Gestern war nicht viel Zeit, ich bin kurz vor Sechs heimgekommen und dann musste alles schnell gehen: Grillen? Ja! Dann noch schnell um 17:55 Uhr zum Metzger unseres Vertrauens und einkaufen. Bis hier her war alles wie immer, jetzt kommt Sonder-Content: Was ich nämlich beim Metzger in der Zeit, bis die Gelbwurst-Gredl meine Fleischorder fertig gemacht hat, entdeckt habe war Hirn, Schweinehirn sauber im Plastikbecher portioniert! Da sich Hirn nicht grillen lässt habe ich es erst mal nicht gekauft. Aber die Gelbwurst-Gredl hat gesagt dass sie das immer montags haben, weil Montag geschlachtet wird. Super! Hirn habe ich früher immer recht gern gegessen als wir noch selbst geschlachtet haben (heutzutage gibt es das nicht mehr so oft, weil man i.d.R. die Einzelteile im Schlachthof kauft). Je nach Tötungsmethode mussten dann noch die Knochensplitter rausgefischt werden, dann konnte die Sache mit Eiern gebraten werden. So, jetzt habe ich ein Todo für nächsten Montag.
IT Zeugs im Sommer geht nicht so gut
Meine Festplatte hat sich jetzt komplett verabschiedet, 1,5 TB einfach so offline. Jetzt habe ich mir gestern überlegt was zu tun ist und das ist grob nix. Die paar GB Musik und Bilder bekomme ich erst mal wo anders unter, von den 1,5 TB waren gut 700 GB leer und der Rest war mit Time Machine Backups belegt – Datenmengen-technisch bin ich noch nicht im 21. Jahrhundert angekommen.
Außerdem habe ich die Temperaturüberwachung abgeschlossen, ich habe die Temperatur jetzt gut 9 Monate durchgeführt und habe die Infos beisammen, die ich brauche wenn es an die Planung der Heizung geht.
Dadurch dass ich jetzt keine USB 2 Festplatte an den Rechner anschließen muss und die Temperaturüberwachung abgehakt ist, bin ich um einiges flexibler mit der Aufstellung und der Auswahl des Heim-Servers… und plötzlich reicht das alte 12″ Powerbook aus. OK, ich gebe es zu im Moment fehlt mir die Muse um da mehr Zeit als nötig zu investieren – aber von außen betrachtet ist die Kausalkette durchgängig und das ist das wichtigste.
Café Hack
Einen wunderbaren Tag im Garten verbracht: Wir saßen da, haben Kaffee getrunken, uns unterhalten und es kamen Leute und gingen wieder. Dann kamen wieder welche, wir haben wieder Kaffee getrunken uns wieder nett unterhalten und die Leute gingen auch wieder. Wäre der Besuch nicht sequentiell da gewesen, sondern parallel und hätten wir mehr Tische im Garten gehabt, dann wäre fast Café Atmosphäre aufgekommen, aber nur fast und es wäre so etwas wie Stress aufgekommen und den hätte keiner gewollt. Ein Besuch hatte ein MacBook Air 13″ dabei (das aktuell schönste Laptop das es zu kaufen gibt), ein anderer Kirschmarmelade. Und so ist der Tag einfach so vorbei gegangen und war einfach nur klasse, ein Vorgeschmack auf den Sommer war das. Auf in die letzte Arbeitswoche!
Mein Freund monit
Mit monit ein Log-File auf Aktualität überwachen geht so:
check file logfile with path /var/log/owfs.log
start program = "/etc/init.d/owfsd start"
stop program = "/sbin/reboot"
if timestamp > 6 minutes then restart
(einfach an die Datei /etc/monit/monitrc dranhängen)
Ich gebe zu dass ein Reboot eine etwas harte Methode ist, aber unheimlich zielführend… ein Watchdog im klassischem Sinn.
*** /dev/sdb1 will be checked for errors at next reboot ***
Wenn dir der Server sowas beim Login sagt, weißt du dass es Zeit für ein Backup ist:
*** /dev/sdb1 will be checked for errors at next reboot ***
Die Meldung kommt jetzt zum 3. mal innerhalb der letzten beiden Tagen… Die Festplatte ist jetzt fast 2 Jahre durchgelaufen, wenn ich jetzt noch eine Rechnung finde, wäre es ein fast perfekter Ausfall.
Du darfst ruhig raus Kind!
Der Blick muss sich erst noch daran gewöhnen, das sollte aber schnell passieren, denn diese Konstruktion aus verzinktem Stahl in Kombination mit dem Edelstahl-Handlauf schmeichelt dem Auge, ist aber dennoch schlicht. Der Kontrollgang raus, um sich die Sache ungläubig von unten anzuschauen, um dann gleich danach nach oben zu marschieren und runter schauen zu können, gehört seit gestern abend irgendwie zum Pflichtprogramm. Ungewohnt ist das Teil und ungewohnt ist es plötzlich den Platz, der so lange tabu war, endlich nutzen zu können. 24 qm mehr Platz, Platz mit bester Aussicht auf den Garten, ich bin emotional berührt. Da schlägt der Preis weit weniger aufs Gemüt wie gedacht, die Gegenleistung ist jeden Pfennig wert.
