Parole „Unser November“! #2

Geheimplan „Unser November“ geht morgen in die heiße Phase, langsam merkt man eine gewisse Anspannung in der Whatsapp-Gruppe. Es gibt noch eine richtungsweisende Entscheidung zu treffen: Cappuccino in der DB-Lounge ja oder nein, und wie es um die IT steht, ist auch noch nicht final geklärt. Aber gehen wir mal davon aus dass sich die Lage morgen früh gegen 9:00 Uhr von alleine entspannt, andernfalls wird nachgeholfen. Sie werden nachgeholfen.

Winterfest, jetzt!

Es gibt ja so einen Spruch dass eine Schwalbe noch keinen Sommer macht, also werden ein paar Flocken Schnee auch nicht gleich einen Winter machen, man kann es aber drehen wie man es will, es wintert gewaltig. Es ist um 17:00 Uhr dunkel, in der früh sind die Scheiben gefroren und barfuß braucht man schon gar nicht mehr vor die Tür. Winter eben.

Und weil das abzusehen war dass es so kommt, wurde in den letzten Wochen wirklich jede freie Minute investiert um das Gartenhaus und den Schuppen winterfest zu kriegen. Beim Schuppen war das in der letzten Woche nochmal ein Kraftakt, Freitag und Samstag wurde bei Wind und Wetter das Blechdach montiert. Wenn man bei Regen ein Dach macht, sieht man den Regenschutzeffekt von so einem Dach sofort. Das befriedigt ungemein – macht aber auch nass!

Samstag Mittag war High Noon, das Blech arschkalt, der Regen regnet vor sich hin, der Wind gibt sein bestes, dann geht die erste Blechschere kaputt, dann gehen die Nieten aus, dann geht die zweite Blechschere kaputt und zum krönenden Abschluss verreckt dann auch noch die Nietenzange. Filmreif. Merke Profitools der Marke LUX sind keine Profitools. Egal, jetzt sind wir winterfest. Von außen schaut jetzt alles schon mal fertig aus und das war das Ziel.

Frankfurt im November

Ein SUV, ein Fahrer, ein beifahrender DJ und die Chefin auf der Rücksitzbank, gute 2 Stunden beste 90er Klassier, so kommt man gut gelaunt in Frankfurt an. Das Hotel mitten in Sachsenhausen, das Ziel eine stadtbekannte Galerie in Laufweite und dazwischen mindestens 10 top Apfelwein-Kneipen. Sicher ist sicher.
Heute dann noch kurz in die Schirn Kunsthalle. Da kann man übrigens auch rein wenn man sich nicht für Kunst interessiert, weil die da auch ein spitzen Cafe haben. Aufgepasst: im Cafe gibt es nicht nur wirklich leckeres Essen, sondern auch ein spezielles Klo! Und zwar haben die da so asiatische Schüsseln mit Wasserstrahl und Fön integriert. Aber wo so viel Licht ist, gibt es natürlich auch Schatten, denn der Handy-Empfang dort unten im Keller ist nämlich indirekt proportional zur Hygieneleistung des Aborts. Ansonsten wäre das Örtchen perfekt.
Wer sich gerade überlegt auch nach Frankfurt zu fahren, dem sei gesagt dass er auf jeden Fall nicht wegen dem Christbaum am Römer dort hin fahren braucht, der schaut nämlich am Tag schon so verhaut aus, dass das nachts auch nichts werden kann!

Der fiese kleine Bruder von Gollum und sein trommelnder Freund


Eigentlich alles vorhersehbar wenn Kadavar an einem Sonntag im Hirsch spielen. Das neue Album vielleicht nicht der ganz große Wurf, aber genug Hits im Gepäck dass das schon klappen wird – und es hat geklappt, die Freunde haben ordentlich abgeliefert. Soweit so gut, aber Show hat ihnen ganz klar die Vorband Mantar geklaut.
Die erste Vorband Death Valley, ganz gut, dann Mantar, ganz böse. Gollum hat einen Bruder und der ist böse und der hat einen Freund und der ist auch böse und gemeinsam sind sie die fieseste Band ever – eine wütende Zweimann-Krawall-Kombo auf Konfrontationskurs. Ganz schwer zu beschreiben, lärmgewordenes Kontrastprogramm zum Sonntags-Tatort. Das muss erst mal sacken, damit hat niemand gerechnet.

Parole „Unser November“!

Heute startet „Unser November“ offiziell. „Unser November“ ist ein Geheimplan, so ungefähr wie der Marshall-Plan aber halt geheim und nicht für die Wiederbelebung der Wirtschaft von Europa, sondern des Rock’n Roll Lifestyle von zwei Blues-Rock-Fans. Inoffiziell hat „Unser November“ schon an einem Freitag, dem letzten schönen Freitag im Oktober, auf dem Balkon bei einem hellen Nikl begonnen, aber das ist geheim. „Unser November“ wird seine Teilnehmer weit nach vorne und weg von zuhause bringen. Details sind noch geheim, aber das wird was ganz großes!

7:45 Uhr im Hornbach – so kann ein Samstag beginnen

Morgens um 7:45 Uhr ist es im Hornbach perfekt, die Handwerker kommen nämlich gleich um 7:00 Uhr und sind dann schon wieder weg und die normalen Menschen kommen erst später. Nachdem das Gartenhaus in der letzten Woche winterfest gemacht wurde, stand bei uns diese noch die Verlängerung vom Schuppen auf dem Programm. Vom Prinzip her war es das gleiche Vorgehen wie beim Gartenhaus, erst etwas betonieren, dann ein Balkengerippe und danach OSB-Platten. Die ToDo Liste wird leerer.

