Verpasst, verdammt

Verdammt, die Aktion „HP Touchpad für 99 Euro“ hab ich sauber verpasst und alle Bemühungen doch noch an so ein Teil zu kommen sind heute leider im Sand verlaufen. Dafür bin ich heute für einen BWLer gehalten worden: … bla bla, als studierter Informatiker kann ich, bla bla… Was, ich dachte du als Projektleiter bist bestimmt BWLer oder sowas… Manche Tage haben ihren ganz eigenen Groove, ich werde mich rechen. Gerecht hat sich auch der kleine Prinz, weiß zwar nicht warum und für was, jedenfalls hat er jetzt mal locker 2 Stunden durch geschrien, die Ausdauer hat er jedenfalls vom Papa, so viel steht fest. Prost.

Mal schnell so…

„Mal schnell so…“ ist in der Regel zu 80 % Murks und kostet dich spät abends fast immer nur Zeit ohne dass wirklich was raus kommt. Dieses mal wieder.

Sieben Wochen sind rum

Morgen muss ich zum ersten mal seit sieben Wochen wieder auf Arbeit. Da wir keine großartigen Verpflichtungen hatten (außer ein Kind zu bekommen), war die Zeit recht entspannt, also genau mein Ding – einfach mal so in den Tag rein leben, nix planen. Höchst wahrscheinlich werde ich sowas für eine lange Zeit nicht mehr machen können, geschweige denn 7 Wochen am Stück daheim sein. Nach dieser Dauergrill-, Vielbier- und Ohne-Termin-Periode, ist es denke ich ganz gut wieder etwas mehr Struktur zu bekommen, schon allein äußerlich. Dass es natürlich ausgerechnet jetzt über 30 Grad haben muss, erleichtert mir den Wiedereinstieg nicht unbedingt.
Es konnte relativ viel im und am Haus gemacht werden, auch viele Kleinigkeiten, die schon länger aufgeschoben wurden. Das ist ganz gut, weil dafür in den nächsten Wochen wahrscheinlich keine Zeit bleiben wird. Die Tochter wird ganz schön daran zu knabbern haben, dass ich plötzlich wieder erst abends da bin, da passt es ganz gut dass ich in den kommenden zwei Wochen noch die 2 Tage Sonderurlaub für die Geburt abfeiern muss – ein Wiedereinstieg auf Raten sozusagen.
Ich freue mich jetzt schon auf die Elternzeit nächstes Jahr, mit zwei Wochen Urlaub umbaut, kann man da bestimmt auch was draus machen.

Weiber

Es ist schon echt geil, da lässt du der Kleinen einen Film anschauen (früh morgens vor dem Frühstück, das mag die Chefin nicht, oh nein) und anstatt zufrieden zu sein läuft sie zur Chefin und heult dass sie nicht noch einen anschauen darf. Weiber.

IT-Zeuch

Ich weiß jetzt nicht genau welche Meldung mich die letzten Tage mehr überrascht hat:
– Dass Google Motorola-Mobil übernimmt
– oder dass HP sein PC/Laptop/Tablet/Handy Geschäft einstellt

Wo die Sache mit Google für mich als Android-Handy Besitzer sicher Vorteile bringen wird, stimmt mich die Sache mit HP eher nachdenklich. Ich mein, die haben Compaq aufgekauft, dann Palm und dann machen sie die Kiste dicht? Haben die zu viel Geld oder ist HP ein staatliches Unternehmen?

