Hallelujah

Ich mache ein Kreuzzeichen, diese drecks Eternit-Platten sind endlich weg, Hallelujah! Das Problematische an diesen Platten war nicht ihre Größe sondern ihr Inhalt, da ist nämlich Asbest mit dabei. Deshalb kann man die Platten nicht einfach kurz und klein hauen und dann zum Wertstoffhof bringen. Sondern muss sie im ganzen und speziell verpackt als großes Paket direkt zur Deponie fahren. Und weil unsere Platten 3 m lang waren, brauchte es extra einen Hänger, der dann auf der Deponie wiederum mit einen Stapler abgeladen werden muss. Aber jetzt sind sie weg und da sind wir schon ganz schön froh!

Der Plan steht

Das Wochenende war gut. Der Sohn hat endlich beschlossen Fahrradfahren zu lernen, steigt auf und fährt einfach so los. Und in W wurde ein Hähnchen kredenzt, das kein kleiner Hahn war sondern ein richtig großer. 6 Leute hat dieses XXL Geflügel aus oberfränkischer Mast satt gemacht, da reibt sich der Nicht-Ornithologe nicht nur die Augen sondern auch den Bauch. Aber viel wichtiger als Rad und Hahn ist der Plan. Und der Plan steht nämlich nicht nur, sondern er wurde auch noch gleich vom Familienarchitekten abgenommen. Es ist gut die Ideen auf Papier zu haben und damit raus aus dem Kopf. Das sorgt für ruhigeren Schlaf. Ruhig geschlafen wird heute übrigens in Berching. Berching ist zu dieser Jahreszeit einen Besuch wert. Die lauen Sommernächte locken die Leute aus ihren Häusern, es ist wunderschön, ja fast schon mediterran. Der Verfasser ist gut gelaut.

pywws automatisch starten

Seit der Installation von pywws sollte schon ein Start-Skript her, das dafür sorgt das pywws automatisch beim Start vom Raspberry gestartet wird. Und genau heute bin ich zufällig hier drauf gestoßen – und es funktioniert!
[Update] OK, es braucht noch etwas Fein-Tuning. Und zwar wurde das Skiopt bisher immer mit sudo gestartet um Zugriff auf die USB Schnittstelle zu bekommen. Ich bin ein faules Stück. So das wurde jetzt geändert:
$ sudo addgroup --system weather
$ sudo usermod --append -G weather pi
Dann noch eine neue udev-Rule:
sudo vim /etc/udev/rules.d/38-weather-station.rules mit folgenden Inhalt:

# Weather Station
ACTION=="add", SUBSYSTEM=="usb", ATTRS{idVendor}=="1941", ATTRS{idProduct}=="8021", GROUP="weather", MODE="0660"
ACTION=="change", SUBSYSTEM=="usb", ATTRS{idVendor}=="1941", ATTRS{idProduct}=="8021", GROUP="weather", MODE="0660"

(Quelle: http://tomsblog.gschwinds.net/2014/06/installation-of-pywws-on-a-rapsberry-pi/)

Renaissance des Kompressors

Jahrelang war der Kompressor ein ungeliebtes Stück Werkzeug unten in der Werkstatt. Für was wir so einen Kompressor brauchen wollte sie damals wissen. Aber seit die Kinder das Planschbecken haben, das regelmäßig aufgeblasen werden muss, ist der Kompressor das Werkzeug schlechthin. Jetzt sagt sie dass so ein Kompressor wirklich praktisch ist. Und wir sind wieder einer Meinung. Das ist schön.

Neues „Vu+ Team Image“ 8.2.x

Auf unserem Receiver ist seit letztem Wochenende das neue „Vu+ Team Image“ 8.2.x installiert. Und seit vorgestern funktioniert alles wieder so wie vor dem Wochenende. Das neue Image ist wahrscheinlich der volle Hammer – wenn man sich dafür interessiert, mich hat einfach nur die regelmäßige Update-Nachricht aufgeregt und deshalb wurde es installiert. Jetzt wo alles wieder so ausschaut wie vorher ist alles wieder gut. Das ist gut.

WD My Cloud

Die Installation von einer WD My Cloud ist so einfach, das ist schon beeindruckend. Was war das früher für ein Zinnober: DynDNS Account anlegen, Netzwerkeinstellungen, Router konfigurieren, usw. Und dann noch miniDLNA drauf, das neue Filme nie automatisch übernehmen wollte… Und heute: anstecken, anschalten, App installieren, Hex Hex! Das war jedenfalls ein leicht verdientes Abendessen.

boil the ocean

Das Word of the Day ist „boil the ocean“ und das passt zum derzeitigen Bauabschnitt. Zwei richtig harte Tage liegen nämlich hinter uns aber jetzt ist die Garage weg. Was von ihr übrig bleibt ist ein randvoller 4,5 Kubikmeter Schutt-Container und ein nochmal so großer Haufen Schutt, der auf einen neuen Container wartet. Man darf bei solch großen Arbeiten nicht verzagen, es sind Steine, Mörtel und Stahl und dem kann man mit Bohrhammer und Flex Herr werden. Eigentlich ganz einfach.
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Die Chefin übt sich derweil in Fraktionsdisziplining und macht gute Mine zum bösen Spiel – Sie hat den Abriss nicht gewollt, Er hat gesagt es müsste sein. Was zählt ist das Endprodukt und das wird gut, da ist sie mittlerweile auch schon fast davon überzeugt.

40 Cent

Gestern Abend war ich mit dem FSausA zum Synchrontrinken weg. Für die, die Synchrontrinken nicht kennen, Synchrontrinken ist eine alte fränkische Sportart, bei der die Spieler versuchen in möglichst kurzer Zeit möglichst viel zu trinken allerdings mit der Einschränkung dass immer gleich viel im Glas sein muss und auch immer gleichzeitig bestellt werden muss. Synchrontrinken wird demnächst höchstwahrscheinlich sogar olympisch, um Franken eine reelle Chance zur Teilnahme an den Olympischen Spielen zu geben. Einfach mal ausprobieren!
Aber um das Synchrontrinken geht es hier gar nicht, sondern darum dass das Bier im Schanzenbräu mittlerweile 3,10 € kostet. Jetzt wird der Trendtrinker sagen dass 3,10 € für ein Trendgetränk ganz OK sind, aber wir reden hier nicht von Hugo oder Caipirinha sondern von Bier – Dunkles, Rotes oder Helles, unserem Trainingsbetriebsmittel! Bier aus Nürnberg und direkt in der Schankwirtschaft angeboten. 40 Cent pro Seidla mehr, das erstickt so manche Olympiaambition direkt im Keim. 40 Cent, Alter!

Nimm mein Mixtape

Dieser Olli Schulz ist eine Entertainment-Waffe vor dem Herrn. Die Musik ist bei ihm absolute Nebensache, der kommt auf die Bühne und unterhält seine Gäste von der ersten bis zur letzten Minute. Der Serenadenhof war ziemlich voll und ein paar hundert Meter nebenan verliert der Club nicht. Was man da mehr will? Naja, vielleicht eine Kneipe in der Stadt die Montags um 22:30 Uhr noch offen hat!