Heute haben das Kind 2 und sein scharfer schärfebedürftiger Vater Chilisamen gesät. Gestern wurde Anzuchterde besorgt, heute Vollzug. Der Samen stammt von ein paar Chilis, die ein Kollege letztes Jahr angeschleppt hat und zwar welche vom Typ Elefant und dann noch Jalapeños.
Das Kind hat tadellos mitgearbeitet, zumindest bis zu dem Zeitpunkt wo es die Finger in den Mund gesteckt und sich danach die Tränen aus dem Gesicht gewischt hat. Aussaat unter verschärften Bedingungen praktisch.
Gedankengut
Die fischhassenden Sachbearbeiter
Heute ist ja faschingstechnisch der Auftakt zum Ausnahmezustand. Das ist mir egal. Das bemerkenswerte an diesem Tag ist, dass es da auf Arbeit Fischbrötchen zum Frühstück gibt. Lecker Fischbrötchen, der Fisch schön saftig, das Brötchen leicht aufgeweicht (aber nur ganz leicht) und dann noch schön Zwiebeln drauf. Ein kulinarischer Höchstgenuss.
Soviel zum Produkt, nun zum Prozess. Das phänomenal leckere Fischbrötchen will eigentlich am Schreibtisch verzehrt werden, damit auch die Kollegen was davon haben. Das kommt aber nicht bei allen gut an und deshalb wurde es vor Jahren verboten. Es ist verboten lecker Faschingsfischbrötchen im Büro zu essen! Man konnte sich dann noch mit einen Trick behelfen und die Verpackung mitnehmen und im Büro in einem Mülleier entsorgen. Das ist aber letztes Jahr aufgefallen. Es ist verboten lecker Faschingsfischbrötchenverpackung im Büro zu ensorgen!
Heuer kann ich sagen dass es auch ausreicht mit dem letzten Bissen in der Hand durch das Büro zu laufen, ihn schnell aufzuessen bevor es jemand merkt und die Hände nicht zu waschen. Sensiblen Sachbearbeiternasen entgeht nämlich nix.
Embatphobia
Das Word of the day war heute nomophobia. Nomophobia ist eine Kombination aus den Wörtern No, Mobile und Phobia, also die Angst ohne Handy zu sein. Selbstreflexion: Leide ich an Nomophobia? Antwort: Nein. Also nicht direkt, sondern eher an Embatphobia.
Wer Embatphobia nicht kennt, das ist eine neue Krankheit, meine erste selbst erfundene. Embatphobia ist eine mit Nomophobia eng verwandte, aber im Detail natürlich komplett andere Krankheit Verhaltensschwäche. Embatphobia steht für Empty Batterie Phobia, also die Angst einen leeren Akku zu haben. Unter 30 % geht man da für gewöhnlich nicht aus dem Haus. Auf gar keinen Fall. Gute Nachricht: Embatphobia ist heilbar. Das ist gut.
S7
Das Samsung Galaxy S7 war eine so gut Wahl, Wahnsinn! So ein schönes Handy – und so schnell. Eigentlich macht es nichts anderes als das alte, aber eben halt schneller. Pfeilschnell. Und dann ist da noch der Akku zu erwähnen, der hält nämlich den ganzen Tag durch. Eine super Sache. Dass es keinen USB-C Anschluss hat, kann man getrost als Feature betrachten. Man kann es nur empfehlen. Super Handy.
[Update] Die Kamera ist natürlich auch top. Für Fotodeppen wie mich genau das Richtige. Macht von alleine schöne Fotos. Super Kamera.
Bahnhofsplatz++
Wer wissen will wie der Bahnhofsplatz heuer umgebaut wird, der kann sich das hier mal anschauen. Wem das egal ist, der sollte wenigstens das Wort „Freischankfläche“ im Hinterkopf behalten.
So, und wer jetzt plötzlich, quasi freischankfächenspezifisch, interessiert ist, der will bestimmt als nächstes wissen wie das mit den Freischankflächen in Nürnberg genau geregelt ist, also nur interessehalber versteht sich. Bitteschön.
