OctoPrint


Die Idee von der 3D-Druckerei ist ja dass man den Kids ein gewisses Grundverständnis von Formen und Ansichten beibringt, technisches Zeichnen werden sie ja wahrscheinlich nicht mehr haben. Und das klappt auch ganz gut. Damit die Verbundenheit mit der Sache noch größer wird, darf das Kind 2 regelmäßig in den Keller spazieren und nachschauen wie weit der Druck ist (incl. ablesen von Abarbeitungsgrad in Prozent und bisher benötigter Zeit), daraus darf dann das Kind 2 extrapolieren wann der Druck abgeschlossen ist (ja genau Mathe).
Das klappt alles manchmal. Machmal haben sie aber auch keinen Bock. Und dann stehst du mit deiner ganzheitlichen 3D-Druck-Familien-Experience alleine da. Das ist genau der Zeitpunkt an dem OctoPrint ins Spiel kommt. OctoPrint is the snappy web interface for your 3D printer that allows you to control and monitor all aspects of your printer and print jobs, right from your browser. Geile Sache, incl. Kameraunterstützung und Android App.
Wie geht’s? OctoPrint gibt es als fertiges Image für einen Raspberry. Da funktioniert dann alles einfach so. Dann braucht man noch eine Webcam, z.B. eine Logitech C270 und einen Halter um die Kamera an den Drucker zu montieren. Ganz genaue Zeitgenossen können auch noch den Zoom anpassen, damit das Druckbett auch richtig scharf getroffen wird. Fertig ist der Lack und dem, von Stimmungsschwangungen Minderjähriger unabhängigen, 3D-Druck steht nichts mehr im Weg!

Salvete! vs. Bonjour!

Vor ziemlich genau einem Jahr stand die Entscheidung an an welche Schule das Kind 1 gehen soll. Mittlerweile ist viel passiert, die Wahl war gut und das Kind ist voll angekommen. Gestern war es Zeit für die nächste Entscheidung: Latein oder Französisch. Erstaunlicherweise war die Entscheidung für die Eltern schwerer als für das Kind. Genau genommen hat das Kind schon viel früher entschieden, sodass der Elternabend gestern eigentlich nur zur Info für die Eltern war.

Get physical

Es gibt da eine neue Sache, die mehr ist als einfach nur ein Projekt, eine AfW mit dem Potential zum Hobby! Das Vorhaben wird allerdings derzeit noch unterschiedlich wahrgenommen:
Frau: Seit Wochen nervt er mich mit irgendwas neuem, dem nächsten großen Ding. Neulich war er sogar abends auf einem Kurs! Ich will meine Ruhe. Hätte er von Anfang an gesagt dass es sich um 200 € dreht, wäre das Thema schon lange vom Tisch. Gestern hat er – man höre und staune – auch noch die Werkstatt im Keller aufgeräumt. Wer hätte das gedacht? Mal schauen wie sich die Sache entwickelt.
Kind 1: Er war am Samstag mit dem Kleinen in Bamberg und hat so ein Gerät gekauft. Ich musste mein Zimmer nicht verlassen. Seitdem ist er öfters im Keller. Kann ich bestimmt auch mal gebrauchen. Jedenfalls lässt er mir meine Ruhe und ich kann in meinem Zimmer bleiben.
Kind 2: Mein Papa ist ein Held! Er kann mir jetzt Plastikteile für die Kugelbahn bauen und kleine Raumschiffe. Das ist total geil!
Er: Ich habe mir extra was Gebrauchtes gekauft, etwas was funktioniert, damit man gleich loslegen kann. Geile Sache. Nichtsdestotrotz aller Anfang ist schwer, unterschätzen darf man die Sache nicht.
So ein Vorhaben braucht einen gescheiten Soundtrack https://m.youtube.com/watch?v=rOqPGTMANVU, so langsam wird die Sache rund: GET PHYSICAL!

