In den Startlöchern

Der Mann von Hornbach hat heute gut beraten: „Sie wohnen so nah, da sollten Sie sich überlegen den Transporter zu mieten und das Material selbst holen. Da würden Sie viel günstiger fahren!“ Hmm, OK. Also Transporter reserviert und eine Einkaufsliste gemacht.
Der Baustellen-Stop ist sogar der Nachbarin aufgefallen. Was los ist wollte sie wissen. Was los ist? Wir hängen in einem Familienfeiern-Raum-Zeit-Kontinuum – seit fast 4 Wochen! Diese Baustelle dauert schon viel zu lange. Aber kommende Woche geht wieder es los!

RTFM

Was für eine Ralley. Seit die Außenkamera wieder funktioniert, ist viel passiert und das was passiert ist, hat viel schlaf gekostet. Begonnen hat alles mit einem unscheinbaren Update und bei dem konnte man genau einen Punkt verkehrt machen, nämlich es über WLAN durchzuführen. Das hätte man wissen können wenn man die Anleitung gelesen hätte. Hätte, hätte, Fahradkette, Montag Abend versaut.
Nach etwas hin und her hat es der Familieninformatiker wieder hinbekommen, aber nicht richtig irgendwie. Abhilfe sollte ein Factory-Reset bringen. Das Ergebnis war desaströs weil danach grob gesagt nichts mehr ging und eine Nachtschicht eingelegt werden musste. Dienstag Abend versaut.
Jetzt funktioniert alles ungefähr wieder so wie vor dem Update und es ist kurz vor 23:00 Uhr, das fühlt sich gut an, ab ins Bett!

Ersatzbeschaffungsliste – –

Bildschirmfoto 2015-09-07 um 20.46.33
In der Lehre lernt ein Elektroniker, wie man vorgeht wenn man ein elektronisches Gerät reparieren will. Und zwar beginnt man beim Stecker und hangelt sich dann langsam durch. Wenn ein Gerät überhaupt gar keinen Rucker mehr macht oder schwarz bleibt, dann ist das – entgegen landläufiger Meinungen – ein gutes Zeichen, weil mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit entweder die Sicherung oder das Netzteil kaputt ist.
Bei der Überwachungkamera hat es nach dem Anstecken immer nochmal „Klack“ gemacht, also erst mal kein gutes Zeichen. Dass man die Sache dann doch nochmal mit einem anderen Netzteil testet ist deshalb schon fast als glücklicher Zufall zu werten und dass die Kamera danach wieder geht, lässt an diesem Montag fast freitägliche Glücksgefühle aufkommen! Also um kurz vor Acht noch zum Conrad gedüst und schnell ein Netzteil ergattert und gut 20 Min später ist der Vorplatz wieder überwacht. Ha!

Herzlich Willkommen

Eigentlich haben wir gerade ganz schön Glück. Seit Jahren wird uns erzählt dass niemand weiß wer unsere Renten irgendwann mal zahlen soll, Fachkräfte fehlen nicht nur bei den Handwerkern, sondern auch in den Krankenhäuser und der Wirtschauft und dann drehen da ein paar Leute im mittleren Osten hohl und sorgen dafür dass unsere größten Probleme mit einen mal gelöst werden. Vielleicht sollten man da noch offensiver als Dieter Zetsche vorgehen und direkt in die Kriesengebiete reisen und dort alles holen was bei uns fehlt: Krankenschwestern, Pfleger, Handwerker, Akademiker usw. Und irgendwann wird dann auch der IS merken dass beten und morden nicht satt macht.

Hallelujah

Ich mache ein Kreuzzeichen, diese drecks Eternit-Platten sind endlich weg, Hallelujah! Das Problematische an diesen Platten war nicht ihre Größe sondern ihr Inhalt, da ist nämlich Asbest mit dabei. Deshalb kann man die Platten nicht einfach kurz und klein hauen und dann zum Wertstoffhof bringen. Sondern muss sie im ganzen und speziell verpackt als großes Paket direkt zur Deponie fahren. Und weil unsere Platten 3 m lang waren, brauchte es extra einen Hänger, der dann auf der Deponie wiederum mit einen Stapler abgeladen werden muss. Aber jetzt sind sie weg und da sind wir schon ganz schön froh!

Der Plan steht

Das Wochenende war gut. Der Sohn hat endlich beschlossen Fahrradfahren zu lernen, steigt auf und fährt einfach so los. Und in W wurde ein Hähnchen kredenzt, das kein kleiner Hahn war sondern ein richtig großer. 6 Leute hat dieses XXL Geflügel aus oberfränkischer Mast satt gemacht, da reibt sich der Nicht-Ornithologe nicht nur die Augen sondern auch den Bauch. Aber viel wichtiger als Rad und Hahn ist der Plan. Und der Plan steht nämlich nicht nur, sondern er wurde auch noch gleich vom Familienarchitekten abgenommen. Es ist gut die Ideen auf Papier zu haben und damit raus aus dem Kopf. Das sorgt für ruhigeren Schlaf. Ruhig geschlafen wird heute übrigens in Berching. Berching ist zu dieser Jahreszeit einen Besuch wert. Die lauen Sommernächte locken die Leute aus ihren Häusern, es ist wunderschön, ja fast schon mediterran. Der Verfasser ist gut gelaut.

pywws automatisch starten

Seit der Installation von pywws sollte schon ein Start-Skript her, das dafür sorgt das pywws automatisch beim Start vom Raspberry gestartet wird. Und genau heute bin ich zufällig hier drauf gestoßen – und es funktioniert!
[Update] OK, es braucht noch etwas Fein-Tuning. Und zwar wurde das Skiopt bisher immer mit sudo gestartet um Zugriff auf die USB Schnittstelle zu bekommen. Ich bin ein faules Stück. So das wurde jetzt geändert:
$ sudo addgroup --system weather
$ sudo usermod --append -G weather pi
Dann noch eine neue udev-Rule:
sudo vim /etc/udev/rules.d/38-weather-station.rules mit folgenden Inhalt:

# Weather Station
ACTION=="add", SUBSYSTEM=="usb", ATTRS{idVendor}=="1941", ATTRS{idProduct}=="8021", GROUP="weather", MODE="0660"
ACTION=="change", SUBSYSTEM=="usb", ATTRS{idVendor}=="1941", ATTRS{idProduct}=="8021", GROUP="weather", MODE="0660"

(Quelle: http://tomsblog.gschwinds.net/2014/06/installation-of-pywws-on-a-rapsberry-pi/)