Backup-Scheiß

Seit mir neulich die Backup-Festplatte abgeraucht ist, überlege ich mir wie eine ideale Backup-Strategie für mich ausschaut und beschäftige mich mit folgendem:

  • Wo kommt das Backup hin? Ein Extrem ist die zentrale Backup-Platte auf die alle ihr Backup auslagern, das andere Extrem ist eine Backup-Platte für jeden Rechner.
  • Dann ist da noch die Frage von was man alles ein Backup zieht: bei meinem Linux- und Server-Gedönse sind es ja die Konfigurationen, die interessieren und nicht Daten
  • Die Frage ob Full-Backup, also alles was auf der Platte ist, 1:1 spiegeln, oder nur das wichtigste kopieren, will auch beantwortet werden

Also jetzt kann ich schon mal folgendes sagen: eine zentrale und immer verfügbare Festplatte in Kombination mit Time Machine ist keine gute Lösung, hier wird regelmäßig Gott und die Welt kopiert, einfach so mal auf die Daten zugreifen geht nicht und durch das ständige Laufen wird die Hardware rel. arg beansprucht. Gefühlt scheidet für mich zukünftig alles aus was ständig am Netz hängt. Alles andere bedarf einer Strategie, einer Backup-Strategie! Backup-Strategie ist jetzt mein neues strategisches Ziel.

Gutes Gewitter

Das Gewitter gestern hat genau da angefangen als wir mit Grillen fertig waren. Das Gewitter kam genau richtig, weil ich so überprüfen konnte ob der Blechpatscher auch sauber gearbeitet hat. Beim Nachbarn sind die grad am rödeln und ich hab einen einen Zehner gegeben damit er mir das Loch in der Gaube zu lötet.
Dann muss an dieser Stelle noch eine Empfehlung ausgesprochen werden, gut eigentlich sind es gleich zwei: Zum einen müssen die Spareribs von Lidl empfohlen werden und dann ist da noch der Grillkäse. Ich persönlich würde niemals nicht auf die Idee kommen Grillkäse zu kaufen, geschweige denn damit mein Grillrost zu versauen, aber Beziehung heißt auch über solche Punkte hinwegzusehen…
Mein Leben besteht im Moment irgendwie aus lange Kaffeetrinken und Grillen. Das ist jetzt nicht das coolste von Welt, aber auch nicht schlecht. Und so beende ich meine erste Urlaubswoche mit einem geschmeidigen Grinser. Mal schauen was die nächsten fünf so bringen…

ID3 Tags mit Perl bearbeiten

Ich habe alte MP3s gefunden, größtenteils noch ohne ID3 Tags, solche MP3s sind Mist wenn man sie z.B. in iTunes importieren will. Mit dem Skript hier werden ID3 Tags auf Basis des Namens in die Datei geschrieben. Es wird erwartet dass die Datei folgenden Aufbau hat:

nn - Liedname.mp3

Also Liednummer plus “ – “ plus Liedname, wichtig ist das “ – “ zwischen Liednummer und -name. Damit man die MP3s alle in diese Form bekommt, leistet das Tool rename (ist standardmäßig bei Linux mit installiert) gute Dienste! Das Skript selbst verwendet wiederum das Tool id3v2:

#!/usr/bin/perl -w
$num_args = $#ARGV + 1;
if ($num_args <3 ) {
        print "\nUsage: setTags.pl Album Artist Directory [exec] \n";
        exit;
}else{
        $dir   =$ARGV[2];
        $artist=$ARGV[1];
        $album =$ARGV[0];
        $exec  =$ARGV[3]; unless ($exec eq "exec"){$exec="";}
}
# create a list of all *.mp3 files in directory
opendir(DIR, $dir) || die("Can't open $dir");
@files = grep(/\.mp3$/,readdir(DIR));
closedir(DIR);
# build or print id3v2 system call
foreach $file (@files) {
        $path="$dir$file";
        print "\n processing: $path";
        ($track, $titleMp3)=split(" - ",$file);
        ($title)=split(".mp3",$titleMp3);
        $systemcall_1= "/usr/bin/id3v2 -a \"$artist\" -t \"$title\" -A \"$album\" -T \"$track\" \"$path\"";
        $systemcall_2= "/usr/bin/id3v2 -l \"$path\"";
        if($exec eq "exec"){
                system($systemcall_1);
                system($systemcall_2);
        }else{
                print"\n # $systemcall_1";
        }
}
print "\n";

Wird dann so aufgerufen:

christian@lonestar:~/_in$ ./setTags.pl "Speak English or Die" "S.O.D." S.O.D/Speak\ English\ or\ Die/ exec

Tagesaufgabe versaut.