Potential erkennbar

Vorab, das ist eine aprilscherzfreie Zone. Das Kind 2 hat am Samstag gefragt ob es ein Loch im Garten graben kann und die Chefin hat es leichtfertig erlaubt. Das Kind 2 enthält aber zu 50 Prozent die Gene vom Vater, von daher hätte sie eigentlich die Tragweite erahnen können. Gut, jetzt haben wir einen etwa 1 m tiefen Krater im Garten, irgendwie passend zum gestrigen Tatort.
Gestern hat es gefragt ob wir noch ein paar Rohre haben. Also hat es ein paar alte Dachrinnen und HT-Rohre bekommen. Damit hat es dann eine Leitung vom Wasserfass zum Krater gelegt und diesen mit einem halben Kubikmeter Wasser geflutet. Jetzt haben wir ein kleines aber tiefes Sumpfloch. Mal schauen was man daraus machen kann.

Die erste Bewährungsprobe

Der Stadt-Cowboy war gestern zum ersten mal mit dem neuen urbanen Lifestyle SUV im Baumarkt, ganz ohne Navi, aber dafür mit Spotify. Und Donnerwetter, die 3 m langen Kabelrohre haben tatsächlich rein gepasst. Und zwei Säcke Rindenmulch auch noch. Der Duft von dem Rindenmulch macht das Gefährt auch gleich viel sympathischer. Die beiden sind auf einen guten Weg, der Sache mit der Anhängerkupplung zum Trotz.

Chatten per Mail

Die Idee ist ja nicht neu, praktiziert jedes große Unternehmen mit Outlook und Exchange schon lange: Mailen bis das Postfach kracht! Aber – das IMAP Protokoll zu erweitern ist natürlich eine coole Idee und dass da auch noch Deutsche drauf kommen, ist da noch ein besonderes Zuckerl. Der einzige Vorteil den WhatsApp usw. haben, ist die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Ein dezentrales Chat-System auf IMAP Basis ist total cool. I like!

Spidergawd und der Rockaltar im Hirsch


Die neue Spidergawd ist ja ein absolutes Brett, da durfte man auf das Konzert gespannt sein. Der Hirsch war gestern um 20:00 Uhr noch ziemlich leer, das hat der Vorband Thulsa Doom aber ungefähr gar nichts ausgemacht. Die haben eine spitzen Show abgeliefert. Um Neun war der Hirsch dann halb voll und Spidergawd haben ihren Altar bestiegen. In der Mitte ein Riesenschlagzeug, links und rechts Bassist und Saxophon und dahinter erhöht zwei Gitarristen. Schon allein dieses Layout war außergewöhnlich, genauso wie die Show die folgte selbst.
Dieser Kenneth Kapstad verprügelt sein Schlagzeug derart, da bleibt einem echt die Spucke weg. Und dann haben die noch einen neuen Gitarristen, Brynjar Takle Ohr, der wie die Faust aufs Auge passt. Einen speziellen Sänger gibt es gar nicht, alle singen alle spielen alle rocken ab wie die Sau. Ein spitzen Konzert, das beste Konzert des Jahres heuer wieder im März. AfW – Alternative für Wirtshaus.

Skoda to go

So ein 3D-Drucker ist eine coole Sache, eigentlich wäre ein Lasercutter noch cooler, aber der übersteigt das Budget bei weitem. 3D-Drucker – Lasercutter, Lasercutter – 3D-Drucker, bildende Computerkunstbasis. Da kann man schön recherchieren, hin und her überlegen, mit den Kollegen fachsimpeln, Visionen haben. Ein schönes Projekt!
Und dann ist da die Sache mit dem Auto, Bedarf erkannt, gehandelt, Ansprüche reduziert, verhandelt, zugelassen und heute abgeholt. Fertig. Die Chefin hat jetzt ein kleineres Auto und ich eine App dazu. In weniger als zwei Wochen, keine Recherche, keine Vision, aber ein Problem gelöst. Das neue Auto mobilisiert uns, bringt mich mit meiner Computerkunst kein Stück weiter. Und spätestens im Sommer wird mir mein Passat fehlen. Ade, du formschönes Platzwunder mit Anhängerkupplung!