Z shell

Durch Zufall bin ich über die Z shell gestolpert. Eigentlich bin ich Basher, die Bash kann alles was ich brauche, aber die Z shell schaut viel viel geschmeidiger aus, definitiv!

Damit es schlussendlich auch richtig schön und geschmeidig ist, braucht noch ein paar Fonts und Plugins und am besten iTerm. Hier ist das schön beschrieben, Themes gibt es fast mehr als bei WordPress – für eine Shell!

Das 100 € Baby

In der Weltanschauung der Chefin gibt es einen fixen Betrag und das sind 100 €. Was soll das neue Handy kosten? 100 €. Was darf ein Handwerker für einen Tag Arbeit bei uns verlangen? 100 €. Die Autoreparatur? 100 €. So lebt es sich recht günstig, wenn man Glück hat. Haben wir aber irgendwie nie.
Jetzt ist nach 2,5 Jahren absehbar dass ihr Chromebook die Grätsche macht. Es läd nur noch sporatisch und immer wenn sie es braucht ist es leer. Aber es geht schon noch… sagt sie, während sie auf meines ausweicht. Wie viel ich für ein neues Laptop ausgeben soll, hätte ich eigentlich gar nicht fragen brauchen. Boa, ey.

Natursteinkräuterbeet


In der Regel sind die Chefin und ich einer Meinung, grob zumindest. Nur beim Thema zweites Hochbeet nicht, da verlaufen unsere Meinungen ungefähr diametral zueinander oder besser gesagt auseinander. Also gibt es kein zweites Hochbeet, dafür gibt es jetzt ein Natursteinkräuterbeet. Ein Natursteinkräuterbeet ist eine Beetform, die zwischen Hochbeet und Kräuterspirale anzusiedeln ist – groß genug um allen Bauschutt der letzten Baustellen originell zu kaschieren, größer jedenfalls als eine Kräuterspirale, und schon von weitem erkennbar kein Hochbeet.
In unserem Natursteinkräuterbeet landen nächstes Jahr dann alle Kräuter, dafür ist es ja da und deswegen heißt es auch so, und weil der Know-How-Träger rund ums Thema „Obst- und Gartenbau“ natürlich sofort bemängelt hat, dass in unserem Hochbeet heuer Basilikum dieses Kraut wächst und Kräuter da nichts verloren hat, zumindest wenn man der reinen Lehre folgt. Zusammengefasst haben wir jetzt eine neue Beetform im Garten, die sich nahtlos in das Gartenensemble einfügt, und keine Haufen mehr mit div. Resten der diesjährigen Bauaktivitäten. Beetmäßig sind wir jetzt ziemlich durch.

Tiny Tiny RSS – Mobile Webseite

Tiny Tiny RSS läuft jetzt schon seit Jahren top und die Android-App ebenfalls, alles gut! Jetzt ist es so dass sie auf Arbeit neue Handys verteilt haben, auf die man mehr oder weniger nichts nützliches installieren kann – schon gar keinen News-Reader! Damit doch was geht musste jetzt der Umweg über eine mobile Webseite gegangen werden. Dafür gibt es zwei Alternativen:

  • tt-rss-mobilete – schaut gut aus, ist aber etwas zickig in der Anwendung.
  • g2ttrss-mobile – ist vom Handling etwas ungewohnt, funktioniert aber super! Hier kann man gut sehen wie das Ganze ausschaut. Schön, schön!

Die Installation von beiden geht recht einfach von der Hand, jetzt schauen wir mal welche sich besser bewährt.

Kommando Goldmarie


A-Day. Heute war es so weit, die Äpfel sollten endlich vom Baum runter. Die Aktion wurde jetzt schon mehrere male verschoben, erst kein Schnaps sondern Saft, dann kamen die Saftbeutel zu spät und dann musste auch noch kurzfristig umpriorisiert werden. Heute aber.
Zuerst wurden noch schnell ein paar Äpfel gerissen, damit sie gelagert werden können, die dürfen keine Dellen haben. Danach ging es mit einem 3-Meter-Richtscheid bewaffnet ans Werk und die restlichen Äpfel wurden vom Baum geschlagen.
Der Workflow für die Saftmacherei hat sich in den letzten Jahren nicht geändert, erst müssen die schlechten Äpfel aussortiert werden, dann werden die guten zerkleinert, damit sie in den Häcksler passen und dann ab in die Presse. Zu guter letzt wird der frische Saft dann noch erhitzt und kommt in die Beutel. Fertig.
Etwas Manöverkritik: Die Leiter ist zu kurz, das ist schon mutig. Die meiste Zeit geht für das Zerkleinern der Äpfel drauf, dabei findet man zwar viele faule Ecken und kann sie wegschneiden, der Arbeitsschritt dauert aber trotzdem zu lange! Das Pressen ist insgesamt eine mittelgroße Sauerei und das Putzen danach dauert auch zu lang. Nichtsdestotrotz kann sich das Ergebnis sehn lassen!