Regen Regen Tröpfchen – klopft an unser Zeltdach

Unser letztes Festival war glaube ich das Taubertal-Festival 2006. Wir sind damals schon am Mittwoch angereist, damit wir einen besonders guten Zeltplatz bekommen, den hatten wir auch, allerdings konnte der über das miserable Wetter nicht hinweg täuschen: Es hatte damals jeden Tag mehrfach geregnet und war Arsch kalt.
Jedenfalls hatten wir uns für besagtes Festival ein neues Zelt gekauft, aber nicht gebraucht, weil jemand ein großes Zelt dabei hatte. Unser neues Zelt blieb jungfräulich im Keller, bis gestern. Nachdem ich gestern mit dem Kind tagsüber rosa Seerosen aus dem Lillifee-Heftchen nach gebastelt habe, habe ich mit ihr das Zelt am Balkon aufgestellt und mit ihr darin übernachtet.
Es lief alles ganz gut, ich habe eine richtige Matratze hinein gelegt, die Kleine hat eine Ladung Kuscheltiere rein, nachts haben wir Sterne beobachtet und haben uns dann in unsere Schlafsäcke verkrochen. Mehr Punkte kann man innerhalb von knapp 2 Stunden höchst wahrscheinlich bei einer Dreijährigen nicht sammeln.
Aufgeweckt hat mich vorhin um kurz vor 7 ein Gewitter. Das war kein Pippi-Gewitter, oh nein das war ein Sturm! Die Regentropfen, die aufs Zeltdach geklatscht sind, haben mich sofort an das drecks Festival damals erinnert. Halbwegs sicher bin ich in unserem neuen Zelt nochmal eingenickt, bis mich Tropfen im Gesicht geweckt haben. Ich wollte nicht warten bis sich ein Stalagmit auf meiner Nase bildet und habe die Lage gecheckt: der Regen, der von vorne ans Zelt hämmert, tropft am Reißverschluss ins Zelt und von oben kommt es durch den Lüftungsschacht. Fuck!
Erst mal hab ich die Kleine so hingelegt, dass sie mir nicht im Schlaf ersäuft, dann habe ich alle Kuscheltiere und den Kleinkram in den Hello-Kitty-Kissenbezug gestopft, dann meinen Schlafsack zusammengelegt und abschließend das Kind aufgeweckt. Dann haben wir gewartet bis der Sturm leicht nachlässt und sind ins Haus geflitzt.
Hätten wir dieses Zelt damals dabei gehabt, wäre dieses miese Festival noch mieser geworden. Jetzt überlege ich ob ich das Zelt gleich weg schmeiße oder „für Notfälle“ behalte.

Wandertag

Gestern war Wandertag. Ich habe mit der Tochter einen Rucksack gepackt und bin mit ihr nach Nürnberg in die historische Altstadt gefahren. Die historische Altstadt ist von uns gute 5 U-Bahnstationen entfernt, von daher konnte die Sache recht entspannt angegangen werden.
Als erstes wurde die Lorenzkirche besucht. An dieser wirklich großen und sehr zentral gelegenen Kirche läuft man in der Regel vorbei, wir auch bis gestern. Gestern sind wir rein, der hohe Raum ist sehr beeindruckend und ich konnte das das Kind bestimmt 15 Min beschäftigen. Zum Abschluss durfte sie noch 50 Cent in den Opferstock schmeißen und ein Lichtlein anzünden. Allerdings entschied sie sich dann doch spontan das Lichtlein mit heim zu nehmen, auch gut.
Danach ging es eigentlich schnurstracks zur Kaiserburg. Es wurde lediglich an einer Eisdiele ein kurzer Halt eingelegt. Sie hat sich zwei Kuglen Eis rausgesucht, eine rosane für sich und stellvertretend eine hellblaue für den Bruder. Selbstredend musste sie auch noch mein Schoko verköstigen und hat danach ausgeschaut wie ein Clown mit afroamerikanischen Wurzeln.
Auf die Kaiserburg musste ich sie hinauf tragen, spontane Beinschmerzen, das gibt es auch schon in jungen Jahren! Oben angekommen haben wir erst mal die Aussicht genossen (das geht auch ohne Kleingeld für die Fernrohre!), danach sind wir ins Museum um Ritterrüstungen anzuschauen. Anschließend haben wir die Führung am Tiefen Brunnen mitgemacht, die ist auch so dass Kinder Spass haben können. Nachdem die Beinschmerzen plötzlich wieder weg waren konnte auch der Sinwellturm bestiegen werden. Der Ausblick kann sogar Kinder beeindrucken, zumindest für ca. 20 Min. Im Burggarten wurden dann noch Steine zum Basteln gesammelt und auf dem Heimweg vom Vater dummerweise wieder verloren. Kaiserburg Ende.
Was wäre ein Nürnberg-Besuch ohne Drei im Weckla? Deshalb gab es noch einen Kurzbesuch im Bratwursthäusla, Touristenherz was willst du mehr! Dann Fahrkarten kaufen und Rückreise, Kind fertig, Vater auch, beide zufrieden. Wandertag nach Nürnberg ist top!