Für den Urlaub ist so ein Chromebook eine voll sexy Angelegenheit. Es ist leicht, es taugt besser zum Surfen als ein Handy, es ist billig und ein Verlust deshalb verschmerzbar. Cool wäre wenn man Seafile als Alternative zu Google Drive verwenden könnte, oder wenigsten zusätzlich zu Google Drive. Jetzt kann man Dateien eigentlich nur manuell im Browser downloaden und muss sie dann in das Seafile-Browserfenster ziehen. Geht, ist aber nicht schön.
Und dann wäre da noch der VPN Support, der scheint nur auf Chromebooks mit Android Support zu funktionieren, das kann unseres aber noch nicht. Naja jedenfalls würde ich davon sofort wieder eins kaufen! Überhaupt sollen die ja jetzt Linux-Support bekommen, das macht die Sache dann natürlich noch viel interessanter!
HÖRZU-Leser, was sind das bloß für Menschen?
Gestern waren das Kind 2 und ich am Pool und das Kind 2 hat ein paar wirklich erstklassige Sprünge hingelegt. Natürlich ist das nicht erlaubt, aber wenn das Pool leer ist, warum denn nicht? Alles gut, bis ein Kerl daher kam, der sich bei seiner Leserei belästigt fühlte und uns bat mit der Springerei aufzuhören. Aber da ist doch keiner weiter drin! Aber das ist verboten! Aber da ist doch keiner drrriiinnn! Verboooteeeen! Argh. Ich habe ihn danach beobachtet, er hat in sicherer Entfernung zum Pool HÖRZU gelesen. Da war erst mal Recherche angesagt. Was sind das für Menschen, die eine deutsche Programm-Zeitschrift im Urlaub lesen? Verbeamtete Sachbearbeiter wahrscheinlich. Naja, unser erster Eindruck von einem HÖRZU-Leser war jedenfalls kein guter.
Yeah, Urlaub!
Urlaub ist ja so ein abstrakter Begriff, wie Umsatzsteuervoranmeldung oder so. Es gibt Bedarf und Zwang, aber im normalen Leben denkt man erst mal nicht dran, blendet ihn aus weil man ja gar nicht dazu kommt vor lauter früh aufstehen, lang arbeiten, irgendwann heim kommen, noch schnell was mit der Familie machen und ins Bett gehen und dann wieder früh aufstehen und so weiter und so weiter.
Und dann ist der Urlaub auf einmal da. Bumm. Man schläft länger und tauscht die Arbeit gegen die Kinderbeschäftigung. Mit den Kindern den ganzen Tag was zu machen ist auch so etwas wie Arbeit, nur anders und man kann ab und zu mal einen kleinen Schlummi machen, einen guten Kaffee zwischendurch trinken und gegen Abend den Kaffee gegen Bier tauschen. So geht Urlaub.
Der Herr der Hollerblüten
Da gibt es doch diese eine Szene in der Verfilmung von der Herr der Ringe, in der Legolas sich mit einem Seil von einem Olifanten zum nächsten schwingt und dabei noch schnell mit dem Bogen zwei Gegner abschießt. So ungefähr muss dass heute bei mir auch ausgeschaut haben, aber halt mit braunen, kurzen Haaren und ohne Bogen, sondern mit Baumschere. Ich hatte auch kein Seil, sondern eine Aluleiter und der Olifant war eine Hollerstaudn – aber vom Prinzip her war es schon ziemlich ähnlich.
Als der Stamm der Hollerstaudn nachgegeben hat und die Leiter langsam abrutschte, hat der fränkische Legolas noch tapfer schnell mit seiner Baumschere nach einen Ast gegriffen, zugepackt und diesen noch mit in die Tiefe gerissen. Damit war der Sieg sein und die Erntehelfer konnten sich über die am Boden liegenden Äste hermachen und ihnen die letzten Hollerblüten abzwicken. So ist er, der fränkische Legolas, ein Hollodri wie er im Buche steht…
Wenn Fürth mal eine Schlüsselrolle spielt
Gestern hat mich ein mir bekannter, alternder Rockstar und Club-Fan mit Jungpflanzen versorgt. Zusammen mit dem Bestand vom Jungpflanzenverkauf vom Stadtgarten dürfte der Bedarf für heuer gedeckt sein. Bei den Tomaten ist es ja so dass sie an überdachten Plätzen besser wachsen und wie hier nachzulesen ist lassen sie ganz gut mit Basilikum kombinieren. Deshalb kommen die Tomaten auch nicht ins Hochbeet sondern in ein paar Eimern unter die Terrassenüberdachung und zwar kombiniert mit Basilikum. Klassischer mobiler Tomaten-Basilikum-Verbund.
Allerdings müssen die Eimer ja auch mit was befüllt werden und da schaut es seit der Hochbeetbefüllerei bei uns ganz schlecht aus und Fürth kommt ins Spiel. Um genauer zu sein der Fürther Kompostplatz in Burgfarrnbach. Weil die Fürther können nicht nur keinen Fussball spielen sondern auch super Kompost fabrizieren – und das unschlagbar günstig. So, wir haben Pflanzen, wir haben Kompost und wie haben ein Ziel. Und wenn alles so läuft wie geplant, dann wird das heuer ein spitzen Tomatenjahr.
Die Insel auf der Trash und Gyros fließt
Die Griechen sind total verrückt, die haben tatsächlich eine Insel im Mittelmeer, die fast genauso heißt wie eine deutsche Trash-Metal-Legende und wo es angeblich so ein ähnliches Essen gibt wie beim Costa von der Sportgaststätte von der SG Nürnberg Fürth gibt. Das hört sich verdammt nach Paradies an.
Das eklatante Feinstaubbeobachtungsdefizit im Bereich Nürnberger Westen #2

