Woche die destruktive Phase beendet wird und wir konstruktiv werden können, endlich!
Wenn ich dann mal wieder ein Arbeitszimmer habe, dann freue ich mich schon darauf endlich wieder einen Desktop-Rechner zu haben, so mit großen Bildschirm und vielen Anschlüssen. Viele Anschlüsse sind super, durch das Arbeitszimmer verläuft nämlich ein Fallrohr, in dem man sau viele Kabel verlegen kann, ein 100er-Fallrohr-Backbone mitten im Haus! Ich weiß zwar noch nicht was ich da für Kabel verlegen werde, aber da wird sich schon was finden… Netzwerkkabel für einen Backup-Server im Keller vielleicht, Kabel für die SAT-Schüssel – DVB-T hat mir eh noch nie getaugt, und Starkstrom für irgendwas was an das ich heute noch gar nicht denken mag.
Prominent ist relativ.
Grade läuft Das Perfekte Promi Dinner auf VOX und ich muss zugeben, dass ich keinen dieser Promis kenne.
Wieder mal nen Tag verschenkt
Heute waren wir auf der Frankenlandausstellung. Wir haben gut 40 Min. gebraucht, hätten es aber auch in 30 schaffen können. Die 6 € pro Person waren maximal miserabel investiert. Ziel war es ein paar Bau-Punkte abzuchecken. War nix, dafür haben wir Einblick in die Geheimnisse der Leberkäseherstellung bekommen – auch nicht schecht.
Tiefenentspannt
Grade bin ich einigermaßen tiefenentspannt. Ich habe mir vom Bau ein Bier mitgenommen, surfe locker im Internet und schaue mir im Fernsehn eine Sendung über eine fette essgestörte Kaufsüchtige an. Unter normalen Umständen würde ich in gut 20 Minuten einschlafen. Heute habe ich das allerdings nicht vor. Warum? Ganz einfach: ich muss morgen nicht um halb sechs raus! Morgen nicht, über morgen nicht, überübermorgen nicht… Ganze 3 1/2 Wochen nicht. Super Sache!
Eclipse als Perl IDE
Ein Link für die Perl-Entwickler unter uns:
http://www.epic-ide.org/index.php
This makes me happy und treibt mir fast Tränen der Rührung ins Gesicht!
Wochenendstatus
In gleicher Weise wie sich am Bau was tut, tut auch mein Allgemeinbefinden abnehmen. Also praktisch eine indirekte Proportionalität im richtigen Leben. Es schaut grob so aus, dass die Zeit die ich früher in irgendeiner Form dazu genutzt habe mich zu regenerieren, jetzt für irgendwelche Bauaktivitäten drauf geht. Das zehrt, bestimmte Teile schmerzen auch. In 3 Tagen gehe ich in Urlaub, dann hat es sich mit dem ständigen Hin und Her zwischen Arbeit, Nachwuchs und Bau erst einmal und ich kann etwas runter fahren und vielleicht mal wieder laufen gehen. Mein letzter Lauf war vor sage und schreibe 2 Wochen in Paris.
Der Nachwuchs entwickelt dagegen sich ähnlich wie die Baustelle, nämlich prima – das ist doch was (zumindest eine direkte Proportionalität)! Für die kommenden Wochen habe ich ein straffes Programm: Verputzen, Keller weißen, Bad und Küche abchecken, Elektroinstallation, der ganze Trockenbau-Rotz und die Fenster. Nach dem Urlaub haben wir dann noch locker 1,5 Monate, bis zum Umzug.
Unsere kleine Baustelle, Tag ++ Planungen
Hallo lieber Leser,
bist du auf der Suche nach einer körperlichen Herausforderung, wolltest du schon lange mal wieder etwas bewegen, handwerklich tätig werden? Ja dann bist du am Samstag bei mir aufm Bau voll richtig, folgendes hätte ich im Angebot:
– eine kleine Wand einreißen
– den Bauschutt vom Wandeinreißen aufräumen
– diverse Wände vom Kalkputz befreien
– die Treppe schleifen
– die elektr. Leitungen testen und dokumentieren
– und unendlich viele andere Kleinigkeiten…
Ich biete: einen Kühlschrank voller kalter Getränke, nette Unterhaltung und (Pizza-)Leberkäsbrötchen (nachmittags auch Kaffee)