Diese Badeanstalt bleibt bis auf Weiteres geschlossen


Die Chefin hat den Braten gerochen und sich sauber Richtung Playmobil Fun Park abgesetzt. Es gibt da nämlich einen Unterschied, unser Planschbecken und das Planschbecken. Mensch, unser Planschbecken war eine top Anschaffung! Und das Planschbecken muss abgebaut werden. Mit „unser“ fängt Lob an, mit „das“ Arbeit.
Zusammengefasst lässt sich sagen dass so ein Planschbecken schon eine Menge Arbeit macht und dass man gut einen Tag einplanen sollte um es abzubauen. Vor allem das Entleeren sollte man nicht unterschätzen. Es ist natürlich höchste Zeit gewesen dass es abgebaut wurde, damit das Gartenhaus wo unser Planschbecken über den Winter gelagert wird, endlich angegangen werden kann.
[Update] Die Pumpe steht zum Verkauf: Steinbach Speed Clean Active Balls plus Sandfilteranlage, Umwälzleistung 3,8 m³/h, 230 V/200 Watt, Anschluss Ø 32/38 mm, 320 g Filter Balls. Bei der Wirkung von Pumpen verhält es sich ungefähr wie bei Motoren: viel Hubraum ist nur durch noch mehr Hubraum zu ersetzten.

Kaffee-Monitoring

Diese Woche fängt schon mal gut an, der Strommesser an der Kaffeemaschine ist anscheinend seit gestern Vormittag kaputt. Erste Auswirkung ist, dass die Kaffeemaschine nicht mehr funktioniert hat. Das kriegt man wieder hin wenn man die Kaffeemaschine einfach direkt in die Steckdose steckt. Zweite Auswirkung ist dass wir keinerlei Monitoring mehr über den häuslichen Kaffeekonsum mehr haben.

Die Backup-Strategie Teil 16 – Europäisch unterwegs

Gut, wenn Frankreich, Schweden und die Niederlande jetzt auch mitmachen, dann scheint das mit Nextcloud ja eine größere Nummer zu werden. Also kriegen die im Hack’schen Reich jetzt auch eine zweite Chance, das ist ja nur fair! Mit Docker ist die Sache eigentlich recht schnell eingerichtet, da gibt es auf Github zig fertige Docker-Compose Dateien, aber dann kommt das Customizing und das ist kein Selbstläufer.

Status Ouo: Nextcloud läuft jetzt parallel zu Seafile, beide nutzen Onlyoffice als Office-Backend und Übernacht wurden 102 GB Daten rein geschaufelt. Funktioniert erst mal ganz gut, jetzt kommt die Handy-Integration an die Reihe, das sind nochmal gut 11 GB Bilder. Die Android App scheint Zweiwege-Synchronisation zu unterstützen, das ist schon mal ein echter Mehrwert!

Das Projekt hat sich gemausert, kein Vergleich zu den alten Owncloud Tagen. Es gibt auch einen eigenen App-Shop mit allerlei Erweiterungen für das Backend, alles recht interessant, auch da kann Seafile nicht so richtig mithalten. Gut, wir bleiben dran, im Dienste der persönlichen Datenhoheit!

Zum Projektverlauf.

Mini-Webserver mit systemd

Manchmal rächen sich ja Kleinigkeiten erst nach einer gewissen Zeit. So ist mir jetzt mit einem Skript aus dem Dezember gegangen. Kurz vor dem Urlaub gab es einen Reboot vom Smarthome-Server  und dabei wurde ein Systemd-Diesnst für WOL nicht sauber gestartet. Ende vom Lied: eine Woche lang in Österreich und keine Möglichkeit ein Backup zu machen.
Dieses Skript startet einen kleinen Web-Server der darauf wartet dass eine bestimmte Seite aufgerufen wird und schickt dann ein WOL-Befehl, damit der Backup-Rechner im Netz hochfährt. So weit, so gut, so simpel.

#!/usr/bin/python
import os
from bottle import route, run, template
@route('/startServer')
def startServer():
    return os.system("/usr/bin/wakeonlan 00:11:22:33:44:55")
@route('/')
def hello():
    return ':-)'
run(host='0.0.0.0', port=8080)

Im Dezember hatte ich noch als host in Zeile 14 explizit eine bestimmte IP-Adresse angegeben, das hat irgendwie nicht hin gehauen und den automatischen Start verhindert. Mit „0.0.0.0“ funktioniert das jetzt. Hier noch die systemd-Datei:

[Unit]
Description=Remote Start Waffe
After=network.target
[Service]
Type=simple
ExecStart=/home/christian/docker/smarthome/remote_start/remote_start.py
[Install]
WantedBy=multi-user.target

Kaum macht man es richtig und überprüft es, dann klappt das auch.

