Wegen dem Wiegenfest, Update 4

Diese Woche habe ich Geburtstag. Falls jemand noch nicht weiß was er mir schenken soll, ich bräuchte neben den obligatorischen Wein, Musik und Badeölen heuer noch:
– Unterhosen: Boxer-Short anliegend, schwarz, Größe L, vorzugsweise von BOSS
– Unterhemden: T-Shirt, schwarz, Größe L, vorzugsweise von BOSS
– Schuhe: Doc Martens, schwarz Größe 46
BOSCH PMF 180 E: wer sowas hat, will es wahrscheinlich nicht mehr missen – könnte ich mir vorstellen
– die neue AC-DC
– einen freien Tag: ohne Baby-Geschrei in höchsten Tonlagen und ohne Baustelle, mit 2 Stunden Laufen gehen, abgerundet mit 5 Jever im Kloster
07.10: Als mir der eine Verputzer heute mittag gesagt hat, dass sie heute noch fertig werden, war ich fast zu Tränen gerührt und hätte am liebsten vor Freude zum Weinen angefangen, echt!

Hallo Mc Fly, jemand zu hause?

Vor mir liegen Tabellenbuch und ein Schinken mit der Aufschrift „Elektrotechnik – Fachstufe“. Diese Literatur ist wie ein Katapult zurück in die Lehrzeit. Ich habe diesen Dreck gehasst, der Unterschied zwischen Käfigläufermotoren und Asynchronmotoren war mir so scheißegal und diese drecks Tabellen und Klemmbretter – Müll!
Eigentlich bin ich auf der Suche nach ein paar Schaltungsbeispielen: Wechselschaltung und Stromstoßschaltung, die gibt es Gott sei Dank auch beim Wikipedia, Internet ist geil. Stück für Stück oder besser gesagt Zimmer für Zimmer wird das Haus ins 21. Jahrhundert gehift. Ich bin zufrieden.

Q4/2008

1. Oktober, Quratalsanfang:

  • Letztes Quartal 2008, dann ist das Jahr schon wieder rum. Für kommendes Jahr plane ich weder in Nachwuchs, noch in Immobilien und son Zeug und auch keine Hochzeit. Ich schwöre.
  • ein paar Leute wechseln heute ihren Arbeitgeber – viel Glück! Mindestens einer davon stinkt nach Knoblauch wie sau. Lieber Arbeitgeber, siehe es ihm nach und gib ihm eine Arbeit, die ihm wenigstens für 8 Stunden am Tag seine Freizeitplanung vergessen lässt.
  • Ab heute hat mein Senior Urlaub und kann Vollzeit in den Bau einsteigen. Die tratitionellen Wohnbauansichten der 70er treffen auf meine. Der Nebensatz „Ich will euch ja nix reinreden, aber ich würde… „ wird die nächsten 2 Wochen mein ständiger Begleiter sein.

Ein paar Gedanken zum Tage

Die Kleine schaut so aus wie ich gerne ausschauen würde: die Augen rot unterlaufen, der Blick leicht glasig, ganz so ob sie die ganze Nacht durchgesoffen hätte. Hat sie aber nicht und ich auch nicht. Genauer gesagt hat sie nicht gesoffen sondern geschrien.
Heute ist Baustellen-Off. Der sympatische Autobauer aus dem oberbayerischen Grenzland läd seine Arbeitnehmer, deren Familien und Freunde zum Familientag. Mal sehen ob es was zum abstauben gibt. Die Frau ist ganz angetan von der Tatsache endlich mal zu sehen wo ich mich die ganze Zeit rumtreibe.
Es kostet mich nur einen Druck auf die Wahlwiederholtaste des Handys, um dem Kind das grade das Telefon auseinander nimmt, ein Grinsen zu entlocken. Technische Früherziehung.

Du bist der Club! Bad hui, Club pfui

du_bist_der_clubDie Schwester schreibt mir grad, dass sie in Indien vorhin Auszüge vom gestrigen Club-Spiel gesehen hat. Wir haben uns die Sache live in der Arena angeschaut. Die Arena ist wie München – irgendwie größer als Nbg und versnoppter. Über das Spiel müssen wir an dieser Stelle nicht weiter reden, 50 € war die Sache jedenfalls nicht wert. Naja, jetzt war ich jedenfalls mal in der Arena, auch nicht schlecht.
Heute waren wir ca. 4 Stunden beim Bad-Planer. Da sitzt mitten in der Fränkischen Schweiz jemand, der einfach geile Bäder macht. Ganz ohne Computer, einfach nur mit Stift und Butterbrotpapier. An das Thema Bad-Planen können wir jetzt jedenfalls einen Haken machen. Das ist gut.

Unsere kleine Baustelle, Tag ++

Gestern war Baustellen-Großeinsatz und es ist ganz gut was gegangen. Ich rechne damit, dass im Laufe der Woche die destruktive Phase beendet wird und wir konstruktiv werden können, endlich!
Wenn ich dann mal wieder ein Arbeitszimmer habe, dann freue ich mich schon darauf endlich wieder einen Desktop-Rechner zu haben, so mit großen Bildschirm und vielen Anschlüssen. Viele Anschlüsse sind super, durch das Arbeitszimmer verläuft nämlich ein Fallrohr, in dem man sau viele Kabel verlegen kann, ein 100er-Fallrohr-Backbone mitten im Haus! Ich weiß zwar noch nicht was ich da für Kabel verlegen werde, aber da wird sich schon was finden… Netzwerkkabel für einen Backup-Server im Keller vielleicht, Kabel für die SAT-Schüssel – DVB-T hat mir eh noch nie getaugt, und Starkstrom für irgendwas was an das ich heute noch gar nicht denken mag.

Tiefenentspannt

Grade bin ich einigermaßen tiefenentspannt. Ich habe mir vom Bau ein Bier mitgenommen, surfe locker im Internet und schaue mir im Fernsehn eine Sendung über eine fette essgestörte Kaufsüchtige an. Unter normalen Umständen würde ich in gut 20 Minuten einschlafen. Heute habe ich das allerdings nicht vor. Warum? Ganz einfach: ich muss morgen nicht um halb sechs raus! Morgen nicht, über morgen nicht, überübermorgen nicht… Ganze 3 1/2 Wochen nicht. Super Sache!