Grandios scheitern geht auch im Kleinen #2

Es geht weiter. Die Chefin hat vor über 20 Jahren unheimliches Glück gehabt und einen spitzen Kerl abgekriegt. Der spitzen Kerl ist sich dieser Tatsache bewusst und hat ihr zum Jahrestag eine kleine Nettigkeit besorgt. Das hätte so richtig romantisch werden können. Eine konsumbasierte Beischlafgarantie, das war der Plan. Ein guter Plan.
Doch wie so oft steckt der Teufel aber im Detail, merke: Wer sich gebraucht nach einer Apple Watch umschaut, der sollte zwei Sachen im Hinterkopf behalten. Erstens, die Uhren gibt es mit verschieden langen Bändern, wenn das Band, das beiliegt, zu kurz ist, dann passt die Uhr um keine sportlichen Frauenarme. Zweitens, um die Uhr verwenden zu können braucht man mindestens ein iPhone 5s, ältere gehen nicht.
Wenn man beides nicht beachtet, dann ist so eine Apple Watch so unnütz wie eine IC Karte für ein Konto von dem du kein Geld bekommst. Ein roter Faden ist klar erkennbar. Zusammengefasst: Idee – sehr gut, Umsetzung – ungenügend. Setzen Sechs.

Grandios scheitern geht auch im Kleinen

Also unser Kontowechsel ist so grandios schief gelaufen, dass es eigentlich schon fast wieder witzig ist. Ist es aber nicht. Alle Lastschriften zum Monatsanfang konnten nämlich nicht abgebucht werden. Alle. So knapp 20 ungefähr. Dafür haben wir neue IC-Karten und die schauen auch super aus, allerdings für ein Konto auf dem kein Geld ist. Und IC-Karten für das alte Konto sind für den Arsch, weil man nicht mehr zugreifen kann. Murphy total.
Die neue Bank ist um Schadensbegrenzung bemüht und hat zugesagt alle Mahngebühren zu übernehmen. Aber wo genau das Gehalt geblieben ist ist noch offen. Da muss man jetzt abwarten. Abwarten und ruhig bleiben ist so richtig blöd.

EPSON WorkForce WF-3620


Der Feiertag zwingt einem ja eine ungewollte Baustellenpause auf, also wird man Indoor-umtriebig. Durch einen ungeheueren Zufall sind wir ja seit kurzem Besitzer vom einem gebrauchten EPSON WorkForce WF-3620 Drucker. Der EPSON WorkForce WF-3620 ist ein in die Jahre gekommenes Multifunktionsgerät, genauso wie sein neuer Besitzer. Das Teil kann Scannen, Faxen und Drucken – und das auch alles irgendwie über das Internet und auch noch in voll schnell. Kurzum das Teil ist ein Gerät und musste mal richtig konfiguriert werden.
Internet, cool. Also wahrscheinlich ist das alles grundsätzlich abzulehnen und EPSON wird schon irgendwas mit meinen Daten machen, aber dafür haben wir jetzt ein spitzen Feature namens „Scan –> Cloud“, was man so konfigurieren kann dass es als Scan2Mail im Mehrbenutzermodus arbeitet. Und so kommt es dass wir jetzt ein Scan2Christian und ein Scan2Claudia haben und könnten – wenn wir wollten – auch noch ein Scan2Kind_1 und Scan2Kind_2 dranhängen. Und weil der Drucker auch noch einen Einzug hat geht das jetzt auch für ganz viele Seiten ganz einfach von der Hand.
Also so ein praktisches Teil – und schnell. Wenn man es wahrscheinlich richtig machen würde dann könnte man damit auch gleich den Einstieg in das papierlose Büro wagen, aber das ist keine Aufgabe für einen Feiertagvormittag, nee nee.

Kontowechsel mit Excel-Unterstützung

Ein Kontowechsel ist ja heutzutage eigentlich keine große Angelegenheit mehr, weil sich die neue Bank um alles kümmert. Da werden die Umsätze des letzten Jahres überprüft und man bekommt eine Liste mit Daueraufträgen und Einzugsvollmachten zur Durchsicht, gibt man die frei, dann schreibt die neue Bank die Empfänger an und danach wird dann idealerweise alles aufs neue Konto umgeleitet.
Aber wie gibt man diese Liste frei? Man kommt nicht drum rum sich selbst durch den Wust zu arbeiten, das geht aber leichter als man denk. Was man dazu brauch ist ein Online-Banking Zugang für den Daten-Export und Excel. Als erstes zieht man sich im Online-Banking eine Liste mit allen Umsätzen der letzten 15 Monate, idealerweise im CVS Format (bei der Sparkasse heißt das „CSV-MT940 Format“), damit man es mit Excel weiterverarbeiten kann.

In Excel wird die Datei dann gefliltert, dazu geht man auf die oberste Zeile und schaltet im Reiter Daten Filter ein. Wenn das geklappt hat, dann erscheint in jeder Spaltenüberschrift ein Pfeil nach unten. Und dann geht es los.
Interessant für die Abbuchungen sind alle Umsätze mit Buchungstext „FOLGELASTSCHRIFT“ oder „DAUERAUFTRAG“, hat man die gefiltert, dann geht es mit der Spalte „Beguenstigter/Zahlungspflichtiger“ weiter. Die kopiert man komplett in eine neue Tabelle und entfernt dort alle Duplikate (dazu gibt es einen Button im Reiter „Daten“), so kriegt man ratz fatz aus einer Liste mit über 1000 Zeilen die Kandidaten, die in die engere Auswahl kommen.

Bei den Umsätzen die Guthaben bringen geht man ähnlich vor, die kann man allerdings recht schnell an einer Hand abzählen: Gehalt, Kindergeld und Steuer. Das alles ginge wahrscheinlich auch mit VIM und RegExpr, aber geht halt auch mit Excel.