Der harte Schnitt

fritzbox_gaeste
Irgendwann die Tage wurde mit der Fritzbox rum gespielt und dabei ist mir die Anzahl der Geräte, die bei uns im WLAN bekannt sind, aufgefallen. Das waren viele, geschätzt 50. „Bekannt“ heißt, diese Geräte haben sich irgendwann mal bei uns eingeloggt. Die Zahl der aktiven Geräte, also die die gerade mit dem WLAN verbunden waren, war dagegen mit 6 oder 7 übersichtlich und diese Geräte konnten recht schnell zugeordnet werden. Nicht mehr zu wissen wem man alles sein WLAN Passwort gegeben hat ist doof, also musste gehandelt werden: neue WLAN SSID, neues WLAN Passwort, ein Gästezugang (das bietet die Fritzbox mit an) und ein Zettel mit Daten für den Gästezugang harmonisch in die Esszimmerdeko integriert. Das fühlt sich jetzt besser an.

Kein Netzwerk, kein Internet. Keine Hände, keine Kekse.

Verglichen mit richtig wichtigen Sachen in dieser großen weiten Welt ist es natürlich komplett unwichtig ob die Hack’sche Wetterstation gerade Wetterdaten in das Internet einspeist oder nicht und gefühlt gibt es auch genau nur 2 Leute, die sich dafür interessieren – aber: man hat selbst so viel Zeit und Mühe in das Projekt investiert, dass die Kiste einfach funktionieren muss! Fertig.
Seit ein paar Tagen ist das mit dem Funktionieren allerdings so eine Sache. Die Daten werden zwar aufgezeichnet, aber nicht weitergegeben. Weather Underground merkt das sofort und meldet das. Neustart. Gut. Das ist aber kein Zustand von Dauer, also wurde analysiert und es scheint so als ob der Netzwerk-USB-Stick einen Treffer hat. Kein Netzwerk, kein Internet. Keine Hände, keine Kekse. Das versteht jeder.
Also zu Conrad gefahren und 8,59 € in einen neuen investiert. Und genau seit dieser Stick auf dem Küchenregal liegt, läuft wieder alles wie geschmiert, klarer Fall von Wetterstationsmopping. Arschloch.

Dash Button #2

dash_buttonEs war dann doch kein Selbstläufer. Die erste Hürde war, dass irgendwelche Python-Libs, die von dem Programm angezogen werden, unter OS X 10.11 nicht funktionieren. Da half auch eine Neuinstallation von Brew nichts. Also Wechsel auf den Raspbeery Pi, dort lief dann irgendwann das Programm, es wurde aber kein ARPing erkannt, Wire Shark angeschmissen und dort fündig geworden. Der Button meldet sich im Wlan an und verschickt auch Daten.
Dann wurde weiter recherchiert und jetzt kommts: Es gibt eine neue Version des Dash Buttons und bei den wird statt ARPing ein DHCP Request gemacht. Bingo! Wegen den Python Problem von oben läuft das neue Programm zwar auch nicht auf dem Mac aber das ist egal, es soll ja eh auf dem Raspberry Pi laufen und das tut es! Ab jetzt kann man sich mit der Frage beschäftigen was man damit anfängt.

Dash Button

dash_buttonSeit heute gibt es bei Amazon den Dash Button. Der Dash Button ist böse, der volle Kommerz, bequemer Einkaufen ohne Einzelhandel, Bestellung auf Knopfdruck. Pfui Teufel!
Nüchtern betrachtet ist es aber nicht mehr als ein billiger Schalter mit WLAN-Anschluss und das haben sich auch schon andere gedacht: http://www.dashbuttondudes.com/blog/2015/12/11/26-amazon-dash-button-hacks
Es braucht tatsächlich nur 6 Zeilen Code um so einen Dash Button mit einem eigenen Programm abzufragen! Und sowas kommt dann dabei raus: https://www.youtube.com/watch?v=qKSqV44RZ3E. Absolutes Spitzenspielzeug!

CD Tausch

Heute wurden CDs getauscht. Bestes Material der 90er gegen bestes Material der 90er. Meine Originale, meistens Erstausgaben und Digipacks, gegen spätere Ausgaben und „normale CDs“. Und dann gab es noch ein paar Kracher, die in diesem Jahrtausend noch nicht gehört wurden, oben drauf. Da hat sich jemand ganz schön gefreut und für mich war es kein wirklicher Verlust. Jetzt kann man wieder diskutieren ob das clever war oder nicht, oder ob es CDs heute tatsächlich noch braucht oder nicht und was wichtiger ist, Musik oder Medium? Es ist egal.

