Mensch, da hab ich wieder ein cooles Stück Technik gefunden: 6-fach Steckdose Silvershield PMS über PC/USB programmierbar mit Überspannungsschutz. Ok, wirft einen auf den ersten Blick nicht vom Hocker, aber es gibt auch noch das hier: sispmctl:
christian@lonestar:~$ apt-cache search sispm
sispmctl - Control Gembird SIS-PM programmable power outlet strips
Hab ich gleich mit auf mein Wunschzettel… immerhin ist ja in einem viertel Jahr schon wieder Oktober.
Tagesaufgabe erfüllt
Wir haben vor ein paar Wochen ein altes abgeranztes Kinderrad gekauft und im Keller deponiert. Am Wochenende hat es die Kleine zufällig gefunden und seither dreht sich alles nur noch um das Rad. Meine Tagesaufgabe war deshalb heute Stützräder zu besorgen. Also bin ich mit einem alten Gutschein zum Zweirad Center Stadler in der Nopitschstraße gedüst: Hallo, ich hätte gerne Stützräder für ein Kinderrad. Da brauchen wir das Rad, sonst kann ich nichts für Sie tun! Wie jetzt, soll ich das Rad jetzt quer durch Nürnberg schleppen nur wegen zwei Stützräder? Ohne Rad kann ich leider nichts für Sie tun, weil es verschiedene Typen gibt. Sorry. Service-Nazi! * Hätte ich nicht diesen Gutschein, wäre der Fall Zweirad Center Stadler für mich hiermit abgehakt.
Also nochmal heim gefahren, das Hinterrad fotografiert und nochmal hin und diese räudigen Stützräder gekauft. Auf dem Heimweg, bin ich dann noch bei einem Rad-Laden in Schweinau vorbei gefahren und habe ein Beratungsgespräch bekommen, so wie ich es mir vorstelle: Hallo, ich bin vom Rad gefallen und jetzt geht meine Gangschaltung nicht mehr. Moment ich schau mir das mal an. Sauber, da hats dich sauber auf die Schaltung gelegt. Und jetzt? No da bringst ma dei Rad morgn vorbei, dann kannst es übermorgn wieder mitnehma, kostn dutz dich a halba Stund Arbeit.
*) Hier hätten wir unsere High Tech Handys mal super anwenden können: Sie schießt mit ihrem Smartphone ein Foto vom Hinterrad und schickt es auf meines. Aber leider war Sie grad unterwegs…
Dorade „Royal“ vs. Regenbogenforelle
High Noon am Grillrost: gestern traten die Dorade „Royal“ und die Regenbogenforelle gegeneinander an. Beide entsprangen dem Tiefkühlfisch-Eldorado der Gebrüder Albrecht und werden dort in ein Kg Packungen mit jeweils 3-5 Fischen Inhalt angeboten. Beiden Packungen ist eine Kräutergewürzmischung beigelegt, die nach visueller Verifikation identisch zu sein scheinen. Aus diesem Grund wurden beide Kandidaten auch mit dem Inhalt ein und der selben Kräutergewürzmischung, nach dem Auftauen, gewürzt.
In beiden Packungen waren jeweils 4 Testkandidaten enthalten, das bedeutet dass das Gewicht der Fische ungefähr gleich gewesen sein dürfte, hier wurden keine weiteren Messungen vorgenommen. Die Regenbogenforelle ist im Vergleich zur Dorade länger und dünner was für die Zubereitung bedeutet dass sie früher fertig ist. Beide Testkandidaten wurden gleichzeitig auf den Kugelgrill * direkt über die Glut gelegt und wurden so von beiden Seiten kurz stark angebraten. Danach wurden sie von der Glut genommen und konnten bei geschlossenen Deckel noch ca. 7 Min durch garen.
Als erstes wurde die Regenforelle getestet. Sie machte auf dem Teller sowohl optisch als auch geschmacklich eine sehr gute Figur und ließ keine Wünsche offen. Anschließend musste die Dorade die gleiche Teststrecke durchlaufen und überzeugte ebenfalls sowohl optisch als auch geschmacklich, ein Kopf an Kopf Rennen zeichnete sich ab!
