
Der eigentliche Grund für die Reise ins winterliche Prag war ja das Helloween Konzert gestern. Wem Helloween nichts sagt, das ist ein deutsches Heavy Metal Urgestein und zum 30 jährigen Band-Jubiläum derzeit in Originalbesetzung auf großer Tour. Groß heißt in diesem Fall nicht nur einmal quer über den Erdball, sondern auch richtig groß aufgezogen, große Bühne, fette Show und richtig viele Zuschauer – in der Eisarena waren es gestern 12.000 Leute!
Die Musik von Helloween muss man mögen, einen Wochenendtrip nach Prag war sie allemal wert. Die Reisegruppe war bunt gemischt, der Reiseleiter nicht nur Prag-Kenner, Fussball-Spezialist und Helloween-Sachverständiger sondern auch noch Yogurt-Sommelier. Beste Vorraussetzungen für einen Selbstläufer-Trip. So, Geheimplan „Unser November“ endet hiermit leider offiziell. Schade, aber Ende gut, alles gut. Supergut.
Parole „Unser November“! #5

Wer mal in Prag ist und Zeit hat, der sollte sich unbedingt ein Fussballspiel anschauen! Die tschechische 1. Liga ist ungefähr vergleichbar mit der Bayernliga, von der Spielklasse und den Dimensionen. Das Stadion von Bohemians Praha 1905 war gestern mit knapp 5000 Zuschauern fast ausverkauft, es liegt mitten in der Stadt, man ist ganz nah dabei. Auch für Nicht-Fussball-Fans absolut empfehlenswert!
Parole „Unser November“! #4
So, Prag also. Das Hotel entspricht dem europäischen 2 Sterne-Standard, alles gut. Der Reiseführerleiter hat für heute noch ein tschechisches 2. Liga Spiel in das Programm genommen. Könnte auch 1. Liga sein, aber unterm Strich ist das völlig egal.
Parole „Unser November“! #3
Geheimplan „Unser November“ steuert wie eine Walze langsam und unerbittlich auf seinen Höhepunkt zu und das Begeisterungsniveau unserer Gattinen damit auf seinen Tiefpunkt. Aber nächste Woche ist auch wieder ein Wochenend und es ist Dezember und von Dezember war ja nie die Rede. Rock’n’Roll ist hartes Business.
Bei Tag
Die momentane Jahreszeit bringt einen unschönen Nebeneffekt mit sich. Es ist nämlich recht oft dunkel. Zuhause gefühlt immer. Früh beim weggehen, dunkel. Abends beim heimkommen, dunkel. Während des Tages wahrscheinlich hell. Aber da ist man ja nicht da, also nicht wertbar. Also dunkel. Immer.
Heute morgen ging es später zur Arbeit und da war es hell. Wau. Man konnte beim Kaffee in den Garten schauen und hat das Gartenhaus gesehen und es schaut nach gut einer Woche im Dunkeln bei Tag immer noch gut aus. Das macht den Tag doch gleich viel besser.
Dortmund, wir hier!!! – Entscheider-Treffen `17 #5
Ein kurzer Abschlussbericht. Im Norden von Dortmund war die Ausbeute noch schlechter als im Süden – und vor allem war der Norden das runder gekommenste Stück Stadt das ich jemals gesehen habe. Wau. Oder wie es die Frau im Brauereimuseum so treffend gesagt hat: Hier können Sie nicht bleiben, das ist kein guter Platz.
Unsere Dortmund Hotspots waren folgende und können uneingeschränkt empfohlen werden:
- Café Banane: Eine kleine Rockkneipe, die etwas aus der Zeit gefallen scheint. Die Musikauswahl ist gut, das Interieur außergewöhnlich. Wahrscheinlich die einzigste Kneipe in Dortmund in der kein BVB-Bedöns hängt.
- Black End: Eine relativ große Metaller-Kneipe und wahrscheinlich die zweiteinzigste Kneipe in Dortmund in der kein BVB-Bedöns hängt.
