Die Backup-Strategie Teil 4 – Die Umsetzung

seafileDiese Woche wurde ganz konsequent ein kapitales Schlafdefizit aufgebaut sodass sich am Freitag sogar Kollegen nach dem Grund der Augenringe erkundigten. Aber Server, Domain und SSL-Zertifikat besorgen und den ganzen Krempel einrichten geht eigentlich nur wenn die Crew im Bett ist.
Ursprünglich war ja geplant Owncloud zu verwenden, aber die Kollegen scheinen gerade in einer Selbstfindungsphase zu stecken und dieses Geforke und den ganzen Community-Quatsch will ich nicht. Also Seafile.
Seafile synct Dateien, nix weiter, das dafür aber schnell ohne Ende! Die Einrichtung ist etwas tricky – zumindest wenn man es auf einen Webserver mit Plesk installieren will, denn Seafile und SSL unter Apache geht nicht so einfach zusammen wie man es von anderen Web-Applikationen gewohnt ist. Zu guter Letzt wurde aber diese Beschreibung gefunden und damit ging es dann!
Der Clou an Seafile ist dass man nicht nur ein spezielles Verzeichnis synchronisieren kann sondern beliebige, z.B. auch das Musik-Verzeichnis. Und das ist vielleicht super! Man kann das iTunes Verzeichnis mit dem Server syncen und zieht sich bei Bedarf was man will aufs Handy. Der private Music Store sozusagen! Es gibt ebenfalls einen einfachen Client fürs Handy ein ansprechendes Web-Interface. Eine runde Sache, besser als geplant!

Panikherz

panikherzWie ich auf die Idee gekommen bin Panikherz zu lesen, besser gesagt zu hören, kann ich nicht genau sagen, wahrscheinlich war es das bunte Cover.
Als Buch wäre es wahrscheinlich langatmig, als Hörbuch ist es aber super. Stuckrad-Barre liest seine Geschichte genauso wie er sie sich ausgedacht hat – ohne Interpretation – imitiert Lindenberg und Helmut Dietl, wunderbar.
Das letzte Viertel hätte er sich vielleicht sparen können, aber wenn es ihm wichtig ist dass jeder weiß wen er so alles aus dem Showbiz kennt oder mit wem er in welchen Rauschzustand schon mal telefoniert oder einen Kaffee getrunken hat, dann ist es halt seine Kunst. Er hat es doch tatsächlich fast geschafft mich auf ein Udo Lindenberg Konzert zu locken! Als Hörbuch auf jeden Fall empfehlenswert und wenn man ein Probeabo von Audible holt, dann kostet es auch nix.

Maru OS: Linux-Desktop fürs Smartphone

maru1-17c93e4037d64975Also die Idee sein Handy als Desktopsystem zu nutzen ist schon geil, da kann man nichts sagen. Vor allem im Büroalltag hat sie sicherlich Potential, deshalb ist es umso trauriger, das MS mit seinen Handys keinen Fuß auf den Boden bekommt, denn rein für die Arbeit sind diese Lumia-Handys schon ganz gut.
So, und jetzt gibt es also diese Android/Linux Kombi Maru OS und da fühlt man sich natürlich gleich angesprochen. Man könnte sein Handy unterwegs mal schnell an einen Monitor stöpseln und Hex Hex etwas bearbeiten und weiter geht’s. Und das sogar mit Linux! Aber wer macht denn das? Mal schnell beim Besuch die Verkabelung zerrupfen und was am Desktop abchecken, das ist doch unhöflich im Quadrat!
Vielleicht hätte eine Server-Variante mehr Potential? Handy an die Festplatte und Hex Hex hast du einen Fileserver über den man mit einer Cloud-SW zugreifen kann. Aber vielleicht bin ich einfach nicht die richtige Zielgruppe und mache mir über was Gedanken über das ich mir eigentlich gar keine Gedanken machen muss…

Guckst du

Vor 3 Monaten wurden die Augen operiert. Die OP war zwar eine eher unangenehme Sache, aber das Ergebnis ist nach wie vor top! Hin und wieder versuche ich zwar noch beim Waschen die Brille abzunehmen, nachts wenn es ins Bett geht und auch morgens sucht die Hand noch manchmal die Brille, aber es wird seltener. Radfahren bei Regen ist nicht mehr so nervig, Laufen ist perfekt und das Schwimmen macht viel mehr Spass weil man endlich wieder Mädels nachschauen kann. Es gibt wenig Ausgaben die sich so rentiert haben! Lebensqualität++

Dan Patlansky

Dieser Dan Patlansky ist schon ein krasser Kerl, Gitarre kann der spielen, da haut es dir den Vogel raus! Am Freitag war er in der Milla und wir waren dort.
Was er nicht so gut drauf hat ist das mit dem Merchandising – ein hässliches T-Shirt und die alten CDs „sold out“, zu bestellen nur in Südafrika. Dieser Tiefschlag wurde in der Flex kompensiert und danach ging es brav ins Bett. Brave Blues-Rock-Konzertgeher stehen bei super Ehefrauen hoch im Kurs, brave Blues-Rock-Konzertgeher-Ehefrauen, das nächste große Ding!

