Donaunebel, der

Ein ganz sicheres Zeichen dass der Herbst in Franken vor der Tür steht ist dass er gerade heut im Oberbayerischen Niemandsland an der Donau eingetroffen ist. Ersichtlich ist das am Donaunebel. Der Donaunebel ist ein Naturphänomen, das es so nur am oberbayerischen Zipfel der Donau gibt. Und ein ganz fieser Geselle ist das, kommt über Nacht, ist so dicht dass man keine 100 Meter weit schauen kann und bleibt bis kurz vor Sonnenuntergang. Böse Zungen behaupten dass der Donaunebel fast im Alleingang daran schuld ist dass die Menschen hier so sind wie sie sind. Naja, da wird schon was dran sein.

Immer wenn es halt grad gar nicht passt

Immer genau dann wenn es nicht passt, wenn der Kalender so prall gefüllt ist wie der Ausschnitt einer Oktoberfestbedienung und man priorisieren muss was eigentlich nicht priorisiert gehört, genau dann fährt man auch noch einen Platten. Und so wie es ausschaut scheint es sich in dieser Sache um ein Familienphänomen zu handeln, so ist man wenigstens nicht allein. Ein Stochastiker wird wissend nicken.

1. Garagen-Frohmarkt

In W war heute Garagen-Frohmarkt, d.h. überall im Dorf wurde versucht möglichst viel alten Kram an den Mann zu bringen. Das Wetter war praktisch ideal, die Vorbereitung auch, aber an den kaufwilligen Städter hat es etwas gemangelt. Gut, die Teilnahmegebühr und der Kasten Bier sind halbwegs wieder drin, so gesehen kann man zufrieden sein. Wir jetzt sind zwar nicht mit wirklich viel weniger heim gefahren, aber dafür mit anderem. Unterm Strich war es aber ein lustiger Tag.

Devon Allman

davonallman
Aufstehen, in den Süden fahren, in den Norden fliegen, angeregt diskutieren, in den Süden fliegen, in den Norden fahren, heimkommen, Hallo sagen, umziehen, kurz was essen, Tschüss sagen, auf Konzert der Blues-Rock Legende Devon Allman gehen, glücklich sein.
Zugegebenermaßen ein stressiger Tag, aber dafür ein bombastischer Abschluss. Rock’n’Roll ist hartes Business.

NiZn

Ein Kollege hat mir einen Tipp Denkanstoß gegeben und zwar dass die Batterien der Wetterstation gar nicht leer werten können weil es nämlich Akkus sind, die über das Solarmodul aufgeladen werden. Zumindest nicht na so kurzer Zeit. Aha. Das ist zwar generell nichts neues, aber in den Fragen bei Amazon gab es den Tipp Nickel-Zink-Akkus von Conrad zu verwenden.
Also kurz vor 8 noch hin gefahren und zugeschlagen, allerdings gibt es da eine kleine Sache zu beachten und zwar dass die Akkus vor dem ersten Gebrauch geladen werden müssen und dass man sie nicht mit einem normalen Ladegerät laden kann. Gehen Sie zurück auf Start.

Wohin? Dahin!

Was es doch nicht alles gibt. Wenn man mal wieder nicht weiß wohin mit sich, dann kann ja auch mal spazieren gehen, oder Rad fahren. Und falls dann dann nicht weiß wohin, dann kann man sich ja mal hier umschauen: http://www.gpsies.com. Man muss sich ja nicht 1:1 an die Tracks halten, aber Ideengeber sind sie allemal.

Der finale, abschließende und endgültig letzte Tag

sunris
Als Microsoft für einiger Zeit Sunrise geschluckt hat, war eigentlich klar dass Sunrise kein ewiges Leben mehr haben wird. Aber Sunrise ist cool und die Apps für iOS und Android sind super. Das Sahnehäubchen ist aber das Web-Interface, das ist vor allem deshalb wichtig, weil ich von der Arbeit nicht auf das vom Google Kalender komme.
Eigentlich sollte Sunrise Ende August schon abgeschalten werden, hat aber weiter funktioniert. Aber heute gab es die finale Ankündigung dass das jetzt der letzte Tag ist, ab morgen gibt es keine Synchronisierung mehr. Morgen wissen wir mehr. Morgen brauche ich vielleicht einen neuen Web-Kalender um auf Google Kalender zugreifen zu können. Es bleibt spannend!

Ablenkungsmanöver

Am Wochenende wurde ich zweimal auf meine fehlende Brille angesprochen – und das obwohl die OP doch schon 6 Monate und einen Tag her ist. Naja, man steht ja nicht so gern im Mittelpunkt und um die Blicke dann wieder von mir weg zu bekommen musste ein Ablenkungsmanöver gefahren werden: „Ja, das war ein teures Jahr bisher, meine Augen und ihre Brüste, das war nicht ganz billig. Hat sich aber beides voll rentiert!“ Alle Blicke bei der Chefin.

Der harte Schnitt

fritzbox_gaeste
Irgendwann die Tage wurde mit der Fritzbox rum gespielt und dabei ist mir die Anzahl der Geräte, die bei uns im WLAN bekannt sind, aufgefallen. Das waren viele, geschätzt 50. „Bekannt“ heißt, diese Geräte haben sich irgendwann mal bei uns eingeloggt. Die Zahl der aktiven Geräte, also die die gerade mit dem WLAN verbunden waren, war dagegen mit 6 oder 7 übersichtlich und diese Geräte konnten recht schnell zugeordnet werden. Nicht mehr zu wissen wem man alles sein WLAN Passwort gegeben hat ist doof, also musste gehandelt werden: neue WLAN SSID, neues WLAN Passwort, ein Gästezugang (das bietet die Fritzbox mit an) und ein Zettel mit Daten für den Gästezugang harmonisch in die Esszimmerdeko integriert. Das fühlt sich jetzt besser an.