Letztendlich entschied dann das subjektive Geschmacksempfinden der Tester über Sieg und Niederlage in einem Wettstreit in dem es eigentlich keine Verlierer gibt: Es siegt die Dorade auf Grund ihres intensiveren Geschmackes kurz vor ebenfalls exzellenten Regenbogenforelle.
Fazit: Die Tester erlebten einen kulinarischen Schlagabtausch auf höchsten Niveau, der Hausherr konnte seinen 3. Grillabend in dieser Woche feiern und das Kind nimmt Grillen mittlerweile als selbstverständliche Alternative zur abendlichen Brotzeit wahr.
*) Die unterschiedliche Form der Testkandidaten sorgt dafür dass die runde Form des Kugelgrills bestmöglich genutzt werden kann!
Backup-Scheiß
Seit mir neulich die Backup-Festplatte abgeraucht ist, überlege ich mir wie eine ideale Backup-Strategie für mich ausschaut und beschäftige mich mit folgendem:
- Wo kommt das Backup hin? Ein Extrem ist die zentrale Backup-Platte auf die alle ihr Backup auslagern, das andere Extrem ist eine Backup-Platte für jeden Rechner.
- Dann ist da noch die Frage von was man alles ein Backup zieht: bei meinem Linux- und Server-Gedönse sind es ja die Konfigurationen, die interessieren und nicht Daten
- Die Frage ob Full-Backup, also alles was auf der Platte ist, 1:1 spiegeln, oder nur das wichtigste kopieren, will auch beantwortet werden
Also jetzt kann ich schon mal folgendes sagen: eine zentrale und immer verfügbare Festplatte in Kombination mit Time Machine ist keine gute Lösung, hier wird regelmäßig Gott und die Welt kopiert, einfach so mal auf die Daten zugreifen geht nicht und durch das ständige Laufen wird die Hardware rel. arg beansprucht. Gefühlt scheidet für mich zukünftig alles aus was ständig am Netz hängt. Alles andere bedarf einer Strategie, einer Backup-Strategie! Backup-Strategie ist jetzt mein neues strategisches Ziel.
Gutes Gewitter
Das Gewitter gestern hat genau da angefangen als wir mit Grillen fertig waren. Das Gewitter kam genau richtig, weil ich so überprüfen konnte ob der Blechpatscher auch sauber gearbeitet hat. Beim Nachbarn sind die grad am rödeln und ich hab einen einen Zehner gegeben damit er mir das Loch in der Gaube zu lötet.
Dann muss an dieser Stelle noch eine Empfehlung ausgesprochen werden, gut eigentlich sind es gleich zwei: Zum einen müssen die Spareribs von Lidl empfohlen werden und dann ist da noch der Grillkäse. Ich persönlich würde niemals nicht auf die Idee kommen Grillkäse zu kaufen, geschweige denn damit mein Grillrost zu versauen, aber Beziehung heißt auch über solche Punkte hinwegzusehen…
Mein Leben besteht im Moment irgendwie aus lange Kaffeetrinken und Grillen. Das ist jetzt nicht das coolste von Welt, aber auch nicht schlecht. Und so beende ich meine erste Urlaubswoche mit einem geschmeidigen Grinser. Mal schauen was die nächsten fünf so bringen…
ID3 Tags mit Perl bearbeiten
Ich habe alte MP3s gefunden, größtenteils noch ohne ID3 Tags, solche MP3s sind Mist wenn man sie z.B. in iTunes importieren will. Mit dem Skript hier werden ID3 Tags auf Basis des Namens in die Datei geschrieben. Es wird erwartet dass die Datei folgenden Aufbau hat:
nn - Liedname.mp3
Also Liednummer plus “ – “ plus Liedname, wichtig ist das “ – “ zwischen Liednummer und -name. Damit man die MP3s alle in diese Form bekommt, leistet das Tool rename (ist standardmäßig bei Linux mit installiert) gute Dienste! Das Skript selbst verwendet wiederum das Tool id3v2:
#!/usr/bin/perl -w
$num_args = $#ARGV + 1;
if ($num_args <3 ) {
print "\nUsage: setTags.pl Album Artist Directory [exec] \n";
exit;
}else{
$dir =$ARGV[2];
$artist=$ARGV[1];
$album =$ARGV[0];
$exec =$ARGV[3]; unless ($exec eq "exec"){$exec="";}
}
# create a list of all *.mp3 files in directory
opendir(DIR, $dir) || die("Can't open $dir");
@files = grep(/\.mp3$/,readdir(DIR));
closedir(DIR);
# build or print id3v2 system call
foreach $file (@files) {
$path="$dir$file";
print "\n processing: $path";
($track, $titleMp3)=split(" - ",$file);
($title)=split(".mp3",$titleMp3);
$systemcall_1= "/usr/bin/id3v2 -a \"$artist\" -t \"$title\" -A \"$album\" -T \"$track\" \"$path\"";
$systemcall_2= "/usr/bin/id3v2 -l \"$path\"";
if($exec eq "exec"){
system($systemcall_1);
system($systemcall_2);
}else{
print"\n # $systemcall_1";
}
}
print "\n";
Wird dann so aufgerufen:
christian@lonestar:~/_in$ ./setTags.pl "Speak English or Die" "S.O.D." S.O.D/Speak\ English\ or\ Die/ exec
Tagesaufgabe versaut.