Spotify and I

Ein Abo von Spotify kostet ca. 10 € pro Monat. Man bekommt dafür Musik ohne Ende aufs Handy, auf den Rechner und mittlerweile gibt es auch Stereoanlagen, da ist Spotify wie Radio integriert. Früher war es sogar so, dass es bei T-Mobil einen Tarif gab, bei dem das Datenvolumen das man mit Musik hören generierte, nicht auf das des Vertrags angerechnet wurde.
Zusammengefasst gibt es – mal abgesehen vom Preis – fast keinen Grund kein Spotify zu haben. Und die Frage warum genau der Hack’sche Haushalt noch immer eine Spotify-freie Zone ist, kann nicht beantwortet werden. Eine ganz komische Sache ist das mit diesem Spotify und den Hacks.
Wie die Jungfrau zum Kinde
Das erste mal ein Samsung Galaxy S7 gesehen habe ich beim Grillen letzten Sommer, der Flo hatte seins dabei und da war eigentlich sofort klar dass ich auch genau so eines haben will.
Seit diesem Grillen wird Schwarzgeld gebunkert, es werden Handy-Reviews gelesen, die Handys der Kollegen analysiert, Vor- und Nachteile diskutiert und einfach nur Zeit mit dem Thema verplempert. Man ist im Thema. Zur Mobile World gleich ein S8? Kein S8 auf der Mobile World, dann ein Huawei P10 vielleicht? LG soll auch wieder liefern. Abwarten, 2 Wochen noch. Und dann unverhofft der alles entscheidende Tipp, ein Schnäppchen, ein Klick, 3, 2, 1 meins.
Wursten tun meistens die Männer, backen die Frauen
Wenn man alles zusammen zählt, das frühe Aufstehen am Samstag, aufs Land fahren, das viele Fett, das Cholesterin und dann noch der Schnaps und das Bier, dann sollte man auf keine Hausschlachtung gar nie nicht gehen. Und Frauen rechnen auch genau so… und dann noch der ganze Dreck und dieser ekelhafte Geruch. Pfui Spinne. Bei Männern ist das aus irgendeinen Grund genau anders herum, sie fühlen sich davon praktisch magisch angezogen. Fleisch, frisch aus dem Kessel, ein Nierchen und ein Ohr dazu, keine Beilagen und kein Salat. Am Wurstfertigungsprozess scheiden sich die zartbesaiteten Geister.
Man könnte auch umschalten, aber man kann es sich auch anschauen.
Wenn man einen schwachen Geist hat und an menschlichen Tragödien interessiert ist, dann landet man beim abendlichen Zappen mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit bei einer Auswanderer-Serie. Gestern haben sich da welche nach Afrika aufgemacht, ne Tauchschule aufmachen.
Man muss ja kein Hellseher sein, aber wenn man die Sprache nicht kann und noch nie vor Ort war, dann weiß der Zuschauer eigentlich schon vor der Werbung dass es da kein Happy End gibt. Und da braucht man auch nichts von Mut schwafeln, Mut ist ein Sonderfall von Dummheit, der mit Glück belohnt wird. Aber bei so einem Unterfangen muss man planen und kann sich nicht ausschließlich auf sein Glück verlassen. Das hat mit Mut nix zu tun.
Traue keinen Fürther Rasta-Mann, vor allem Sonntag Nachmittag nicht.

Gestern stand ein Lauf in die Fürther Westvorstadt auf dem Programm. Auto holen, klassische Postfeiertätigkeit. Der Weg wurde vorher bei Google Maps sauber recherchiert und eigentlich gab es nur genau eine markante Stelle, an der man abbiegen musste. Im Bild rot markiert. Und genau da stand gestern ein Rasta-Mann und genau der wurde gefragt, ob das denn der Weg nach Unterfürberg sei. Das war der Fehler. In Dambach war dann klar dass entlang dieser Bahnstrecke kein Unterfürberg mehr kommt. Klassischer Fall von selbst schuld.