Wir haben so ein Thermometer samt Funkaußensensor im Esszimmer stehen. Meine Tagesaufgabe heute war die Batterien austauschen. Genauer gesagt die vom Sensor außen im Garten, damit wir wieder sehen wie warm es draußen ist, ganz einfach sollte man meinen… Also habe ich Batterien besorgt und wollte die auswechseln, Problem: wo ist der Sensor? Jetzt bin ich den ganzen Tag wie ein kleiner Stricher im Garten umher geschlichen und habe den Sensor gesucht: Gartenhaus – nix, Holzhaus – nix, Garage – nix, nochmal und nochmal. Leck mich am Arsch!!! Dann habe ich beschlossen die Batterien einfach in das Thermometer einzubauen, da war die Anzeige auch nicht mehr die beste. Und jetzt kommts: da zeigt mir dieses miese Stück Technik doch plötzlich wieder die Außentemperatur an, aber die ist genau so hoch wie drinnen, Luftfeuchtigkeit das gleiche, Himmel Herr Gott, Sakrament! Dieser fucking Sensor steht irgendwo in der Wohnung und ich Depp hab den ganzen Garten auf den Kopf gestellt! Jetzt sollte man doch denken dass man so einen Sensor im Esszimmer finden sollte, aber nix!
Ja genau ich weiß, jetzt könnte man das Thermometer nach außen stellen und dann immer raus gehen und schauen wie warm es in der Küche ist, da bin ich selber drauf gekommen. Das ist aber nicht da gleiche.

Grob planen, Verbündete suchen, Plan validieren, durchziehen

Heute war der Senior da und ich habe mit ihm eine Umbaumaßnahme besprochen. Es ist immer gut ihn auf seiner Seite zu haben – im Groben zumindest, im Detail unterscheiden sich unsere Ansichten doch unheimlich. Es hat sich gezeigt, dass es clever ist ihm frühzeitig über gewisse Sachen zu informieren, weil er immer jemanden kennt wo man was her organisieren kann, dieses mal auch wieder, Wahnsinn. Ich habe als Umsetzungstermin den Oktober angedacht, früher ist zu viel zu tun, später ist das Wetter dann Müll. Projekt Holzhütte 2011/2012 ist so gut wie durch.

Golden Rules

Die Chefin hat mir für unser Zusammenleben in den nächsten Wochen ein paar „Tipps“ gegeben:
1. Wenn etwas auf der Treppe liegt, dann bedeutet das: es muss mit hoch genommen werden.
2. Ich soll meine Hände nicht im Bad waschen sondern unten im Keller (weil meine Hände immer sooo arg dreckig sind!)
Ich bin mir sicher dass da noch was nach kommt. Erstaunlicherweise ist es ja so dass wir nicht erst seit gestern zusammen leben und ich hatte auch schon mal Urlaub, seisdrum so ist da eben. Dass man mir das erst sagen muss und ich nicht selbst drauf komm ist typisch, wo das doch so offensichtlich ist…

Die Saison ist eröffnet

Gestern waren wir auf der ersten Hochzeit 2011. Die Feier war in Bamberg und war sau gut. Heute Nachmittag haben wir noch gemeinsam gegessen und sind dann wieder heim gefahren, das war ein guter Abschluss. Die Vorbereitungen haben die letzten Wochen bestimmt, jetzt kann der Urlaub beginnen.

ssh -X

-X Enables X11 forwarding. This can also be specified on a per-host basis in a configuration file.

Eine Sache, die ich seit Jahren eigentlich viel zu wenig benutzt habe, ist ssh -X. ssh -X ist praktisch und funktioniert auch hervorragend zwischen Mac und Unix Kiste (incl. Zwischenablage). Das erinnert an die alten Zeiten!

Netzwerker

Ich bin das genaue Gegenteil von einem Netzwerker: ich bin nicht bei Facebook oder Xing und ich melde mich bei niemanden wenn nicht wirklich was anliegt. Das hat nichts damit zu tun dass mir die Leute, bei denen ich mich mal melden könnte, egal sind, sondern eher damit dass ich mich auf irgendwas einschieße und dann alles andere ausblende (n kann). Diese Eigenschaft in Kombination mit einer gewissen Grundfaulheit führen zu der Tatsache dass ich kein eben Netzwerker bin.
Aber jetzt wird alles anders, heute habe ich nämlich zwei Leute angerufen obwohl ich nichts von ihnen gebraucht habe! Einfach so, nur um mal zu hören was grad geht. Ich habe richtig gemerkt wie sie darauf gewartet haben dass ich mit einem Anliegen ums Eck komme, aber ich hatte keines sondern hatte einfach mal ne halbe Stunde Zeit. War gar nich so schlimm, könnte ich demnächst jedenfalls mal wieder machen.