Schanze – Playmobil Fun Park – Dach

Gemessen am letzten Jahr ist alles glatt gegangen: ich war am Schanzenbräu-Fest, hatte Spass, war mit dem Rad unterwegs, habe mir nichts gebrochen und war heute top fit! Ha! Habe sogar noch einen Besoffenen gesehen der vom Rad gefallen ist, konnte leider kein Mitleid haben.
Heute war Familientag, wir waren im Playmobil Fun Park. Die Aktion war ganz ok, als es die Chefin heute morgen vorgeschlagen hat, habe ich zwar erst mal geschluckt; ich hatte irgendwie „sowas wie Zoo“ im Hinterkopf und Zoo heißt Vollstress. Der Playmobil Fun Park war nicht zu stressig, nicht zu teuer und auch für Erwachsene eine gute Unterhaltung. Ganz klares „Passt scho!“. Im Zoo trifft man immer wieder auf so verbissene Leute die tatsächlich wg. der Tiere dort sind, oder junge Paare auf Romantiktrip (i.d.R. geht kein Kerl in den Zoo, man wird gezwungen und erwartet zu hause eine tierische Gegenleistung) und Menschen, die sich von Kindern gestört fühlen. Im Playmobil Fun Park findest du so etwas nicht, dort sind ausschließlich Eltern, die halbwegs heil durch den Tag kommen wollen und Kinder die unbedingt müde gemacht werden müssen.
Wenn alles so läuft wie in der letzten Woche, dann werde ich am kommenden Samstag das Treppenhaus im Dach streichen können. Wir können uns dann langsam auf das oberste Stockwerk ausbreiten. Das wird eine komplett neue Erfahrung wenn man rauf ins Dach kann und nicht Angst haben muss dreckig zu werden. Es läuft, es muss nur noch der Husten weg.

Es verwandelt Bier in Schnaps

Vorgestern habe ich mich selbst abgeschossen, nicht dass ich dass noch nie gemacht hätte, nein es war aber in diesem Fall weder gewollt noch konnte ich etwas dafür! Schuld war der Husten und meine Unkenntnis im Umgang mit Medikamenten. Ein Feierabendbier, nachdem im Spitzboden der Trockenbau gemacht wurde, hatte ich mir redlich verdient. Was ich unterschätzt ausgeblendet hatte, waren diese komischen Tabletten, die mir die Ärztin mitgegeben hatte. Diese Tabletten können als Alkoholverzauberer bezeichnet werden, sie können Bier in Schnaps verwandeln! Würden die Pharmaindustrie und die Bierindustrie voneinander wissen könnten wirklich nachhaltige Lösungen geschaffen werden…

Geschlafen wie ein König

Mich plagt seit gut 2 Wochen ein recht arger Husten. Letzte Woche habe reagiert und ACC akut gekauft, hat aber nicht wirklich was genutzt. Ich huste wie ein Kettenraucher kurz vorm ableben und kann nachts nicht mehr richtig schlafen.
Die Husterei hat meine Kollegen jetzt so arg genervt dass sie mich zum Arzt geschickt haben. 2011 ist mein Arzt-Jahr. Die Ärztin hat mich abgehört und war nicht amused. Warum kommen Sie jetzt erst? Und hat mich dann mit einer Ladung Arznei wieder heim geschickt. Was soll ich sagen, das Zeug rockt, ich habe letzte Nacht seit langen wieder durchgeschlafen und der Husten ist fast weg. Super.

Eine klassische Kompromisslösung

Es ist fast wie auf Arbeit, nur daheim: ich hatte einen genauen Plan wie das mit dem Dachboden werden soll. Und die Chefin hatte auch einen Plan wie das mit dem Dachboden werden soll. Beide Pläne waren grob gesagt disjunkt. Na gut vielleicht nicht komplett, aber doch recht unterschiedlich. Und jetzt haben wir genau das gleiche gemacht wie auf Arbeit, nämlich einen Kompromiss. Es ist ein Kompromiss im wie er im Buche steht, die eine Seite so und die andere Seite anders. Ich bin zufrieden, die Chefin noch nicht so richtig, aber die ist ja auch kein so ein Kompromiss-Profi wie ich.

Wieder so ein Erwachsenending

Es ist so eine Art Robin Hood Ding: wann immer ich mir irgendwo etwas zu trinken kaufe und ich der Meinung bin, dass der Preis für das Getränk unangemessen ist und die armen Menschen nur beschissen werden, klaue ich das Behältnis und nehme es mit nach hause. Ich bin in dieser Angelegenheit Robin Hood und arme Menschen in Personalunion. Das Ergebnis dieser Sache ist ein Schrank voller unterschiedlicher Gläser und jedes dieser Gläser hat eine Geschichte.
Die meisten dieser Geschichten sind entweder nur mir bekannt oder Ihr peinlich. Und die meisten dieser Geschichten enden genau jetzt. Die Chefin hat nämlich Gläser gekauft. Wertige Gläser, die gut in der Hand liegen und schön anzuschauen sind. Die wertigen Gläser stehen jetzt im Küchenschrank und meine über Jahre hinweg gepflegte Sammlung zum größten Teil davor, fertig für den Glas-Container. Diese Geschichte wird wohl kein Happy-End haben.

Wenn ein gemütlicher Fernsehabend innerhalb von Minuten kippt

Es ist wie im richtigen Leben, nur irgendwie anders. Als wir dem Kind gestern abend die tägliche Ration Pumuckel verabreichen, spricht mich die Chefin auf das offensichtlich verdreckte Ofenrohr an. Der Ofen zieht nicht mehr richtig, Kaminbrand, Horrorgeschichten… Also bin ich in den Keller, habe den Ascheaufsatz (der dort seit gut 3 Jahren jungfräulich vor sich hin liegt) für den Staubsauger geholt, habe die Glut aus dem Brennraum und dann den Kachelofen sauber gemacht.
Wie ich eine halbe Stunde später damit fertig war, der Ofen wieder zog und die Flammen loderten, ist ihr eingefallen dass unbedingt bis morgen noch Wasser/Gas/Strom abgelesen werden muss. 27. ist Stichtag. Also nochmal ab in den Keller.
Fertig. Feierabend. Abschalten. Computern. Zappen. Ruhe. Irgendwas ist komisch… mein Schritt ist so komisch feucht. Blutet doch tatsächlich die Narbe in der Leiste. Verdammt!
Verbunden und genug vom Tag setze ich mich noch kurz an den Schreibtisch. Blub. Was hat denn da jetzt Blub gemacht? Blub. Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen da tropft was. Blub. Muss beim Nachbarn sein. Blub. Es regnet und wir haben ein neues Dach, muss beim Nachbarn sein! Blub. Hmm, also rauf unters Dach. Blub. Da tropft es tatsächlich an dem Lüftungsrohr in der Gaube. Blub. Isolierung abmontieren, mehr Wasser. Blub. Eimer drunter, Feierabend. Genug.