2009 – das Jahr der Konsolidierung

Yeah 2008 ist rum (zumindest in knapp 6 Stunden)! 2008, das war mir schon so ein Jahr: Da musste man sich an das Zusammenleben mit 2 Schnecken gewöhnen, dann gab nochn neues Auto, nen neuen Job, einen Hauskauf, eine nicht enden wollende Baustelle und einen Umzug. Genug. 2009 wird das Jahr der Konsolidierung, hoffentlich. Was ich für 2009 nicht geplant habe: neues Kind, neues Auto, neuer Job, neues Haus und auch keinen Umzug. Am Arsch die Waldfee. Melde mich ab.

Besuch

Man könnte das Weihnachtsfest mit genau einem Wort zusammen fassen, nämlich „Besuch“ – entweder waren wir wo oder jemand bei uns, fast durchgehend von 25.12. 10:00 Uhr bis gestern abend. Mir reicht das jetzt.
Seit gestern (als ich zu Besuch war) weiß ich, dass ich um die Anschaffung einer Dream-Box nicht drum rum komme. Oh Mann ist das Teil geil!

Fucking Kniestock

Genug über Computer-Zeugs geschrieben, heute geht es wieder um die Immobilie: Im ersten Stock ist es bei uns relativ kalt. Komisch dachte ich mir und bin der Sache oben im Flur mal auf den Grund gegangen und hab ein Loch in den Kniestock gehauen und dahinter geguckt. Wunderbar, die Sicht auf Lattung samt Ziegel war phänomenal – da hat wohl jemand das Isolieren vergessen. Time for the handyman! Handlungsbedarf und zwar konkret und umgehend. Also auf munitioniert und den Kniestock kurzerhand raus gehauen und das Dach dahinter isoliert. Von dieser Art Kniestock habe ich noch 3, jetzt weiß ich wenigstens was ich zwischen die Feiertage zu tun habe.

TomTom zeigt online Stauinfos von HD Traffic und Wünscheliste

Ich steh ja voll auf Navis und GPS und alles was damit zu tun hat. TomTom hab ich historisch bedingt nie wirklich beachtet, aber das hier: „TomTom zeigt online Stauinfos von HD Traffic“ gefällt mir so richtig gut. Also um genau zu sein super sau gut! Und das ganze scheint auch einigermaßen zu funktionieren: http://www.tomtom.com/hdtraffic/?region=Nurnberg
Und dann wg. Weihnachten: Ich habe noch keine Wünscheliste. Brauch ich eigentlich auch nicht weil im Familienkreis beschlossen „keine Geschenke“. Das ist gut. Falls ich mir trotzdem was wünschen müsste, hätte ich gerne das neue Volbeat Album und – ohne den Bogen überspannen zu wollen – das endgeile Apple Keyboard (am besten noch mit Bluetooth, also rechte Seite)

Nach gut 30 Jahren…

Am Sonntag beim Laufen bin ich an einem Straßenschild „Torstenson-Straße“ oder so vorbei gelaufen. Als Beschreibung stand was über die Schweden drauf. Ja ja, die Schweden. Ich bin weiter gelaufe und mir ging der Name nicht mehr aus dem Kopf. Torstenson, Torstenson – Fuck, woher?! Und dann war es wieder da, der Torstenson wurde doch vertrieben, vom kleinen Gespenst, eine Kindergeschichte mit wahrem Hintergrund. Das kleine Gespenst war in frühen Jahren meine absolute Lieblingsschallplatte. Ein Blick in Wikipedia lieferte Gewissheit.

Russenhochzeit

Wie erwartet gab es Wodka. Wichtig beim Wodkatrinken: der Wodka muss 40+ Umdrehungen haben, alles andere macht Kopfschmerzen – hätte mir ja mal früher jemand sagen können. Egal. Und nicht einfach so trinken, sondern immer gemeinsam und auf jemand oder etwas anstoßen, i.d.R. ist das der Nachwuchs, Glück, Frieden usw., es gehen aber auch Notfalls große Felgen usw.

So ne Zug fahrt die ist lustig

Heute war ich in München, mit Anzug und Zug. Runterwärts ist eigentlich nix weiter passiert – zumindest erinnere ich mich grad an nix mehr. Abends war ich dann neben einem Hardcore-Kommunikationsfreak gesessen. Er hat sich neben mich hingesetzt, seinen Laptop und UMTS-Antenne ausgepackt, Antenne am Fenster fixiert und dann losgelegt: Laptop auf, verbinden, Outlook starten, Google-Mail öffnen, Twitter öffnen, Forum im Browser öffnen, Skye öffnen und lostippen. Getippt wurde nur mit einer Hand, mit der anderen hat er das Handy ans Ohr gehalten und telefoniert – endlos, sogar im Tunnel, über den faulen Foren-Admin, der überhaupt kein Engagement zeigt und dem nur die Technik interessiert wenn ihm überhaupt mal was interessiert…
Hinter mir hat so ein Teilzeit-Intellektueller seiner Banknachbarin sein Leben erzählt. Vom schlechten Job für den er jeden Tag zw. München und Nürnberg pendelt, und dass ihm das jedes Monat 320 € kostet, dass er gar nicht in seinem Beruf arbeit, sondern das hier nur macht um Geld zu verdienen, dass er im Studium gelernt hat Probleme selbstständig zu lesen und er sich mit Politikwissenschaften beschäftigt hat, dass sein Steckenpferd Verschwörungstheorien sind (vor allem amerikanische, und die Amis eh einen an der Klatsche haben und viel zu ungebildet sind um das alles zu begreifen).
Vor lauter Gelaber konnte ich mich beim besten Willen nicht auf meine Musik konzentrieren und lauter machen wollte ich auch nicht, damit ich nicht taub werde und lesen ging auch nicht. Aus Angst Nürnberg zu verschlafen habe ich mich auch nicht getraut die Augen zu zu machen. Zug-Pendeln glaub ich wäre nix für mich, da bin ich zu sensibel für.