Beim Bund lernt man dass es kein schlechtes Wetter sondern nur schlechte Kleidung gibt. So gesehen ist also meine schlechte Kleidung an der Blasenentzündung schuld. Und deshalb sitze ich jetzt daheim rum, muss mich warmhalten und viel trinken. Das ist langweilig.
Diese Situation ist nicht gut aber irgendwie wie gemacht um sich ungestört um die IT zu kümmern! Als erstes wurde der Telekom-Router wieder gegen die Fritzbox ausgetauscht. Der Telekom-Router kann nämlich kein VPN. Dann der alte Handy-Vertrag „aufgebohrt“, der ist jetzt schnell und kann VPN. Dann aus Telekom- und Handy-Vertrag einer gemacht und der nennt sich MagentaEINS. Jetzt gerade ist der Vertrag für den Server an der Reihe und danach dann der für die Domain. Das lenkt von den Schmerzen ab und wertet die Gesamtsituation etwas auf.
Schöne neue Welt
Wie neulich schon mal kurz angerissen ist die Installation von so einem Telekom Internetanschluss nicht wirklich kompliziert. Eine leichte Pflicht sozusagen. Aber auf die Pflicht folgt ja wie jeder weiß, die Kür und da kann man dann wieder seinen ITler stehen.
- Was man tun sollte: dem heimischen Subnetz wieder die gleiche IP-Adresse zuweisen. Das erspart so richtig Arbeit.
- Woran man nicht gleich denkt: alle Geräte, die via DHCP versorgt werden, bekommen neue IP Adressen. DHCP-Faulheit macht sich in genau solchen Situationen mit unter negativ bemerkbar.
- Womit man überhaupt nicht rechnet: der neue Router ist im Default viel zu schnell für den alten Krempel, z.B. für den alten Airport Express. Da muss man am Frequenzband tricksen:

Und nach der Kür kommt dann die Belohnung und das ist in diesem Fall die Freude darüber dass alles wieder so funktioniert wie vorher, nur gefühlt schneller eben.
Kurzkur
Das Leben ist im Moment richtig schnell, Arbeit, Baustelle, Familie, Arbeit, Baustelle, Familie, Wochenende, Arbeit, Arbeit… Da ist so ein Besuch im Bamberger Dom so etwas wie Urlaub im Standby, kein Handy, kein Internet, anderes Publikum und dazu muss man auch gar nicht religiös sein. Nach gut einer Stunde seelischem Runterkommens empfiehlt es sich auch den Geistesaktivität etwas anzugleichen und da bieten sich in Bamberg zwei bis fünf Biere in einer Schwemm an.
Aus persönlicher Erfahrung muss an dieser Stelle erwähnt werden, dass nach erfolgreichen Aufenthalt in so einer Geistesaktivitätheruntersetzungsanstalt kein Boxkampf mehr angeschaut werden sollte, reine Zeitverschwendung. Und am Tag nach einer solchen Kurzkur helfen Aspirin und ein großer McDonald’s Erdbeer-Milchshake weiter um körperliche Yang wieder zu finden.
Rosa Riese
Ja, ja, Monopolist Bla Bla – aber 50 MBit sind einfach mal 50 MBit und die Einrichtung sowas von pipi. Alles hat funktioniert, heute morgen wurde der Anschluss abgeklemmt, nachmittags gab es eine SMS dass umgestellt ist, danach alten Router weg und neuen hin, die DSL-App ausführen und fertig eingerichtet. Krass.
Ade M-net
So, morgen ist es so weit, der Wechsel von M-net zur Telekom steht an. Wenn alles läuft wie geplant, dann funktioniert morgen zum Feierabend weder Internet noch Telefon. Das wird der Chefin irgendwann auffallen, spätestens wenn DaWanda nicht funktioniert. Dann muss es schnell gehen. Zugegebenermaßen ist Freitag ist nicht der optimale Zeitpunkt für so eine Umstellung, aber gehen wir mal davon aus dass alles funktioniert und dass kurz nachdem die Kids im Bett sind, mit der Installation begonnen werden kann. Um etwa 21:30 Uhr sollten dann ca. 50 MBit anliegen. Dann sollten wir genauso schnell in dem Internet unterwegs sein wie der Nachbar, das ist das Ziel, das ist das wichtigste.
Ein Montag wie er sein muss

Dieser Montag war montagstechnisch ganz weit vorne. Also wirklich ganz stark! Da musst du dich durch den Tag ärgern dass es schon fast filmreif ist. Aber Tiefenellerner Bier kompensiert. Als kleine Wiedergutmachung Phish – A Picture of Nectar, gebraucht für 6,88 €. Und dann ist das Teil nicht lieferbar. Gute Nacht!
A Schäufele stole my day

Es geht eigentlich nichts über ein gutes Schäufele. Aber ein Schäufele zum Mittag, ein richtiges wohlgemerkt, ist so etwas wie eine Kriegserklärung an den Nachmittag. So gesehen steht ein gutes Schäufele an einem Sonntag Mittag einem guten Frühschoppen an einem Sonntag Vormittag in nichts nach. Echt net.
Ein Großkampftag und noch einer hinterher
Gestern bis um kurz vor Zehn Fundament gemauert. Das Ding musste fertig werden, damit heute die Front vom Schuppen gemacht werden konnte. Betonieren und mauern bei Regen ist nicht cool. Heute war es besser, schreinern bei gelegentlichen Schauern, da schwitzt man wenigstens nicht. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen, die überstehenden Bretter hinten und vorne sind weg und die Front ist eingezogen, langsam biegen wir auf die Zielgerade ein.
Die Baustelle muss jetzt fertig werden, das Wetter ist scheiße und es dauert insgesamt schon zu lange. Als nächstes kommen die Schiebetüren und danach ist Winterpause. Klassischer Fall von Baustellenüberdrüssigkeit, aber unterm Strich ist es schon nicht schlecht. Da, wo früher eine alte gammelige Garage gestanden ist, steht jetzt so etwas wie ein moderner Blinddarm vom Haus. Langsam stellt sich ein gewisser Grundstolz ein.
Rentnertreff
Heute war Fish im Hirsch. Ein Fisch im Hirsch, das hat nix mit Biologie zu tun sondern mit Marillion. Fish im Hirsch mit Misplaced Childhood – was auf den ersten Blick ein Misplaced Viech ist, ist musikalisch very wellplaced. Nach gut 3 Stunden Rumsteherei tut aber das Kreuz weh und man ist froh wieder daheim zu sein.
Sturmsicher
Die aktuelle Wettermail vom Wetterochs hat mich heute morgen um kurz nach 6 nachhaltig geerdet. Ein „schwerer Sturm“ am Mittwoch Vormittag passt gerade nicht wirklich in den Plan. Die Baustelle muss sturmsicher gemacht werden. Sturmsicher heißt alles wegräumen was weg- oder umfliegen kann, sturmsicher heißt den Mörtel wegschaffen, der draußen lagert, sturmsicher heißt auch das letzte Stück altes Dach auf der Wand zum Nachbarn festschrauben.
Jetzt sind wir fast komplett sturmsicher, der Mörtel ist verbraucht, die Mauer ausgebessert und der Krempel verräumt. Da kann man morgen doch mal entspannt auf Fish gehen.