- Bergmann Kiosk – Hier trifft man sich nach harter Arbeit und gönnt sich den ehrlichen Lohn, heute wie damals. schreiben sie im Internet. Man kann da natürlich auch eines trinken wenn man gerade mal nicht wie Welt eingerissen hat.
- Das Kraftstoff dürfte eigentlich nicht in dieser Liste stehen, weil wir wegen Überfüllung nicht rein gekommen sind, aber von außen hat es schon ganz vernünftig ausgeschaut. Merke: Dortmund niemals bei BVB Spielen besuchen, da kriegt man fast nirgends einen anständigen Platz.
Unterm Strich wieder ein top Entscheider-Treffen, der Stadt zum Trotz. Die Location für nächstes Jahr ist schon grob klar, wir werden irgendwie international.
[Update] Verdammt, der Junior hat Recht, wie konnte ich das nur vergessen!? Wer erste Klasse reißt, der trifft natürlich auf erste Klasse Gäste, wie zum Beispiel der Doro Pesch. Live bei uns zwei Sitze weiter. All we are!
Dortmund, wir hier!!! – Entscheider-Treffen `17 #4
Der Punker in der Reisegruppe ist heute wieder gegen alles. Also sind wir zur örtlichen Conrad Filiale, ’nen Widerstand kaufen. Der Conrad in Dortmund ist riesig, da kann Nürnberg nicht mithalten. Dafür hat Nürnberg einen geekigern Touch. Direkt neben dem Hotel gibt es den Kiosk der Bergmann Brauerei, wir starten Tag 2 jetzt richtig, heute geht es in den Norden. Der Norden ist der neue Süden.
Dortmund, wir hier!!! – Entscheider-Treffen `17 #3
Die Kombination aus einem Smoothie namens „Virenkiller“ und einem Cappuccino sollte man nicht unterschätzen. Der Smoothie flutet den Körper mit Gesund und der Cappuccino macht ihn hellwach. So ungefähr muss sich der Highlander gefühlt haben nachdem er Cogan den Kopf abschlagen hat und das mit ohne Drogen und Kopfabschlagen.
Ansonsten hatten wir heute schon Zink, Magnesium, Vitamin B Komplex und ein Glas Orangensaft. Früher hatten wir um diese Uhrzeit schon das erste Bier… Um die Moral hoch zu halten steht später der Besuch der HANSA Brauerei auf dem Programm. Man munkelt dass es HANSA Bier dort aus Fässern gibt, wenn wir nachweisen könnten dass das tatsächlich so ist und es HANSA nicht nur in Dosen gibt, dann käme da einer kleinen bierwissenschaftlichen Revolution gleich.
Dortmund, wir hier!!! – Entscheider-Treffen `17 #2
Um wie viel würde die Welt ein besser Ort sein, wenn es auflösbares Aspirin mit Jim Bean Cola Geschmack geben würde? Eine klare Marktlücke!
Wir sind gestern sauber auf ein paar Hipster-Tipps reingefallen und haben das Kreuzviertel besucht. Das war nix, gar nix. Ein paar Kneipenperlen gab es dann Gott sei Dank direkt in Hotelnähe und so wurde unsere Exkursion doch noch ein Erfolg. Draußen ist es gerade heller als gedacht, weil die Fenster getönt sind. Da muss man auch erst mal drauf kommen. Dortmund kämpft mit allen Tricks.
Dortmund, wir hier!!! – Entscheider-Treffen `17 #1
Dortmund, keiner weiß mehr warum, aber egal, jetzt sind wir da. Der erste Eindruck: Dortmund ist dreckig und voller Penner. Man trinkt hier Bier aus 0,3er Pilsgläser und angeschrieben wird alles auf großen Zetteln direkt am Tisch, gelebte Transparenz beim Biertrinken. Transparenz ist wichtig.
Direkt am Bahnhof gibt es keine Kneipe, klarer Nachteil. Aber wir sind nicht hier um über Nachteile zu sprechen. Das Hotel hat einen oligarchigen Russen-Touch, wahrscheinlich das Nobelste was wir jemals hatten. Eine gute Rückzugsmöglichkeit ist auch wichtig. Grundsätzlich passt Dortmund.