Vim – search and replace

Gestern habe ich etwas gefunden, was man eigentlich schon früher entdecken hätte können. Und zwar folgendes, wenn man in Vim mit einem regulären Ausdruck sucht und ersetzt %s/SUCH-PATTERN/ERSETZE-PATTERN/ dann kann man mit einen & das SUCH-PATTERN in den Ersetzenteil einbauen, damit werden dann solche Konstrukte möglich %s/SUCH-PATTERN/ERSETZE-PATTERN1&ERSETZE-PATTERN1/. Geil.

Die staatlich verordnete Biorhythmuszwangsumstellung

Zur Zeit schreien die Vögel in der Früh besonders laut, als wollten sie einem sagen „Kollech, du bist eine Stunde zu früh dran, dreh um und fahr wieder heim!“ und man ärgert sich dass man die Vogelsprache nicht kann, weil sonst könnte man zurück zwitschern dass man nicht zu früh dran, sondern Opfer einer staatlich verordneten Biorhythmuszwangsumstellung ist.
Und die Vögel würden mit den Kopf schütteln und sagen dass es sowas nicht gebe, gar nicht geben kann, und dann möchte man greinen, wenn es jeder Spatz mit einem Hirn von einer Größe einer Erbse kapiert – und sogar die Russen und der Seehofer – aber sonst keiner in der Politik. Flieg nicht so weit mein kleiner Freund, überall ist die gleiche Zeit, nur in Russland nicht, aber da lauert die Gefahr…

Ostereier, das Gold des Frühjahrs

geleeeierNach dem Fest ist bekanntlich vor dem Fest, egal ob Ostern oder Weihnachten. Ostern hat allerdings den Vorteil dass danach erst mal für gut 8 Monate wieder Ruhe ist. Weil Ruhe findet man an so einem Wochenende eher keine.
Ich habe angeregt die Schachtel mit den Naschereien von Halloween zu entsorgen, schließlich ist ja auch noch genug von Weihnachten da, damit der neue Osterkram ja untergebracht werden. Kam nicht gut an.
Hauptsache die 36 Ostereier sind untergebracht, seit klar ist dass das mit dem Cholesterin alles Quatsch ist, kann man da auch mal 2 bis 3 mehr essen.

Der Erziehungsauftrag sieht Fasten vor

Karfreitag ist traditionell der Tag an dem sich junge Menschen in der Fränkischen Schweiz zu Protestgrill-Veranstaltungen versammeln. Protestgrillen hat grundsätzlich Ähnlichkeit mit normalem Grillen allerdings sind die Batzen Fleisch die gegrillt werden, viel größer und teurer. Es gilt Zeichen zu setzen.
Jetzt wurde gestern bei der Chefin angefragt ob wir dieser so schönen Tradition denn nicht heuer auch nachgehen wollen – eigentlich war es gar keine richtige Frage sondern eher ein beiläufiges absetzen der Grobplanung für den Freitag. Lang schlafen, Kaffee trinken, laufen, grillen. Feiertage feiern.
Die Antwort war der Chefin kam prompt und war Nein! Nun gibt es ja Neins, die eher als Einstieg in eine ergebnisoffene Diskussion zu werten sind und es gibt absolute Neins, Neins die so neinig sind, dass man als Frager genau weiß dass eine Diskussion alles andere als ergebnisoffen wäre. Das Nein gestern war zweiteres. In beiden Fällen lohnt es sich allerdings den Grund des Neins zu erfragen und der war dann doch auch für den Teilzeiterzieher unter den Erziehungsberechtigten verständlich:
Wir müssen den Kindern vorleben was ein Fast- und Abstinenztag ist. Wenn sie dann alt genug sind, können sie selbst entscheiden ob sie fasten wollen oder doch eher grillen. Und weil sie noch nicht alt genug sind, wird erzogen und nicht gegrillt. Ganz einfach. Der Plan wurde also kurzfristig verworfen, dafür wird geräuchert, Fisch ist ja bekanntlich das Gegenteil von Fleisch und räuchern das von grillen.

Koriander 2016

imagesDer geheime Star im Gartenjahr 2015 war der Koriander. Koriander schmeckt uns. Koriander verleiht den Gerichten einen intern leicht internationalen Touch.
Damit jetzt nicht ewig gewartet werden muss bis es neuen gibt, wurde heute ein Frühbeet aufgebaut und dieses ordentlich bestückt. Koriander-technisch sind wir jetzt well prepared sozusagen.

