Seit mir neulich die Backup-Festplatte abgeraucht ist, überlege ich mir wie eine ideale Backup-Strategie für mich ausschaut und beschäftige mich mit folgendem:
- Wo kommt das Backup hin? Ein Extrem ist die zentrale Backup-Platte auf die alle ihr Backup auslagern, das andere Extrem ist eine Backup-Platte für jeden Rechner.
- Dann ist da noch die Frage von was man alles ein Backup zieht: bei meinem Linux- und Server-Gedönse sind es ja die Konfigurationen, die interessieren und nicht Daten
- Die Frage ob Full-Backup, also alles was auf der Platte ist, 1:1 spiegeln, oder nur das wichtigste kopieren, will auch beantwortet werden
Also jetzt kann ich schon mal folgendes sagen: eine zentrale und immer verfügbare Festplatte in Kombination mit Time Machine ist keine gute Lösung, hier wird regelmäßig Gott und die Welt kopiert, einfach so mal auf die Daten zugreifen geht nicht und durch das ständige Laufen wird die Hardware rel. arg beansprucht. Gefühlt scheidet für mich zukünftig alles aus was ständig am Netz hängt. Alles andere bedarf einer Strategie, einer Backup-Strategie! Backup-Strategie ist jetzt mein neues strategisches Ziel.
Ich bin das genaue Gegenteil von einem Netzwerker: ich bin nicht bei Facebook oder Xing und ich melde mich bei niemanden wenn nicht wirklich was anliegt. Das hat nichts damit zu tun dass mir die Leute, bei denen ich mich mal melden könnte, egal sind, sondern eher damit dass ich mich auf irgendwas einschieße und dann alles andere ausblende (n kann). Diese Eigenschaft in Kombination mit einer gewissen Grundfaulheit führen zu der Tatsache dass ich kein eben Netzwerker bin.