Dropbox manuell starten
Damit Dropbox auch läuft wenn man sich nicht per grafischer Oberfläche einloggt muss man den Dropbox-Client manuell starten:
~/.dropbox-dist/dropboxd
… ist eigentlich logisch wenn man etwas drüber nachdenkt. Automatisiert geht das auch: http://wiki.dropbox.com/TipsAndTricks/TextBasedLinuxInstall/UbuntuStartup
Belohnung
Im Moment scheine ich einen guten Job als Gatte und Vater zu machen, jedenfalls darf ich heute abend mit dem Junior in die Plane. Da belächelt man Leute die bei dem Wetter aufs Bierfest müssen.
Projekt Gigabit
Neulich habe ich ja einen Gigabit Ethernet Switch erworben. Ein Gigabit Ethernet Switch ist ein ganz normaler Switch, das „Giga“ im Namen bedeutet aber, dass der Daten 10mal so schnell übermitteln kann wie ein „normaler“ Switch – so viel zur Theorie.
Wie wir das Haus umgebaut haben, habe ich aus Geiz das Patchkabel verlegt, das ich vor Jahren aus dem Müll der FH mitgenommen habe, als die dort das Rechenzentrum umgebaut haben. Am Donnerstag abend war es dann soweit: Inbetriebnahme des Hack´schen Gigabit Backbones, der netzwerktechnische Aufbruch in das 21. Jahrhundert. Der Aufbruch war aber kein richtiger Aufbruch sondern eher ein böses Erwachen, wo 80 MB/s über die Leitungen donnern sollten kamen grade mal 8,5 an. Die Realität ist manchmal ein ziemliches Arschloch.
Mit dieser Erkenntnis habe ich das Thema Netzwerkverkabelung am Freitag auf Arbeit thematisiert und es gab tatsächlich ein paar Kollegen, die sich mit der Materie richtig gut auskennen. Und die haben mir gesagt was ich eigentlich schon längst wusste: das Kabel ist das A und O – und mein Kabel ist Mist. Und nur mit Patchkabeln wird das auch nichts werden. Wer 80 MB/s will muss in CAT7 Kabel investieren und CAT7 verlegt man fest, samt Netzwerkdosen und Patch-Feld, das volle Programm eben.
Um meinen akutes Geschwindigkeitstrauma etwas in den Griff zu bekommen habe ich mir ein paar CAT6 Patchkabel besorgt und konnte die Übertragungsgeschwindigkeit auf 12,5 MB/s steigern, dank dieser kurzfristigen (und auf den ersten Blick sinnlosen) Aktion habe ich jetzt erst mal wieder Luft, Luft auf meinem Weg zu 80 MB/s. Und mittlerweile habe ich auch so etwas wie einen Plan, was ich nicht habe ist Zeit. Zumindest bilde ich mir ein keine Zeit zu haben sobald ich daran denke wie die Chefin reagieren könnte wenn ich erklären würde was ich vor hätte. Aber das Ziel ist klar: das Haus wird bis zum Jahresende mit CAT7 Kabeln gepimpt – 80 MB/s können aufgeschoben werden, an 80 MB/s führt aber kein Weg vorbei, das ist klar: Projekt Gigabit ist gestartet.
Die Schuster haben die schlechtesten Schuhe
Die Schuster haben die schlechtesten Schuhe sagt der Volksmund, wenn das stimmt dann müssten Elektriker die schlechteste Hausinstallation haben. In meinem Fall trifft das auch ansatzweise zu – traf – zumindest bis gestern auf die Beschriftung im Sicherungskasten.
Der Sicherungskasten musste eh geöffnet werden weil eine neue Leitung angeklemmt werden musste und da hat mich dann der Stolz gepackt (Oder war es die Berufsehre? Gibt es die eigentlich noch auch wenn man einen Beruf seit 15 nicht mehr ausübt? Jetzt müsste man einen Philosophen kennen… Egal, ich hatte einfach spontan Lust.).
Jedenfalls wurden die Bunnys strategisch im Haus positioniert und mussten schreien wenn Licht, Herd, Kühlschrank, Computer wieder funktionieren. Alles was nicht erkannt wurde blieb erst mal aus. Bis zum Abend konnten aber alle Sicherungen ihren Abnehmer zugeordnet werden: Kommst du mal bitte der Staubsauger geht nicht mehr! Und jetzt? Geht! Wie hastn das gemacht? Dann wurden ein paar Drähte strategisch umgeklemmt und im Moment bin ich grade dran eine Doku zu erstellen. Wieder ein Puzzle-Stück mehr…