So, 19:02 Uhr und wir haben keinen Lagerkoller sondern ein Ziel für nächstes Jahr, Skyerei!
Werder nei – Entscheider-Treffen `15 #3
In der Schlachthof Kneipe zu Bremen gibt es eine Wand, die im gleichen Stil verputzt ist, wie die Wände bei uns im Haus. Krass.
Werder nei – Entscheider-Treffen `15 #2
Das Viertel in dem wir gestern weg waren ist eine Mischung zwischen St. Pauli, Hamburg Schanzenviertel und Berlin Friedrichshain und heißt „das Viertel“ – der Bremer an sich ist halt pragmatisch. Wir haben hervorragenden Döner gegessen und wenn möglich Haake Beck Bier getrunken. Haake Beck gehört zwar auch zur Brauerei Beck GmbH & Co. KG aber es schaut anders aus und schmeckt besser.
Kulturtechnisch gibt es auch einiges zu berichten und zwar haben wir die Straßenbahn nach Neue Vahr Süd gesehen, sind aber nicht eingestiegen weil wir nie Öffis benutzen, und waren bei den Bremer Stadtmusikanten. Die gute Tat des Tages war dass ein Penner eine Schachtel Kekse bekommen hat (im Norden sagt man Keks, das waren halt einfach Plätzchla, „Keks“ ist übrigen ein Kunstwort das von Bahlsen erfunden wurde und die kommen aus Hannover, um die Geschichte rund zu machen).
Der Schrittzähler vom Junior seinem Handy sagt dass es 22183 Schritte waren, meiner 23168, insgesamt dürften wir gut 15 km gelaufen sein. Wir haben auch auch Bio-Vegan-Leute getroffen und die waren ziemlich von Bio-Vegan ziemlich begeistert, obwohl jeder weiß dass Bio Abfall ist. Also, unterm Strich war der Tag 1 ein voller Erfolg und der Entscheider-Nord bekommt eine imaginäre Medaille für die Idee nach Bremen zu gehen.
Werder nei – Entscheider-Treffen `15 #1
Heuer hat es uns in den Norden nach Bremen verschlagen. Fussball-Fans kennen Bremen vom mittelmäßigen Saison 2015, Steuerzahler vom Länderfinanzausgleich, Biertrinker hassen es wegen Beck’s und der Rest kennt die die Bremer Stadtmusikanten. Man sieht schon, die Stadt hat einiges zu bieten und nach gut 9 Stunden vor Ort sind die 3 Entscheider schon zu 100 % Bremen Fans. Bremen ist super! Bremen hat es tatsächlich aus dem Stand raus auf die Prag-Alternative-Liste geschafft (aber nur im Sommer bei schönem Wetter). Das Hotel liegt im Bahnhofsnähe, hat Feng Shui und es gibt Ingolstadter Herrenbräu. Es läuft.
Neues Leben
Zuerst stirbt Winnetou (endgültig), dann stirbt die Happy Sound Maschine James Last und als großes Abgangsfinale verlässt Pinola auch noch den Club. Aber es gibt auch Lichtblicke zu vermelden, denn im Aquarium wurde heute neues Leben gesichtet. Die erste Fischnachzucht, die Kids sind von den Socken.
Streamanalyse
Mensch, man selbst feiert Amazon AutoRip immer noch als den Stein der Weisen aber rings um einen herum streamt die ganze Welt. Mann o Mann, schon wieder hinten dran. Gebrauchte CDs werden einem mittlerweile hinterher geschmissen, wer braucht denn da einen Stream? So wird das nix mit der schönen neuen Streaming-Welt. Das ist ein Thema für das nächste Entscheider-Treffen, die Lage muss grundlegend analysiert werden.
Endspurt!
Der Urlaub geht zu Ende also muss auch die Baustelle zu Ende gehen. Bis jetzt haben wir jeden Tag geschuftet und heute war der Trockenbau dran. Trockenbau heißt Endspurt! Morgen muss nochmal gespachtelt werden und dann ist der Innenausbau durch. Innerhalb einer Woche so ein Ding durchzuziehen ist cool, aber intensiv.
Zum Thema Termintreue
Als Deutscher schaut man manchmal schon etwas neidisch auf diese tiefenentspannten Südeuropäer. Sommer, Sonne und ein Leben im Einklang mit der Sonnenuhr: Sonne rechts = Vormittag, Sonne oben = Mittag, Sonne links = Nachmittag, Sonne weg = Nacht. Und wenn man dann auch noch ließt dass der Afrikaner schon mal an der Bushaltestelle übernachtet, in der Hoffnung dass da ein Bus kommt und dass das das normalste von der Welt in Afrika ist, dann ist der akkurate Deutsche nur noch wie vor den Kopf gestoßen. Bei uns gibt es sowas nämlich nicht (und hat es wahrscheinlich auch niemals gegeben). Braucht es auch nicht, weil wir haben die Uhr ja nicht umsonst erfunden!
Und mit Erfindung der Uhr kann man Wörter wie vormittags, nachmittags oder abends eigentlich komplett in die Tonne treten, zumindest im Zusammenhang mit deutscher Pünktlichkeit in Sachen Terminplanung: Vormittags geht nämlich von 8:00 – 12:00 Uhr und Nachmittags von 12:01 bis 17:00 Uhr (der späte Nachmittag zumindest).
Auf Basis dieser Einleitung lässt sich eigentlich klar herleiten was passieren muss wenn ein Deutscher Termine mit einem südeuropäischer Handwerker auf Basis der Sonnenstands-Terminologie vereinbart. Da wird ab 8:01 Uhr auf das Eintreffen des Vormittagtermins gewartet, sich geärgert, die Klingel gecheckt, die Uhren mit der Atomuhr abgeglichen und sich noch mehr geärgert. Dass die Geschichte um 13:00 Uhr (!) dann doch noch ein Happy End nahm, macht es halbwegs erträglich.
Regen, Regen, Tröpfchen, es regnet auf mein Köpfchen, es regnet aus dem Wolkenfass, alle Kinder werden nass!
Mensch, heute wieder ein ganzes Stück weiter gekommen, der zweite Sturz ist nämlich drinnen! Das war vielleicht eine Gratwanderung, rauf aufs Gerüst und das Loch raus stemmen. Ein lauer Sommerregen und wieder runter. Regenpause, wieder rauf und wieder Regen und wieder runter. Ein Wechselbad der Gefühle. Der Plan ist eng und Regenpausen nicht eingeplant.
Multikulti total
Mit den Rad zum Spielplatz nach Gostenhof, voller Alternativ-, Assi- und Yuppie-Eltern und eine Lifestyle Limo getrunken. Dann weiter in die Gostenhofer Hauptstraße zum Deutsch-Türkischen-Straßenfest und Baklava gegessen. Danach noch zum Stadtstrand, der Karibik am Pegnitzufer sozusagen, und ein Fürther Bier getrunken. Mehr geht nicht, gefühlt zumindest.