Nach gut 30 Jahren…

Am Sonntag beim Laufen bin ich an einem Straßenschild „Torstenson-Straße“ oder so vorbei gelaufen. Als Beschreibung stand was über die Schweden drauf. Ja ja, die Schweden. Ich bin weiter gelaufe und mir ging der Name nicht mehr aus dem Kopf. Torstenson, Torstenson – Fuck, woher?! Und dann war es wieder da, der Torstenson wurde doch vertrieben, vom kleinen Gespenst, eine Kindergeschichte mit wahrem Hintergrund. Das kleine Gespenst war in frühen Jahren meine absolute Lieblingsschallplatte. Ein Blick in Wikipedia lieferte Gewissheit.

Russenhochzeit

Wie erwartet gab es Wodka. Wichtig beim Wodkatrinken: der Wodka muss 40+ Umdrehungen haben, alles andere macht Kopfschmerzen – hätte mir ja mal früher jemand sagen können. Egal. Und nicht einfach so trinken, sondern immer gemeinsam und auf jemand oder etwas anstoßen, i.d.R. ist das der Nachwuchs, Glück, Frieden usw., es gehen aber auch Notfalls große Felgen usw.

So ne Zug fahrt die ist lustig

Heute war ich in München, mit Anzug und Zug. Runterwärts ist eigentlich nix weiter passiert – zumindest erinnere ich mich grad an nix mehr. Abends war ich dann neben einem Hardcore-Kommunikationsfreak gesessen. Er hat sich neben mich hingesetzt, seinen Laptop und UMTS-Antenne ausgepackt, Antenne am Fenster fixiert und dann losgelegt: Laptop auf, verbinden, Outlook starten, Google-Mail öffnen, Twitter öffnen, Forum im Browser öffnen, Skye öffnen und lostippen. Getippt wurde nur mit einer Hand, mit der anderen hat er das Handy ans Ohr gehalten und telefoniert – endlos, sogar im Tunnel, über den faulen Foren-Admin, der überhaupt kein Engagement zeigt und dem nur die Technik interessiert wenn ihm überhaupt mal was interessiert…
Hinter mir hat so ein Teilzeit-Intellektueller seiner Banknachbarin sein Leben erzählt. Vom schlechten Job für den er jeden Tag zw. München und Nürnberg pendelt, und dass ihm das jedes Monat 320 € kostet, dass er gar nicht in seinem Beruf arbeit, sondern das hier nur macht um Geld zu verdienen, dass er im Studium gelernt hat Probleme selbstständig zu lesen und er sich mit Politikwissenschaften beschäftigt hat, dass sein Steckenpferd Verschwörungstheorien sind (vor allem amerikanische, und die Amis eh einen an der Klatsche haben und viel zu ungebildet sind um das alles zu begreifen).
Vor lauter Gelaber konnte ich mich beim besten Willen nicht auf meine Musik konzentrieren und lauter machen wollte ich auch nicht, damit ich nicht taub werde und lesen ging auch nicht. Aus Angst Nürnberg zu verschlafen habe ich mich auch nicht getraut die Augen zu zu machen. Zug-Pendeln glaub ich wäre nix für mich, da bin ich zu sensibel für.

Die state Zeit

Wer ist eigentlich auf den Trichter gekommen, dass die Vorweihnachtszeit ruhig und besinnlich ist? Wie weltfremd ist das denn? Gott (naja der Weihnachtsmann zu mindest) und die Welt versuchen im alten Jahr noch schnell die Welt einzureisen… „… das müssen wir heuer noch eintüten!“ SCHEISSE!!!!!

Geschenkt und gefunden – so ein Monster-Magnet-Elektro-Ding

Zwei Sachen:

  1. Gestern gaben sich die Herren von Monster Magnet im Löwensaal die Ehre und wir ihnen. Ich hatte die Karte zum Geburtstag geschenkt bekommen, SchwagerC auch, Nobbi 2 von RCN und der FSausA vom Nobbi – Gewinnertypen. Monster Magnet waren ungefähr wie letztes Jahr: zu beginn Spitze und dann irgendwann zu psychodelisch (zumindest für mich als Fahrer). Alles in allem ein prima Konzert.
  2. Dann habe ich gestern abend mein elektronisches Selbstvertrauen wieder gefunden – im Keller, als ich den DSL-Splitter fest verdrahtet habe. Zugegeben es war nicht wirklich schwer. Verloren hatte ichs als ich am Sonntag morgen als ich den Wechselschalter-mit-Kontrollleuchte für die Kellerbeleuchtung anschließen wollte. Der Plan war recht einfach: das kleine Lämpchen im Schalter sollte immer dann leuchten wenn das Kellerlicht an ist. Ich habe letztendlich alle möglichen Anschlusskombinationen durchprobiert und aufgegeben. Jetzt leuchtet das Lämpchen damit man im Dunkeln den Schalter findet. Auch nicht schlecht.

Immer grün, winterfest und schnell wachsend


Wir brauchen einen Sichtschutz vor dem Haus – immer grün, winterfest und schnell wachsend. Bambus ist auf meinem Radar. Mit Bambus kenne mich ungefähr so gut aus wie mit Atomphysik. Das Gute am Bambus ist, dass man Bambus bei Ebay kaufen kann, Atomphysik nicht – ganz klarer Vorteil. Ich beobachte, mein Ebay-Profil ist voller Bambus, seit Jahren die erste Pflanze die mich ernsthaft interessiert, dass sie nicht bewusstseinserweiternd ist, ist mir egal.

Ruhe – eine super Sache.

Im Fernsehn singt grade eine Frau im grünen Abendkleid mit einer Pelzmütze (!) Hijo de la luna. Ich fasse nochmal zusammen: eine Frau im GRÜNEN ABENDKLEID mit PELZMÜTZE singt über den SOHN DES MONDS, das ist crazy. Vor genau einem Jahr war ich auch in einem ziemlich crazy Vorgang verwickelt. Die Chefin hat da nämlich Alarm geschlagen und wir sind ins Krankenhaus gefahren – gut 7 Stunden später war dann die Nachwuchs da. Verrückt. Jetzt grad liegen beide oben und schlafen und ich hab endlich etwas Ruhe. Ruhe – eine super Sache, lernt man eigentlich erst schätzen wenn man mit 2 Schnecken zusammen wohnt.

Pleasantville bei IN

Gestern ist mir aufgefallen dass ich seit 4 Jahren grob 5 km vom Ingolstadt-Village arbeite. Mir wäre das wahrscheinlich nie aufgefallen (das liegt daran, weil ich nämlich meine Klamotten i.d.R. auf div. Aktionsflächen bei Karstadt oder Wöhrl kaufe oder auf die abgetragenen des Herrn El Gordo schöre) wenn ich gestern nicht hin gemusst hätte weil dort in einem Restaurant eingeladen war. Ok, eingeladen ist das verkehrte Wort. Jedenfalls was ich sagen will, ist dass ich mir vorgekommen bin wie in Pleasantville oder in der Truman Show – hat mir nicht gefallen, geh ich nicht mehr hin. Haken.

Online – sch-w-ing

Ich bin heute einigermaßen gut gelaunt. Heute ist der 4.12. und wenn alles so klappt wie ich es mir vorstelle, dann werden wir ab heute abend mit 18 MBit ins Internet gehen. Noch besser: ich hab dann auch im Arbeitszimmer Internet. Internet im Arbeitszimmer bedeutet, dass ich dieses Zimmer ab jetzt auch konsequent nutzen werde. Konsequent nutzen bedeutet, dass ich einen Grund habe mir einen Monitor zu leisten, um nicht immer in das 12″ Display des Powerbooks glotzen zu müssen. Und die Anschaffung des Monitors geht nach einem Blick aufs Konto auch halbwegs in Ordnung. Nefkom ist ja so nett und packt derzeit eine FritzBox bei allen DSL-Aufträgen bei. Die FritzBox ist super geil! Ja so schwinge ich durch den Tag.

Deppen die depperten

Die sagen alle ich sein nicht ausgeschlafen und unausstehlich. Deppenhaufen. Es liegt viel mehr an den Hackfressen dir mir in aller Herrgotts Früh schon eine Scheiße erzählen, dass ich kotzen könnte. Und überhaupt hab ich nicht schlecht geschlafen sondern nur irgendwie krumm, das ist alles. Solche Deppen. Unausstehlich, ich – Paah!