Heute haben wir 100 % gegeben. Der NRfrüherNMvomJura und ich haben das Dach von Heraklit und Glaswolle befreit, gegen übelste Untermieter gekämpft und dann noch die Galerie freigelegt. Die Hölle kann kaum heißer sein und die Dämonen die es dort gegen soll nicht viel schlimmer als die Sorte Geziefer auf die wir heute getroffen sind. Wir haben gewonnen und unsere Mission erfolgreich beendet.
Wir haben den ganzen Tag gerackert wie die Schweine und von den geschätzten 4 Litern die ich getrunken habe, habe ich höchstens einen halben wieder geschifft. Ich kann behaupten dass ich heute porentief dreckig bin und dass das Duschen nicht wirklich viel gebracht, der ganze Körper kratzt und die Kehle möchte im Minuten-Rhythmus befeuchtet werden. Jetzt können sie kommen die Handwerker, ein paar Balken einziehen und etwas Blech batschen, das schlimmste ist gemacht. Harharhar!
Schritt 2 – Ämtertag
Steuer – ok
Bauplan – ok
Bank – ok
Handwerker – ok
Schritt 2 – ok
Mit Speck fängt man Mäuse ++
Mit Speck fängt man bekanntlich Mäuse. Ich will keine Maus fangen aber so etwas ähnliches, genauer gesagt will ich auch nichts fangen, sondern eher eine Meinung ändern und da Meinungen von einem subjektiven Empfinden abhängen muss ich das subjektive Empfinden manipulieren. Ich weis das hört sich jetzt wieder hammermäßig kompliziert an und das ist es auch wenn man sich nicht mit der Materie beschäftigt, aber wenn man da drinsteckt, dann ist der Sachverhalt eigentlich relativ einfach. Und weil ich eben keine Maus fangen will sondern des Empfinden beeinflussen muss verwende ich auch keinen Speck, wenn dann höchstens virtuellen Speck – wenn man so will. Wie ein Spinne (ok, der Vergleich passt jetzt wieder nicht zur Maus) habe ich gestern meinen imaginären Köder ausgelegt, nein schon fast auf nem silbernen Tablett angerichtet, wer da nicht zuschlägt, der gehört geschlagen! Jetzt warte ich. Ich warte bis Ende kommender Woche. Wenn alles so klappt wie ich mir das vorstelle, dann kostet mich das zwar ein paar Mark, aber das sind nur halb so viel Euros und untern Strich spare ich mir noch einen riesen Akt. Ich bin auf der Lauer, naja… ich warte. Die Chefin glaubt nicht so recht an den Plan, aber die Chefin ist Pessimistin und die Chfin ist eine Frau und ich ein Mann und ich weiß wie Männer ticken weil ich ja selbst einer bin und dem Angebot könnte ich auch nicht widerstehen. Wir werden sehen.
Schritt 1
So, seit gestern steht das Gerüst. Heute habe ich Muskelkater, praktisch überall. Bedeutet aber auch dass ich fast überall Muskeln habe – das Glas ist halb voll. Das ist schon ein komisches Gefühl, man plant und überlegt da ein halbes Jahr vor sich hin (natürlich fast ohne konkrete Ergebnisse, dafür aber mit doppelt so vielen Optionen) und dann werden plötzlich Nägel mit Köpfen gemacht. Ab Mittwoch wird dann Dach gedeckt, bis dahin ist noch eine Menge zu tun, aber ich bin guter Dinge, die Sache läuft jetzt und ich bin wieder auf 100% Bau.
Die Ruhe nach dem Sturm ist die Ruhe vor dem Sturm
Die Tochter hat ein Problem, ich glaube das Problem heißt Eckzähne. Sie schreit – ungelogen – seit gestern abend durch. Ab und zu nickt sie ein um neue Kraft zu tanken und schreit danach weiter. „das ist halt so“ wird der ein oder andere sagen, „das habt ihr auch gemacht“ spätestens mein Vater in spätestens einer Stunde. Spätestens in einer Stunde sollte die Kleine auch wieder aufgewacht sein. Das wird ein Spaß.
