Ich bin hin und her gerissen seit ich auf dieses Google Apps gestoßen bin. Man kann dorthin seine Emails umziehen, nicht als gmail-Adresse, sondern mit seiner eigenen Domain. Das hat den Vorteil dass man sich nicht mehr selbst darum kümmern muss und den Nachteil dass Google das letzte Stück privates Internet auch noch kennt. Hmm, jedenfalls ist das Webinterface von Google Mail mit das beste das ich kenne. Ich bin hin und her gerissen.
Die Killer-App
Also, wow! Mann, ich bin vielleicht begeistert, Donnerwetter! Heute habe ich AirDroid entdeckt, das ist die Killer-App!!! Damit hast du Remote-Zugriff auf dein Handy: auf die Kontakte, auf die Bilder, kannst Screenshots machen und den ganzen Sums – und das alles im Browser. Krasse Kiste!
Das Ganze funktioniert so: man startet das Programm auf dem Handy, bekommt eine IP-Adresse samt Port und Passwort angezeigt und gibt diese dann im Browser ein. Danach bekommt man eine Art Desktop dargestellt und kann verschiedene Aktionen starten. Echt spitze!
[Update] Es zeigt sogar den Speicherverbrauch und den Inhalt Zwischenablage an. Und man kann auf dem Rechner was in die Zwischenablage kopieren und das wird dann auf das Handy übernommen. Wie geil ist das denn!
VIP-Nacht
Heute hat der TeVi Markt von um die Ecke seine besten Kunden zur VIP-Nacht eingeladen. Als Familientechnikansprechpartner und -einkäufer bin ich im TeVi Markt von um die Ecke Stammkunde, alles was in den letzten Jahren an technischen Gerät im Hack’schen Clan angeschafft wurde, stammt vom Tevi Markt vom um die Ecke. Meine Einladung von daher eine ganz klare Sache.
VIP-Bereich – Champus, Koks, halb nackte Weiber mit dicken Dingern, gewinnbringende Verabredungen, kleine Deals unter Freunden, intellektuellenfreie Zone… Als VIP beim TeVi Markt von um die Ecke wähnte ich mich dem entsprechend einem kleinen elitärem Kreis zugehörend – Fachverkäufer in Anzügen, höchst wahrscheinlich direkt vom Hersteller mit richtig Ahnung, mit Zeit für ein intensives Beratungsgespräch und Hintergrundwissen, ein paar nette Giveaways, kurz: ein netter Konsumabend in entspannter Atmosphäre. Das war der Plan.
Plan und Realität hätten unterschiedlicher leider kaum sein können. VIP scheint beim TeVi Markt von um die Ecke jeder zu sein, der dort mal eine DVD gekauft hat. Mehr Menschen auf einen Fleck habe ich in echt noch nicht gesehen, höchstens in den Nachrichten, damals in der Botschaft in Prag. Ein Luftballon für die Große und einen für den Kleinen, Konsum ultra light, das war mein VIP-Abend beim TeVi Markt von um die Ecke.
Heute Warnstreik!
Heute war ich auf meinem ersten Streik. Gut, es war noch kein richtiger Streik, sondern bloß ein Warnstreik, aber für den Anfang nicht schlecht. Gut, ich war nicht so richtig dabei, sondern hab von etwas Entfernung zugeschaut wie die anderen streiken und habe Eis gegessen, aber ich bin zumindest nicht im Büro geblieben. 6,5 % schweißen zusammen!
Wie archiviert man eigentlich Mails?
Wie archiviert man eigentlich Mails? Also die älteste Mail in meinem Postfach ist von 2003, die liegt da einfach so drin, die les ich ab und zu mal und freu mich dann. Datentechnisch ist die aber ein anderes Kaliber wie die Mails, in den letzten Tagen gekommen sin. Status, zur Info, Wochenendplanung, bla, bal, die neuen müssen noch bearbeitet oder zur Kennnisgenommen werden und können dann gelöscht werden. Aber die alten sind noch da, weil ich sie einfach noch ab und zu lesen will. So ein Postfach ist aber doch kein Fotoalbum!
Mein Postfach ziehe ich seit Jahren von Server zu Server mit um – in Zeiten von IMAP geht das ja auch halbwegs einfach. Mein Mail-Backup ist im Moment praktisch Teil meines Server-Backups. Aber ein richtiges Mail-Backup ist das eigentlich nicht. Aber was macht man mit so altem Zeugs? Hat sich da mal jemand Gedanken gemacht? Man kann ja nicht einfach Mails erfinden und sich keine Gedanken drüber machen wie man sowas speichert. Is ja fast wie Kernkraft nur datentechnisch…
DD
War jetzt seit Sonntag abend in Dresden. Schade dass bei solchen Arbeitsaufenthalten immer nicht viel Zeit zum Gucken bleibt. Dresden ist jetzt ein potentielles Städtereiseziel.