Du bist der Club! Auch schon für die Kleinen.

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Der Bildungsauftrag hat uns heute in den Familienblock ins Stadion geführt. Da hatte das Kind 1 praktisch den besten Einstand den man sich wünschen kann, gerade noch zum Spielstart ins Stadion geschafft, ein volles Haus, ein voller Block, Rückstand, Schiedsrichterfehlentscheidungen, einen kämpferischen Club, der ausgleicht, in Führung geht und in der Verlängerung einen Frontalangriff hinlegt und den Tabellenführer platt macht. Schöner Sonntag, das Kind 1 hat Blut geleckt.

Das ist der Deal

Die Kids haben heute morgen so etwas wie eine Fernseh-Flatrate. Sie dürfen gucken was sie wollen, bis ungefähr 13:00 Uhr, genauer gesagt bis die Chefin aufsteht, die hatte nämlich Nachtdienst.
Was auf den ersten Blick wie ein ganz banales Verräumen der Kids mit primitivsten Mitteln ausschaut, entpuppt sich auf den zweiten Blick als komplexes Problem, weil die Zwei unterschiedliche Sachen schauen wollen und diese Tatsache enthält Konfliktpotential, enormes Konfliktpotential, was wiederum zu einem erhöhten Lautstärkepegel führen könnte.
Jetzt zum erzieherischen Teil, nämlich der klaren Leitplanke: Freunde, ihr könnt schauen was ihr wollt, aber wenn ihr euch streitet oder es aus sonst irgendeinen Grund zu laut wird, geht es ab in den Garten – und zwar bis die Mama wach ist. Jetzt diskutieren sie fleißig, die Große erklärt dem Kleinen was „5 Minuten“ bedeutet und was ein „Deal“ ist.
Wer jetzt denkt dass das verantwortungslos ist, dem sei gesagt dass beide gerade lernen was es bedeutet Kompromisse einzugehen um ein gemeinsames Ziel zu erreichen. OK, das Fallbeispiel „Glotzen bis zum Umfallen“ ist vielleicht nicht optimal gewählt, allerdings lernt man am lebenden Objekt ja bekanntlich am besten. Es handelt sich somit also um eine Lektion im realitätsnahem Erlernen der Führungstechnik „Management by Results“ im Vor-/Grundschulalter.

Gott statt Schrott

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Der Weg zum Bahnhof derzeit ist mit Plakaten von Bibel.TV zu geplastert. Und jedesmal wenn ich dran vorbei fahre muss ich an die „Organansprechung aus dem Geiste Gottes“ denken und grinsen. Es ist mir nach wie vor rätselhaft warum ich beim Zappen immer wieder bei Bibel.TV hängen bleibe, höchst wahrscheinlich weil ich früher so gerne Wayen’s World gesehen habe. Diese gnadenlose Unprofessionalität ist phänomenal – aber höchstwahrscheinlich sogar gewollt.

Der Gnadenhof der Altrechner

Man kommt sich vor wie auf einem Gnadenhof für Altrechner. Realistisch gesehen hätte ein Großteil davon schon vor 5 Jahren eine Reise nach Afrika antreten müssen aber wie tönt es derzeit aus dem Radio „Das Herz sagt bleib, der Kopf schreit geh“:

  1. Powerbook 12″ von 2003, leicht demoliert aber funktionsfähig und trotzdem zu nichts zu gebrauchen
  2. iBook 12″ von 2004, formschön, funktionsfähig, aber langsam
  3. Powerbook 15″ von 2004, leicht demoliert aber funktionsfähig, mit defektem Akku
  4. Lenovo Thinkpad W500, vollfunktionsfähig
  5. MacBook 13″ von 2006 (das erste mit Intelprozessor) stark abgenutzt, aber voll funktionsfähig

Die ersten 3 wurden jetzt in die Werkstatt verfrachtet und dort eingemottet, irgendwann kann man sie bestimmt mal zu Lehrzwecken wiederverwenden, Nummer 4 ist auch in der Werkstatt, dient dort aber als Radio-Ersatz (Stichwort Werkstatt 2020) und Nummer 5 gehört jetzt Kind 1. Es fühlt sich insgesamt ordentlicher an.