Heute Vormittag stellen wir unser Gerüst auf, d.h. ca. 6 halbwegs ausgeschlafene Personen treffen auf einen halbwegs wachen und 2 komplett kaputte Mädels. Keine richtig guten Aussichten.
Die Legende lebt…
… nicht mehr.
Wow, da fehlen mir erst mal die Worte. Herzstillstand – so ein Kerl stirbt doch nicht einfach so an Herzstillstand. Kann so jemand nicht von einem Ufo angefahren werden? Herzstillstand… tsss.
Stichwort Urlaub
Emm ja, um 17:00 Uhr ist es so weit. Jep.
Es ist realistisch dass der Urlaub etwas entspannter wird als der letzten – nach dem war ich wieder froh in meiner behüteten Büroumgebung sitzen zu dürfen…
Nee ist nicht nötig, lieber sofort!
Gestern warn wir zum Geburtstag eingeladen. Mir ist dabei aufgefallen dass das Geburtstagskind viel schönere Geschenke bekommen hat als ich. Ich habe da gleich interveniert und mich beim FSausA beschwert. Er hat eingelenkt und mir angeboten mir zum Geburtstag im Oktober seine Hängematte aus Mexiko zu schenken. Ich habe gesagt das sei nicht nötig (im Oktober) – wenn dann bitte gleich.
Die Anmache
Ich habe gestern das gemacht was man von einem Mann erwartet wenn er einen Abend Sturmfrei hat, nämlich über die Stränge geschlagen. Nicht wirklich exzessiv, aber dennoch intensiv genug um heute Kopfschmerzen zu haben: wir haben uns in einer kleinen Kneipe in der Innenstadt getroffen und wollten dann noch weiter ziehen, sind dort aber versumpft.
Ok, das ist aber nicht der Grund warum ich das hier schreibe sondern die Tatsache dass mich eine Frau angemacht hat. Ich bin mir meiner Wirkung auf Frauen zwar bewusst, aber es ist doch irgenwie komisch wenn eine Frau dann einfach so die Initiative ergreift. Etwas irritiert habe ich dann so gemacht als ob ich die Signale nicht verstehen würde und sie nicht weiter beachtet. Das hat dann dazu geführt dass die Gute etwas später heulend am Tresen saß und von div. Freundinnen getröstet werden müsste.
Vielleicht sollte ich demnächst ein T-Shirt kaufen auf dem sowas steht, „Ich bin mir bewusst dass ich dich anspreche, aber bitte bringe mich nicht in die Verlegenheit mit dir sprechen zu müssen. Ich bin nur hier, weil mir die Chefin (a) frei und (b) Geld gegeben hat. Ich werde sobald ich die Kohle durchgebracht habe aufstehen und heim gehen – alleine. Alleine schon deshalb weil das die Fahrradsuche erleichtert (weil nämlich Tandems beim Nürnberger Bike-Sharing einfach nicht wirklich beachtet worden sind). Als kleinen Tipp kann ich dir mitgeben dass das was du hier über mich liest auch für alle Kerle hier am Tisch gilt. So und jetzt ab, wir wollen Bier trinken, Musik hören und über irgendwas technisches reden. Vielen Dank und viel Glück. PS: Wenn du das hier gelesen und verstanden hast und mich immer noch anziehend findest, dann zwinkere mir einfach zu. Das wird zwar nichts ändern, ist für mein Ego aber soetwas wie eine Haarkur für die Haare.“
Samstags morgens um 3:00 Uhr im Mc am Plärrer zu arbeiten, ist wohl das 4. Schlimmste was einem Menschen über 50 passieren kann.
Samstags morgens um 3:00 Uhr im Mc am Plärrer zu arbeiten, ist wohl das 4. Schlimmste was einem Menschen über 50 passieren kann.