Die Grundsanierung auf der Seite hier geht weiter! Heute hat es sie News-Seite erwischt, aber wie! Und zwar wurde das Backend komplett ausgetauscht. Früher wurden die RDF Dateien alle 5 Min zusammengesammelt und beim Aufruf der Seite durch ein Skript gejagt. Mittlerweile wurden aber viele Feeds von RDF auf Atom oder weiss der Kuckuck was umgestellt und das war wiederum ein Problem für das Skript, alles miese Sonderlösungen, die nach dem Download nachbearbeitetet wurden mussten. Außerdem musste die News-Seite beim Wechsel eines Themes jedes mal neu in die Seite integriert werden.
Jetzt ist alles gut. Jetzt ist die News-Seite selbst eine WordPress-Page in der die Feeds per Shortcode eingebaut sind. Die Feed-Quellen werden entweder beim Aufruf der Seite neu geladen oder aus einem Cache geholt. Das ist top, weil man sich jetzt zum Anpassen von Feed-Quellen oder Layout nicht mehr per SSH einloggen muss, nachbearbeiten muss man gar nix mehr… Perfekt. Die alte News-Seite lief jetzt seit ca. 12 Jahren fast unverändert und dürfte das langzeitstabilste Stück Software sein, das ich bisher gebaut habe. Da sage noch einer, dass das Internet schnelllebig ist!
Die Bahn kommt – heute nicht
Totalsperrung zum Wochenanfang, Notarzteinsatz an den Gleisen zw. M und IN war die Ausrede, Montag kein Bier.
Abschluss KW32/2013
Das lange Wochenende war kurzweilig und kulturell vom feinsten:
- Freitag, Baustelle: Rigips fertig geschliffen, Fensterlaibung fertig geputzt und die hälfte vom Fußboden rausgerisen
- Freitag, Rest: Müll im ganzen Haus zusammengesucht und ins Auto gestabelt, danach zum Israeli zum Essen, Absacker am Brückenfestival
- Samstag, Flohmarkt: 4:15 aufgestanden und dann mit netten Leuten gegen widerliches Publikum angetreten, ich gehe immer noch davon aus dass es nicht nur die größten Grattler Nürnbergs, sondern des Universums dorthin verschlagen hat
- Samstag, Rest: Landpartie
- Sonntag, bis Mittag: Laufen, Frühstücken und rum eiern
- Sonntag, Rest: Im Freilandaquarium gewesen, Heidelbeeren gerissen und noch zum Griechen geradelt
Zusammengefasst: Der Grieche und der Israeli hätten unterschiedlicher nicht sein können. Die Kinder wissen jetzt dass es a) Heidelbeeren gibt und b) dass sie an Sträuchern wachsen und c) dass man für das Reißen vor Ort Geld bezahlen muss. In das Freilandaquarium können wir mal wieder wenn sie größer sind, wenn ich dann wieder einen Kollegen dort treffe, ist das tatsächlich ein Film. Und: das mit dem neuen Theme wird was ganz großes, braucht aber Zeit.
Morgen Flohmarkt!
Aus gut informierter Quelle bin ich darüber unterrichtet worden, dass morgen beim Flohmarkt am Parkplatz Witschel-/ Von-der-Tann-Straße ein paar absolute Raritäten an den Mann gebracht werden sollen. Wer also nicht weiss was er morgen früh machen soll, dem kann nur wärmstens ans Herz gelegt werden dort am Start zu sein!
Aspirin ist eine gute Erfindung
Aspirin ist eine gute Erfindung. Würde es Aspirin noch nicht geben, müsste es unbedingt erfunden werden, aber wir haben ja Gott sei dank Glück. Das aller coolste ist, dass Aspirin nicht nur gegen Kopfschmerzen hilft, oh nein, es beseitigt auch die Folgen von zu vielen Kippen am Vorabend. Aspirin, Thumbs up!
Abrechnung
Männer haben Weitsicht und werfen nicht alles weg was auf dem ersten Blick nicht mehr gebraucht wird. Vor allem bei Kabeln und Elektrokram gibt es eigentlich nur sehr selten Sachen, die es verdient haben nicht sofort blindlings weggeschmissen zu werden. Ein gutes Beispiel dafür sind alte Laptop Netzteile.
