WordPress gefixt


Diese Seite hier läuft ja mit WordPress, schon immer, zumindest solange es WordPress gibt, und davor schon mit dem WordPress-Vorgänger b2. WordPress läuft seit Jahren rund, bis auf eine Kleinigkeit und zwar der Bildbearbeitung. Die braucht man mittlerweile auch gar nicht mehr, weil man die Bilder mit dem Handy knipsen, drehen, zuschneiden und direkt hochladen kann.
Aber es geht ums Prinzip, die Bildbearbeitung von WordPress hat zu gehen! Google liefert bei paar Hinweise, die aber nicht weiterhelfen. Letztendlich beendet eine Zeile Code das Drama.

$image = apply_filters( 'image_editor_save_pre', $image, $attachment_id );
//@bugfix 2019-05-09 hack: https://wordpress.org/support/topic/admin-ajaxphp-imgedit-preview-header-problem/
while (@ob_end_clean());
//end bugfix
if ( is_wp_error( $image->stream( $mime_type ) ) ) {
	return false;
}

Zeile 4 in /wp-admin/includes/image-edit.php gepackt – eine kleiner Schritt für diese Seite, ein emotionaler Schritt für den Seitenbetreiber.

Was zusammen gehört

Der 3D-Druck alleine ist ja schon cool, genauso wie die Hausautomatisierung – da liegt es doch auf der Hand dass man diese beiden Themen irgendwie zusammenbringt. Richtige Freaks lassen sich den Status des Drucks irgendwie vom Haus anzeigen, mir reicht Octoprint samt Octoprint-App.
Bei Octoprint gibt es ein Plugin namens MQTT Publish und mit dem kann man recht einfach in die Oberfläche Buttons einbauen und wenn man dann so einen Button drückt, dann sendet Octoprint den hinterlegten MQTT-Befehl. Was kann man damit machen? Z.B. das Licht einschalten wenn man den Druck per Web-Cam kontrollieren will. Eine feine Sache.
[Update] Drucker ein- und ausschalten, spart Energie.

Weltkulturerbelauf 2019


Eigentlich habe ich mich in den letzten Tagen ganz schön darüber geärgert dass ich so blöd bin und bei einem Lauf am Sonntag vom Walberla-Fest zugesagt habe. Aber dann, schlechtes Wetter, kalt und regnerisch – wie gemacht zum Laufen und nichts fürs Walberla. Wir haben lange geschlafen, sogar ich, 9 Stunden, knappt doppelt so viel wie normal, gut gefrühstückt, sind los nach W, von dort aus mit der Laufgruppe (!) weiter nach Bamberg. Spitzen Organisation in Bamberg, bestes Laufwetter, schöner Rundweg, schönes Ambiente, angenehmes Tempo, super Verpflegung im Ziel und danach eine, dem Ergebnis angemessene, Regeneration im Schlenkerla. Rauchbier regeneriert schnell.

Cura AppImage-Integration

Linux Applikationen kommen oft als AppImage daher und laufen so auf jeder Distribution. Coole Sache, technisch ähnlich den DiskImages bei OS X. Wenn sie richtig gebaut sind, dann fragen sie bei beim ersten Aufruf ob sie in das System integriert werden sollen, das heißt ins Startmenü und in die Path-Variable.
Wenn das nicht der Fall ist, dann kann man das selbst machen. Dazu muss man eine .desktop Datei unter ~/.local/share/applications/ anlegen. Für Cura schaut die z.B. so aus:

[Desktop Entry]
Name=Cura
Name[de]=Cura
GenericName=3D Printing Software
GenericName[de]=3D-Druck-Software
Comment=Cura converts 3D models into paths for a 3D printer. It prepares your print for maximum accuracy, minimum printing time and good reliability with many extra features that make your print come out great.
Exec=/home/christian/3d/bin/Ultimaker_Cura-4.0.0.AppImage %F
Icon=/home/christian/3d/bin/cura-icon.png
Terminal=false

Die Zeilen 7 und 8 müssen natürlich entsprechend angepasst werden. Das Template dafür und das Icon werden im AppImage gleich mitgeliefert. Ran kommt man in dem man das Image mountet: sudo mount Ultimaker_Cura-4.0.0.AppImage mountpoint
Wenn man sich das Ganze genauer betrachtet, ist die schöne Technik aber nicht viel mehr als ein weiterer Hosenträger um den Linux Desktop für Programm-Anbieter beherrschbarer zu machen. Was man eigentlich bräuchte wäre ein Linux Standard Desktop, einen LSD!

GraviTrax und der 3D-Druck

Beim 3D Druck kann man ja entweder konstruieren oder konsumieren. Konstruieren bedeutet dass man sich mit einem CAD Programm hinsetzt und selbst ein Modell erstellt und dann so lange dran rum feilt bis es passt. Konsumieren heißt dass man erst mal schaut, ob jemand schon ein entsprechendes Modell gemacht hat, und dann verwendet man einfach das.
Bei der Kugelbahn vom Kind 2 braucht man nichts selbst konstruieren, „gravitrax 3d druck“ bei Google liefert Treffer ohne Ende. Bevor die ersten Kugeln rollen muss man die Modelle aber noch slicen und das ist nicht ohne, klappt aber irgendwann. Ab diesen Zeitpunkt ist man bei GraviTrax-spielenden Kindern ganz schön angesagt. Top Hobby!

Nix über ein schönes Horn


Wieder etwas fürs Leben gelernt: Leg dich nicht mit Steinen an die schwerer sind als du selbst. Wenn es hart auf hart kommt, dann sind die nämlich tatsächlich härter als man denkt. Da braucht es gar kein Granit, Kalkstein aus dem fränkischen Jura reicht auch. Fränkischer Schädel auf fränkischen Kalkstein – schmerzhaft.