Audiomotivationsschub #2

Man könnte eine Urlaubsplaylist daraus machen. Zufälligerweise hat Element of Crime hat das passende Lied für den gestrigen Ausflug. 200 Höhenmeter höher waren es nur noch Zwei am Gipfelkreuz, eine halbe Stunde später beim Kaiserschmarrn alle 4 wieder vereint.

Das Vorndran-Jahr


2019 ist mein persönliches Vorndran-Jahr. Wir waren ja gleich im Januar auf der Lesung von Helmut Vorndran auf Schloss Allmoshof. Spitze war das! In den Pfingstferien war dann genug Zeit um die „Die Kamuelsfeder“ selbst zu lesen und das Buch war ein typisches Vorndran-Buch, eine dubiose Hautgeschichte, umrahmt von ein paar running Gags und Nebengeschichten, die sich durch alle Bücher ziehen.
Der Mann ist umtriebig und hat im Sommer nachgelegt. „Das Lupinenkind“ spielt nicht irgendwo im Itzgrund oder Bamberg sondern in Heroldsbach, quasi vor der Haustüre. Vorndran schafft es seine Geschichten in wahre Gegebenheiten zu integrieren und in diesem Fall waren das die Marienerscheinungen dort in den 50er Jahren. Das Buch ist insgesamt etwas ernster als die Vorgänger und es fällt schwer zwischen Wahrheit und Fiktion zu unterscheiden, könnte tatsächlich alles so passiert sein. Großartige Leistung. Absolut empfehlenswert.

Audiomotivationsschub

Das Wandern mit Kindern und Tennis-Seniorinnen ist ein Balance-Akt. Ist der Berg zu steil, ist das blöd. Ist der Weg zu langweilig, ist das blöd. Ist das Ziel nicht in Sicht, ist das blöd. Gibt es keinen Traubenzucker mehr, ist das blöd. Kommt alles zusammen ist das saublöd! Wenn dann alles gute Zureden nix mehr hilft, dann braucht man den richtigen Soundtrack, Evergreens gehen da fast immer:


Unterm Strich muss man sie aber loben, 700 Höhenmeter in knapp 2 Stunden sind eine gute Leistung. Und es ist wie es immer ist, wenn man oben ist, dann sind die Strapazen schon vergessen und man hat genug Kraft um sich um den Kaiserschmarrn zu streiten. Läuft – wenn sie laufen… Und das mit dem „Sklaventreiber“ hat Sie bestimmt nicht so gemeint.

Schon praktisch!


Man kann mit dem 3D-Drucker auch Taucherbrillen reparieren! Und wenn die Kids einen Tag vor dem Freibad schon merken dass die Taucherbrille „irgendwie kaputt“ ist, dann läuft das schon fast stressfrei. Genauer gesagt war die Brille nicht kaputt, sie hatten nur ein Teil versaubeutelt. Dank Schieblehre und TinkerCad war das Teil in 10 Min nachkonstruiert. Der Ausdruck war wegen der 2 mm Grundfläche kein Selbstläufer, hat dann aber doch irgendwann funktioniert. Die Chefin sagt „praktisch“ – das ist ein Lob, definitiv!

Stop, bevor es dich kaputt macht!

Im Nachhinein ist es schwer zu sagen wann genau der Entschluss gefasst wurde, das ist aber auch egal, weil es am Endergebnis nichts ändert. Hiermit gebe ich bekannt dass die Brunnenbautätigkeiten mit sofortiger Wirkung eingestellt werden. Genauer gesagt sind sie schon seit 3 Wochen eingestellt. Das heißt natürlich nicht dass es keinen Brunnen im Hack’schen Garten geben wird, das heißt nur dass der Brunnen nicht selbst geschlagen wird.
Der Grund ist relativ einfach: Ich hab mir mal überlegt was mich in letzter Zeit am meisten gefrustet hat – und das war tatsächlich dieses 120 mm breite und fast 5 m tiefe Loch im Garten. Weg damit! Der neue Plan sieht vor direkt mit Gartenhaus II weiter zu machen. In Gartenhäuser bin ich ganz groß!
Das Gartenhaus II wird super. Es rundet ab was mit dem Schuppen und Gartenhaus begonnen wurde. Der Clou beim Schuppen war die Kombination aus Schiebetoren und einer zweiten Ebene als Stauraum. Beim Gartenhaus ist es die Kombination aus Außenbereich mit transparenten Dach und isolierten Innenbereich. Das Gartenhaus II wird eine Kombination aus Gewächshaus und Abstellraum mit einer Note von irgendwas mit Multifunktion. Geil.