Tatsächlich, ein Happy End. Das Feinstaubbeobachtungsdefizit im Bereich Nürnberger Westen ist beseitigt. Die Community strikes back. Die Welt ist ein Stück besser.
Nächste Runde Feinstaubmessung

Es war der NodeMCU, keinen Mucks hat das Teil mehr gemacht. Tot. Wie es der Zufall will war eine brauchbare Alternative im Fundus, etwas kleiner, etwas billiger, aber kompatibel. Einziger Nachteil: der neue Aufbau hat eine neue ID, weil in die wohl die MAC-Adresse mit einberechnet wird. Egal, in 2 Wochen kräht da kein Hahn mehr danach. Es läuft, das zählt. Außerdem hängt der Sensor jetzt auch geschützter, vielleicht wird das ja doch noch ein Happy End.
Die aktiveren Aktivisten

Gestern Abend waren ein paar aktivere Öko-Aktivisten unterwegs: An der Kreuzung Frankenschnellweg/Rothenburger Straße haben sich ein paar Kids während der Fußgängerampel-Grünphasen hingestellt und ihr Plakat gezeigt.
Das eigene Öko-Aktivistendasein hat gestern Nachmittag dagegen einen herben Rückschlag erlitten. Und zwar läuft dieser fucking Feinstaubfilter nicht mehr. Anscheinend hat ihn ein Windstoß vom Fensterbrett gefegt und dabei ist irgendwas an der Elektronik kaputt gegangen. Jedenfalls verbindet sich das drecks Teil nicht mehr mit dem Wlan. Die Feinstaubmessung ist auch nur auf dem Papier ein easy Mitmachprojekt.
Ein rundes Konsumding

- Deine Kopfhörer sind angekommen.
- Deine Kopfhörer sind weiter verkauft.
- Deine Kopfhörer wurden an den Käufer übergeben.
- Deine Kontodaten wurden übermittelt.
Erst wenn das Kind 1 in die neue Schule kommt, dann kriegt es ein Handy, vorher nicht hat die Chefin befohlen. Woher es kommt, was für eines es kriegen soll und mit welchem Vertrag, das sind dann die Details um die sie sich dann nicht mehr kümmert, das macht ihre IT-Abteilung.
Also wurde weitsichtig der eigene Vertrag verlängert und ein niegelnagelneues Handy geordert – noch bevor das überhaupt auf dem Markt war. Dieses Vertrauen in das neue Produkt wurde vom Hersteller mit einem Bose Quietcomfort 35 II belohnt. Und weil dieser Lohn nicht der hauseigenen IT-Abteilung sondern der Weitsicht gebührt, wurde er sofort nach Lieferung weiterverkauft. Damit wurde Schritt 1 der Mobilisierung vom Kind 1 mit einem fetten Plus auf dem Konto und einem überdimensional großen neuen Handy für den Chef abgeschlossen. Dafür gibt es bestimmt ein Lob.