Wir haben so ein Thermometer samt Funkaußensensor im Esszimmer stehen. Meine Tagesaufgabe heute war die Batterien austauschen. Genauer gesagt die vom Sensor außen im Garten, damit wir wieder sehen wie warm es draußen ist, ganz einfach sollte man meinen… Also habe ich Batterien besorgt und wollte die auswechseln, Problem: wo ist der Sensor? Jetzt bin ich den ganzen Tag wie ein kleiner Stricher im Garten umher geschlichen und habe den Sensor gesucht: Gartenhaus – nix, Holzhaus – nix, Garage – nix, nochmal und nochmal. Leck mich am Arsch!!! Dann habe ich beschlossen die Batterien einfach in das Thermometer einzubauen, da war die Anzeige auch nicht mehr die beste. Und jetzt kommts: da zeigt mir dieses miese Stück Technik doch plötzlich wieder die Außentemperatur an, aber die ist genau so hoch wie drinnen, Luftfeuchtigkeit das gleiche, Himmel Herr Gott, Sakrament! Dieser fucking Sensor steht irgendwo in der Wohnung und ich Depp hab den ganzen Garten auf den Kopf gestellt! Jetzt sollte man doch denken dass man so einen Sensor im Esszimmer finden sollte, aber nix!
Ja genau ich weiß, jetzt könnte man das Thermometer nach außen stellen und dann immer raus gehen und schauen wie warm es in der Küche ist, da bin ich selber drauf gekommen. Das ist aber nicht da gleiche.
Grob planen, Verbündete suchen, Plan validieren, durchziehen
Heute war der Senior da und ich habe mit ihm eine Umbaumaßnahme besprochen. Es ist immer gut ihn auf seiner Seite zu haben – im Groben zumindest, im Detail unterscheiden sich unsere Ansichten doch unheimlich. Es hat sich gezeigt, dass es clever ist ihm frühzeitig über gewisse Sachen zu informieren, weil er immer jemanden kennt wo man was her organisieren kann, dieses mal auch wieder, Wahnsinn. Ich habe als Umsetzungstermin den Oktober angedacht, früher ist zu viel zu tun, später ist das Wetter dann Müll. Projekt Holzhütte 2011/2012 ist so gut wie durch.
Golden Rules
Die Chefin hat mir für unser Zusammenleben in den nächsten Wochen ein paar „Tipps“ gegeben:
1. Wenn etwas auf der Treppe liegt, dann bedeutet das: es muss mit hoch genommen werden.
2. Ich soll meine Hände nicht im Bad waschen sondern unten im Keller (weil meine Hände immer sooo arg dreckig sind!)
Ich bin mir sicher dass da noch was nach kommt. Erstaunlicherweise ist es ja so dass wir nicht erst seit gestern zusammen leben und ich hatte auch schon mal Urlaub, seisdrum so ist da eben. Dass man mir das erst sagen muss und ich nicht selbst drauf komm ist typisch, wo das doch so offensichtlich ist…
Urlaub 2011, Tag 1
Urlaub #1: Lange geschlafen, lange gelaufen, fehlende Kaffeebohnen versauen das Frühstück. Bis jetzt fühlt sich das schon ganz gut an, zwar noch nicht perfekt aber fast.