Leichtes Gepäck

Während Nürnberg von Horden mit Bier, Zelt und (wahrscheinlich) Drogen bepackter Junior-Rockern heimgesucht wird, sucht der Senior-Rocker sein Heil in der oberbayerischen Landeshauptstadt. Teenagern sagt man ja nach faul zu sein, das stimmt aber nur partiell und wer sich live betrachten will zu was die heutige Jugend im Stande ist, der sollte sich dieser Tage mal am Bahnhof umschauen. Vollbepackt wie Esel tragen manche ihren kompletten 3-Tage-Hausrat auf dem Rücken und den Biervorrat als Gegengewicht an der Brust. Ein Körpergewicht-Gepäck-Ratio fast wie bei Ameisen.
Senior-Rocker reisen mit leichten Gepäck: Zahnbürste und -seide, Aspirin und Deo, ein T-Shirt und eine Unterhose (weil die Frau beim Packen hilft) und fertig. Alles andere wird sich ergeben, man ist ja flexibel.

Hack-Z1

der Hack-Z1Das Bild zeigt den Hack-Z1. Der Hack-Z1 ist ein Zyklonabscheider. Er schaut nicht perfekt aus, das ist gewollt damit er sich optisch nahtlos in das Werkstattbild integriert.
Mit so einem Gerät kann man großen Dreck wie z.B. Sägespäne abfiltern bevor sie in den Staubsauger gezogen werden, das spart Staubsaugerbeutel. Wie es genau funktioniert, das sieht man hier. Natürlich kann man solche Abscheider auch kaufen, die sind aber nicht ganz billig.
Der Hack-Z1 hat noch Optimierungspotential, aber er funktioniert – und das ist super! Nachteilig ist z.B. der große Trichter. Robuster wäre es alles im Kübel zu integrieren, allerdings ist meiner dazu gefühlt zu klein, da bräuchte man dann schon besser ein Fass, dafür bin ich aber wieder zu geizig. Insgesamt aber ein interessantes Projekt.

Die Backup-Strategie Teil 3 – Der Plan

So, der Sommer steht vor der Tür, da muss man jetzt endlich Nägel mit Köpfen machen. Und der Nagel mit dem Kopf in dieser Sache schaut so aus, abstrakt zumindest:
der Backup Plan
Die Bilder der Kamera werden wie gehabt mit dem Laptop 1 verwaltet. Das Laptop 1 wird regelmäßig via TimeMachine gesichert, genauso wie Laptop 2. Das alte NAS schaltet sich dafür einmal pro Woche für eine gewisse Zeit an und dann wieder aus, das schont die Platten und spart Strom.
Zusätzlich werden die Daten und Bilder via OwnCloud auf einen Server im Internet gesichert. Die Bilder der Kamera werden in ein Verzeichnis „Archiv“ gesichert. Die Daten in ein Verzeichnis „Daten“.
Das Handy kann auch auf den Owncloud-Server zugreifen. Die Bilder des Handys werden in das Verzeichnis „Handy“ gesichert. Auf das Verzeichnis „Daten“ hat man bei Bedarf auch Zugriff. Diese Verbindung könnte auch über VPN erfolgen.
Der Server kostet im Monat 8 €, das ist vertretbar. OwnCloud bietet den Vorteil dass es für alle Betriebssysteme Apps gibt, das bedeutet die Daten werden automatisch synchronisiert. Über die unterschiedlichen Verzeichnisse wird sichergestellt dass das Handy nicht alle Bilder der Kamera abbekommt. OwnCloud bietet auch eine Web-Oberfläche für unterwegs und auf die abgelegten Dateien kann man auch direkt über das Dateisystem zugreifen, das ist gut für ein Backup vom Backup-Server. So, das ist er also der Plan.

Die Backup-Strategie Teil 2 – Der Speicherort

backupWo die Daten liegen, das gleicht so etwas wie einer Glaubensfrage. Es gibt zwei Extreme: a* irgendwo auf einem Server im Netz oder b* lokal zuhause.
a) wiederum gibt es in zwei Varianten: a1* den Krempel bei Google, Apple oder Amazon in deren Systemen ablegen oder a2* selbst einen Server mit OwnCloud oder Seafile oder sonst einer Lösung betreiben. Der große Vorteil ist, dass die Daten sicher bei Einbruch oder Brand sind.
b) bedeutet irgendein NAS anzuschaffen
a1) mag ich nicht, egal was es kostet oder nicht kostet. Vor allem bei den Bildern mag ich gar nicht daran denken welche Querbeziehungen z.B. Google über die Gesichtserkennung herstellen kann.
a2) bedeutet Arbeit, aber damit könnte man leben. Wie sicher das Ganze ist ist wiederum von der Arbeit die man rein steckt abhängig. Von den Kosten her ist es aber überschaubar.
b) heißt rel. hohe Anschaffungskosten plus Kosten für Strom und die Gefahr, wie oben beschrieben, dass alle Daten weg sind wenn das NAS weg oder kaputt ist.
Es scheint wohl sinnvoll zu sein eine Mischstrategie zu fahren, irgendwie. Erkenntnisgewinn++.

Realbiertrinker

Eher zufällig wurde man gestern auf das Bierfest im Burggraben verschlagen. Hack – Bier – Burggraben, das passt auf den ersten Blick fast perfekt zusammen. Die 4 Euro, die ein Seidla Bier dort kostet, sorgen aber dafür dass das Bier nicht so richtig schmecken will – Ambiente hin oder her, Bierauswahl hin oder her, 4 € sind zu viel.
Danach ging es noch eine früher sehr oft aufgesuchte Szenekneipe in der Oberen Wörthstraße, die war schön voll, es war irgendwie fast wie früher, aber irgendwie doch nicht. Die Bierauswahl dort ist jedenfalls mittlerweile hervorragend und die Preise vernünftig, das war aber dann auch egal.