Schon wieder 25

Der Geburtstag der Chefin rückt unaufhaltsam näher und als Mitgesellschafter unseres Familienbetriebs komme ich langsam in Zugzwang. Ich verwalte ihre Geburtsagswünscheliste zwar meiner Meinung nach hervorragend, befinde mich selbst aber auf einem geschenketechnischen Drahtseil.
Das Prospekt vom Fahrradladen war da heute wie eine Offenbarung: ein Damenrad im Retro-Style für 255 €, da kann man eigentlich nichts falsch machen außer zu lange zu warten. Ein Fahrad für 255 €, du spinnst doch! Hat sie gesagt. Nein ich bin verliebt und ein Fahrrad wäre schon eine gute Sache, mit Ständer, Gepäckträger, Licht und Korb sogar. Na gut.
Je länger ich aber im warmen Wasser der Badewanne lag desto mehr kristallisierte sich jetzt heraus, dass das gar keinen Sinn macht: wir haben drei Räder, gar keinen Platz für ein viertes und eigentlich ist ein Rad für einen 25. Geburtstag auch etwas übertrieben. Sie wird es verschmerzen, wahrscheinlich auf Grund der Stilldemenz morgen früh schon gar nicht mehr wissen. Meine Situation vereinfacht das aber nur rudimentär.

Diese Datenbank vergisst nichts, man muss es nur wieder finden!

Ich habe mit ihr das für und wider einer elektronischen Briefkastenüberwachung diskutiert. Eine Mail zu bekommen, wenn ein Brief im Briefkasten liegt, ist für mich die konsequente Verschmelzung von herkömmlicher und elektronischer Post. Für sie nicht. Noch nicht. Sie kennt jetzt schon Online-Banking, Amazon und Dawanda – eine elektronische Briefkastenüberwachung kann da nicht mithalten, wird aber in ein paar Jahren genauso selbstverständlich sein. Ich notiere das hier, damit ich es ihr irgendwann vorhalten kann.

Mit gutem Beispiel voran

Heute war ich der Kapo, das war mal was anderes, zumindest in der Kombination Ich – Schwager – Schwiegervater. Für gewöhnlich sind wir so nur im Wald unterwegs und da bin ich der Gloof, ganz klar. Das macht mir auch nix aus, das ist eben so – Schiegervater – Schwager – Ich. Punkt.
Meine Elektronikerausbildung und der damit einhergehende Titel „Elektrofachkraft“ prädestinierten förmlich für die Aufgabe heute. Heute haben wir nämlich eine Sat-Schüssel bei den Schwiegereltern montiert. Der Schwiegervater hat eine Leiter ans Haus gestellt, der Schwager die Kabeltrommel und die Bohrmaschine orchanisiert und dann kam mein Einsatz. Dann durfte ich bis rauf in den Giebel klettern und dort den Sat-Schüsselhalter montieren. Das hat höchst wahrscheinlich von unten viel leichter ausgeschaut als von oben. Die Tipps die mir beide gegeben haben (gefühlt pro Minute 10) habe ich dort oben leider nicht gehört.
Dort oben am Giebel, bei Nieselregen auf einer alten klapprigen Holzleiter, ist das Überkopfarbeiten nicht einfach, genauer gesagt ist es sogar ziemlicher Dreck. Aber als Kapo zeigst du deiner Mannschaft was geht, gehst mit gutem Beispiel voran! Als das Teil endlich montiert war und ich wieder sicheren Boden unter den Füßen hatte, war mir bedeutend wohler. Und ich glaube die Boden-Crew war stolz auf mich und die Tatsache, dass nicht ich das Bier holen musste, sondern ich eins gereicht bekommen habe, unterstrich die geänderte Rollenverteilung. Der Rest war dann zwar auch kein Kindergeburtstag, aber besser als auf so einer schwindligen Leiter drecks Löcher zu bohren. Klassischer Arbeitssieg unter miesen Bedingungen.

Tim, hier bin ich! #2

Prompte Lieferung! Heute sind beide Pakete gekommen – die Schachtel von der Kappsäge war größer als ein Kindersarg, man ist fast nicht mehr durch den Flur gekommen, die Schachtel mit Oberfräse ist da fast unter gegangen…
Beide Werkzeuge wurden ausgepackt und einen ersten Test unterzogen, spitze! Die Oberfräse ist das Werkzeug, das bisher gefehlt hat, wie konnte ich nur so lang warten. Stolz wie Oskar beende ich diese Woche mit einem Rothenburger Landwehr Bier.

Locker bleiben und auseinanderhalten

Oft passiert es dass man für sich abgeschlossene Vorgänge oder Gegebenheiten miteinander vermischt. So eine Vermischung sorgt dann dafür dass sich einzelne kleine Probleme zu einem vermeintlich großen kombinieren. Dafür einen Blick zu bekommen und den Brocken wieder in einzelne Bröckchen zerlegen zu können, ist wichtig. Da lösen sich Probleme gerne dann fast von alleine, ist mir grade wieder mal so richtig bewusst geworden, sehr gut!

Lutz Zug- Kapp- und Gehrungssäge 210

Mein Schwager hat eine Lutz Zug- Kapp- und Gehrungssäge 210, die ist super. Er leiht sie mir ab und zu mal wenn was größeres ansteht, jetzt will ich aber eine eigene und die Chefin hat auch schon grünes Licht gegeben, also habe ich mich dieses Wochenende mal auf die Suche gemacht: Bei Amazon wird noch eine Lutz Zug- Kapp- und Gehrungssäge 250s gelistet, die ist aber nicht mehr zu bestellen. Auf der Seite der Firma findet man gar keine Zug- Kapp- und Gehrungssägen mehr. Jetzt habe ich auf Amazon als Alternativen eine Metabo und eine Scheppach gefunden, vielleicht würfele ich…

Frühschoppen 2012

Ich glaube der Brunch ist die Antwort der Yuppies auf den Frühschoppen – unterm Strich kommt das gleiche dabei raus. Im Endeffekt ist man immer noch der kleinen Bauernbub geblieben, auch wenn man jetzt in der Stadt wohnt. Der young urban professional nimmt einfach Frau und Kinder mit und lässt dafür das Karteln sein, spazieren war man ja eh schon am Samstag Nachmittag.

7 GB

Der Trick funktioniert wirklich. Was man mit 7 GB Online Speicher macht fällt mir spontan nicht ein, aber es gilt die alte Weisheit „Das Ratio kommt meist hinterher“ in Kombination mit „Was man hat das hat man“.
Ich habe ja seit Weihnachten auch einen 8 GB USB-Stick, den könnte ich praktisch „Online verfügbar“ machen. Da warte ich aber lieber noch etwas bis ich einen 64 GB USB Stick habe, bis dahin gibt es bestimmt die nächste Dropbox-Aktion und man bekommt 64 GB online und dann macht es mehr Sinn über die Sache nachzudenken. Dann könnte ich den Inhalt meiner Festplatte auf dem USB Stick spiegeln und den wiederum mit dem Internet… kling logisch, das ist ein Plan! Man muss größer denken.