Frauen sagt man nach ein Sammlergen zu haben, was aber nicht bedeutet, dass sie die Weitsicht der Männer teilen oder gar verstehen, es bedeutet einfach nur, dass sie ein einem Laden auch noch aus dem Augenwinkel heraus innerhalb eines Bruchteils einer Sekunde ein Sonderangebot wahrnehmen. An dieser Stelle darf Sammeln nicht mit Aufbewahren verwechselt werden, obwohl Frauen das Aufbewahrungsgen in mutierter Form auch besitzen, es beschränkt sich aber auf Tupperware.
Worum es eigentlich geht, ist der Geburtstag vom Kind 2 wo Vertreter beider Gattungen aufeinander getroffen sind, allerdings waren die Tupperware-Aufbewahrer klar in der Überzahl und der Mann hatte seine Mühe sein Kabeldebot zu rechtfertigen. Aber bekanntlich trifft man sich ja zweimal und das zweite mal war Samstag morgen. Da war es nämlich so, dass das Netzteil von der Hack’schen Küchenrecheneinheit mit einem Knall den Dienst quittierte. Batsch, 70 € am Arsch.
So und jetzt kommt der große Auftritt vom Mann, der das alte Netzteil 2008 nicht weg geschmissen hat und der auch noch über eine elektrotechnische Ausbildung verfügt. Der hat nämlich aus dem neuen kaputten Netzteil mit nicht kaputten Stecker und dem alten nicht kaputten Netzteil mit dem kaputten Stecker ein nicht kaputtes Netzteil mit nicht kaputten Stecker gezaubert und damit die IT-technische Anbindung der Küche sichergestellt, ohne das Haushaltsbudget nur im geringsten zu belasten. So ist das nämlich mit der Weitsicht und deshalb sind Kisten voller Kabel im Keller so wichtig.
Wenn man die Grundphilosophie der Taktik kennt, dann ist das Vorgehen konsequent
Der Gauermann hat das mit dem Pokal und den Saisonzielen schon analysiert, dem ist nichts mehr hinzuzufügen.
Danke Bacchus
Falls Bacchus thematisch auch für Bierkeller zuständig ist, dann hat er dafür gesorgt, dass die Hack’sche Bierkeller-Skore in der letzten Woche einen Peak erreicht hat. Letzte Woche war ihr Geschenk zum Hochzeitstag einmal Annafest, der letzte Wunsch vor der OP „Einmal aufm Schütz sein Keller“ wurde auch erfüllt und heute – Wahnsinn, komplett ungeplant und zufällig – sind wir in Kalchreuth im Felsenkeller hängen geblieben! Felsenkeller, Kalchreuth, da war doch was? Ja genau dort wo der erste Fall von Friedo Behütuns spielt, eine literarischer Kelleraufenthalt praktisch. Vom Leben geküsst, danke Bacchus!
So ungefähr muss sich Rente anfühlen
Unter der Annahme dass sich das Rentenalter bis zum eigenen Eintritt auf ca. 70 erhöht und sich der Verfall des eigenen Körpers in der gleichen Art und Weise fortsetzt, ist das was ich derzeit erlebe so etwas wie ein Renten-Teaser. Es ist heiß, zu heiß für einen Stützstrumpf am linken Bein, der einen einen als „zu nichts zu gebrauchen außer auf Kinder aufpassen“ markiert. Versucht man sich doch an nützlicheren Tätigkeiten, verweisen einen die Gebrechen schnell in die Schranken und man flüchtet in den Schatten oder auf das Sofa. Vom vielen Kaffee und zu langem Dösen am Nachmittag kann man nachts nicht schlafen und dann kommt endlich der neue Tag, der dann wieder so ist wieder letzte.
Zwa prellta Frösch
Die Chefin und ich sind heute nur beschränkt handlungsfähig. Bei ihr hat der Zahnarzt den Nerv getroffen und ich habe mir ein paar Krampfadern ziehen lasen. Wenn Not auf Elend trifft. Ich vergesse immer wie weh das tut, jetzt weiß ich es wieder. Und das muss demnächst nochmal gemacht werden. Nicht gut, aber Weizen hilft.