Der Fall eines Gockels
Der Göga der heut bei uns aus der Röhre geschaut hat, hat sich die Sache wahrscheinlich auch anders vorgestellt. Und dabei hatte alles so gut begonnen! Als Ei in ein Nest gelegt und nicht in eine Legebatterie, groß geworden in Freilandhaltung, in W direkt an der B470 mit besten Blick aufs Walberla – unterhalten von ein paar top Legehennen, Enten, Gänsen und Puten, lebte er wahrscheinlich auch nur ohne einen Gedanken an Nürnberg jemals gehabt zu haben, höchst wahrscheinlich war ihm der Club genauso unbekannt wie der Turm der Nürnberger Versicherung – wähnte sich in vermeintlicher Sicherheit. Sicherheit, bis zu dem Zeitpunkt als die Anita gekommen ist und ihm den Kragen rumgedreht, ihn seiner Federpracht beraubt, geköpft – und als es noch nicht reichen würde – dann in einem Plastikbeutel verpackt, auf Weltreise geschickt hat. Dass es hinter der Ampel an der B470 tatsächlich weitergeht, ist für jemanden der im Garten hinterm Stodl in W. aufwächst nicht von vornherein klar. Das kann einem in einem Platikbeutel verpackt aber eigentlich auch schon wieder egal sein, zumindest tut man sich mit dem drüber philosophieren ohne Kopf schwerer als mit. Dass diese Städter verrückt sind braucht einem Gockel aus W. eigentlich auch nicht wirklich interessieren, zumindest so lange nicht bis ihm so ein Freak eine Dose Bier rektal einführt und in die Röhre steckt. Ob das dann ein besseres Finale ist, wie als Hähnchenbrust abgepackt in einem Supermarkt zu landen, ist Ansichtssache zumindest für die Außenstehenden, dem Göga wird es schlussendlich wurscht sein.
Premiumscheißen
Heute war der Handwerker da und hat Schüssel, Waschbecken und Heizkörper montiert. Die Toilettengrundfunktion im Gästeklo ist wieder hergestellt. Eine super Sache ist das. Ein Nachteil, wenn man so ein altes Haus renoviert, ist, dass man ständig Ausgaben hat. Ein Vorteil ist, dass man sich immer wieder, wenn man was fertig gebracht hat, neu freuen kann. Heute ein (Klo)König.
1. Mai
Das war heute ein Tag wie er abwechslungsreicher kaum sein kann: mittags war ich mit der Kleinen am Gewerkschaftshaus, dort war 1. Mai Kundgebung der Gewerkschaften, das war nett, vor allem der Kinderbereich… und die Musik war auch ganz gut. Dann sind wir weiter nach Gostenhof, dort waren die Punker und die Kleine war von so vielen komischen Menschen und Polizei etwas irritiert. Zum Finale ging es dann ins Penthouse vom CPausA zum Grillen. Vom Proletariat, über die antifaschistische Elite in die elitäre Nordstadt. Sauber nach oben gearbeitet.
Kleine Serie
Ha! Gestern Nummer 4 und heute Nummer 5 und morgen – das ist heute schon sicher – Nummer 6! 6 mal am Stück, das ist ein Benchmark! Da ist es doch eigentlich nur logisch dass das Material drunter leitet, vor allem wenn man wohlwissenderweise an der falschen Ecke gespart hat. Kleine Sünden straft er Herr eben sofort, aber wir mit Leidenschaft dabei ist, der wird sich davon nicht vom Weg abbringen lassen. Damit keine Langeweile aufkommt wird variiert, bei den Mitspielern, bei den Zutaten und – last but not least – beim Ambiente. Ja, das Ambiente ist wichtig. Vorvorgestern zum Beispiel war das Motto Es geht auch teuer wenn man will, vorgestern Das gibt es auch in light, gestern Wilde Lagerfeuerromantik, heute Standard zu zweit und morgen Über den Dächern Nürnbergs. Jetzt fahre ich mal in den Baumarkt, mal schauen ob es was zum Pimpen gibt. Wenn das Ambiente passt, dann klappt der Rest fast von allein.