Semiprofessioneller Touch zum Wochenend


Der Senior hat etwas ausgeräumt und so bin ich unverhofft an zwei Blechschränke gekommen. Er hat sich nicht lumpen lassen und sie gestern auch gleich geliefert, oben drauf gab es noch paar Spanplatten. In Kombination mit dem Brüstungskanal schaut die Inneneinrichtung vom Gartenhaus jetzt schon fast semiprofessionell aus!
Der große Schrank kaschiert jetzt die krumme Wand, das ergänzt sich ganz gut. Bei genauer Betrachtung ist er gar nicht mal so groß, könnte vielleicht sogar etwas tiefer sein. Der kleine Schrank hat Rollen unten dran, der wird mal die Werkbank. Aus einer der Spanplatten wurde heute gleich ein Regal gebaut, langsam wird es wohnlich – und die Chefin plant schon wieder weiter.

Jetzt geht es los!

Das Leben 2.0 vom Kind 1.0 geht jetzt so richtig los. Erster Schultag in der neuen Schule, mit der neuen Klasse und neuen Lehrern, einem anderen Schulweg, außerhalb der elterlichen Hood, mit U-Bahn und mitten in der Stadt. Bewaffnet mit einem Handy und 400 MB Datenvolumen. Das wird eine Umstellung für Kind und Eltern. Immer positiv bleiben, vielleicht kann es uns die Besorgungen in der Stadt abnehmen.

Ajvar Spezial


Gestern wurde ein Großteil der Chilis zu Ajvar verarbeitet. Eigentlich macht man Ajvar ja aus Paprika und nicht aus Chilis, aber wir haben heuer so viele Chilis, da war guter Rat teuer. Das Ajvar ist dementsprechend auch kein mildes Ajvar, sondern eines mit wärmenden Kräften. Pro-Tipp: Wenn man Chilis schneidet und wäscht, dann sollte man unbedingt Handschuhe tragen. Kann man natürlich auch ohne machen, das brennt aber locker 20 Stunden nach, muss man mögen.
Es wurde sich grob an dieses Rezept gehalten, aber wie gesagt halt ohne Paprika. Wir haben noch Tomatenmark mit dazu gegeben, wegen der Farbe und damit es etwas dicker wird. Zwei Ladungen Thermomix ergeben grob 12 Gläser Ajvar Spezial.

Sahra, was los?

Ich bin enttäuscht! In den Nachrichten gibt es heute gar nichts von der Sahra Wagenknecht und ihrer Sammlungsbewegung „Aufstehen“. So ein Scheiß! Seehofer, Diesel, aber kein Aufstehen. Eigentlich könnte das ja was werden, es hat ja überall in Europa geklappt, aber es kann nichts werden weil die Sahra es macht.
Die AfD hätte es ja reißen können, anfangs zumindest, aber die sind dann Nazis geworden, jetzt sind sie raus. Jede Wette dass es demnächst eine neue Bewegung gibt, entweder von einem CSUler oder von einem Realo-Grünen, dann auch mit mehr Erfolgsaussichten. Aber bis es so weit ist, kann man nur Sahra gucken, erst 100 % dabei, dann falsch verstanden und am Ende 100 % dagegen.

Die Backup-Strategie Teil 13 – Chromleisten #2

Wir hatten im Frühjahr das Problem dass der Server sich auch runter fährt wenn sich jemand mit SSH verbunden hat. Und das Problem wurde gelöst. Und das ist gut so. Allerdings hatte die Lösung einen unschönen Seiteneffekt, nämlich dass autosuspend.sh gnadenlos ins Suspend lief, auch wenn jemand direkt vom Rechner saß. So schlecht war die ursprüngliche Umsetzung dann wohl doch nicht… Aber jetzt sollte auch dieses Thema der Vergangenheit angehören! Jetzt werden nämlich nicht mehr nur die SSH Verbindungen gezählt, sondern zusätzlich die Logins am Rechner selbst. Schaut so aus:

# Read logged users
USERCOUNT=`who | wc -l`;
USERCOUNTSSH=`ps -A x |grep sshd |grep -v grep | wc -l`;
# No Suspend if there are any users logged in
test $USERCOUNT -gt 0 && { logit "some users still connected, auto suspend terminated"; return 1; }
test $USERCOUNTSSH -gt 1 && { logit "some users still ssh connected, auto suspend terminated"; return 1; }

Im Endeffekt wurde die ursprünglichen Zeilen wiederverwendet. Es werden zuerst die Logins am Rechner mit who gezählt, sind es mehr als 0, dann wird nicht runter gefahren. Und dann werden die Instanzen von SSH-Daemon gezählt, sind es mehr als einer, dann ist jemand verbunden. Haha.

[Update] Hmm, wenn man sich die Sache mal genauer betrachtet, dann sollte man die SSH-Überprüfung ja eigentlich gar nicht brauchen. Dass das damals nicht geklappt hat. Komisch.