U wie Urlaub, A wie Österreich – 2016

3 Wochen und 1 Tag Urlaub sind vorbei, ein kurzer Rückblick: Die Aufteilung war etwas anders als in den letzten Jahren, da wurde nämlich direkt am ersten Tag weg gefahren, d.h. Urlaub von 0 auf 100. Heuer sind wir erst in der letzten Woche weggefahren, haben erst 2 Wochen Baustelle gemacht und sind dann weg gefahren und anschließend direkt wieder auf Arbeit, Arbeit von Urlaub von 0 auf 100.
In Österreich wurde viel gemacht, also relativ viel, wenn man davon absieht dass wir bei Frühstück immer die letzten waren und immer erst gegen Mittag los gemacht haben: Auf einem Berg gewandert, um einen See gewandert, in einem hohen (!) Hochseilgarten geklettert, in einem Salzbergwerk gewesen und dann noch ein Thermentag zum Abschluss. Gut. Grüner Veltliner nicht so gut. Weißburgunder super gut. Urlaub super gut.

McDonald’s 2.0

Heute sind wir in einem neuen McDonald’s an der Autobahn abgestiegen. Ein neues McDonald’s schaut von außen erst mal genauso aus wie ein altes. Aber wenn man drin ist fällt einem sofort auf dass der große Tresen fehlt. Normalerweise ist es ja so dass es da einen Tresen gibt, hinter dem ein paar Leute stehen, die die Bestellung aufnehmen, dann in ein Regal hinter sich fassen und dort das Bestellte herausnehmen. Die Regale wiederum werden aus der dahinter liegenden Küche befüllt.
In einem neuen McDonald’s gibt es einen Schalter bei dem man seine Bestellung aufgeben kann, danach bekommt man eine Quittung mit einer Nummer. Irgendwann erscheint dann auf einem Display diese Nummer und dann kann man die Bestellung am Ausgabeschalter abholen. Alternativ kann man seine Bestellung auch in einem Terminal selbst machen, per Karte bezahlen und bekommt dort seine Quittung mit Nummer.
In unserem neuen McDonald’s wurde geradewegs der Schalter mit den Mitarbeitern angesteuert um zu bestellen. Old style praktisch. Diese Schalter-Mitarbeiter scheinen extra ausgewählt zu werden und verfügten praktisch über nahezu keinerlei Eigenintelligenz, damit die Kunden beim 2. Besuch auch ganz bestimmt zum Terminal-Automaten gehen.
Mir gefällt diese neue 2.0 McDonald’s Welt mit diesen Nummern und den 2 Schaltern nicht so gut. Das hat so einen Bahn-Service-Schalter-Touch mit Burger-Style. Nummer 104 bitte! Der Big & Tasty Hot Salsa ist aber so schlecht nicht – neues McDonald’s hin oder her.

Traue keiner Reklametafel

Manch einem geschitchtsinteressierten ist der Obersalzberg bestimmt ein Begriff, für alle anderen, das ist in den Alpen rechts unten in Deutschland. Wir waren heute ein paar Kilometer weiter auf österreichischer Seite in Dürrnberg bei Hallein in „der Schatzkammer der Region Salzburg“. Das ist, grob gesagt, das wo das Salz von Salzburg herkommt. Soweit so gut. Erwähnenswert ist da gleich mal die Tatsache dass ein Großteil des Gebiets von den salzburger Stollen auf deutschem Territorium liegt und man während der Besichtigung zweimal die Staatsgrenze übertritt. Außerdem sollte man wissen dass Salz nicht in Brocken aus dem Fels gehauen wird. Nein, es werden große „Wannen“ im Berg angelegt, Wasser reingepumpt, gewartet bis das Wasser das Salz absorbiert und das salzige Wasser dann abgeleitet und weiterverarbeitet.
Worauf ich aber raus will sind die Reklametafeln am Ausgang von dem Salzbergwerk und zwar im speziellen die, von der Hofbräu Kaltenhausen, die war nach so einem Kulturprogramm nämlich besonders reizvoll! Also sind wir da hin gefahren. Der Gebäudekomplex ist beeindruckend, das innere sehr sauber, aber der Biergarten an der Straße viel zu laut. OK, das Bier ist gut und die Chefin war alles andere als begeistert dass Sie heimfahren musste, aber insgesamt war die ganze Sache doch viel lauter als auf der Reklametafel angepriesen. Deshalb an dieser Stelle der Hinweis: Traue keiner Reklametafel wenn du nüchtern und durstig bist!

Von Papa fürs Leben lernen

Es gibt einfach Sachen die kann die Chefin dem Kind 2 nicht so gut beibringen wie der Chef, zum Beispiel im Stehen brunsen. Da ist sie einfach anatomisch bedingt nicht die erste Wahl. Und mittlerweile klappt das Ganze auch ziemlich reibungslos: zielstrebig eine Hecke oder einen Baum ansteuern, Hose runter, zielen und brunsen (im hohen Bogen) und danach abschütteln (ganz wichtig). Jetzt gab es aus gegebenen Anlass 2 Updates:
– niemals nicht an einem Weidezaun brunsen – Stromschlaggefahr!
– aller höchste Vorsicht in unbekannten Terrain wegen Brennesseln – Verbrennungsgefahr!
Man kann ihnen ja nicht viel mitgeben, aber ein paar Essentials halt doch.