Die ganze Woche über freu ich mich immer auf meine Weißwürste am Freitag früh um halb zehn – das ist so ein Ding was ich innerhalb kürzester Zeit von diesen Bayern angenommen habe. Das wäre also praktisch jetzt: 2 Weiße, 2 Brezeln und eine fetzen Portion süßen Sempft (Sempft ist übrigen das einzige Wort in fränkisch mit „hartem D“ das ich kenne). Jetzt hab ich aber gestern kurzfristig freigenommen und irgendein anderer Sack macht sich jetzt grad über meine 2 Weißen her.
Gedankengut
Du bist der Club!
Den ganzen Tag über war es ruhig. Zur ruhig. Mein Sprungbrett ins Internet wusste auch nix und dann in sickert es über den Äther: Von Heesen verlässt den Club! (Endlich!!). Hans bleib doo!
Die allmorgendliche Weiterbildung
Heute ist das Word of the Day eine Phrase of the Day – aber egal, jedenfalls isses heute „peer pressure„. Fränkisch pronounced hört sich das natürlich an wie „beer pressure“ und da könnte man ja meinen, dass sich die Bedeutung großartig ändert, aber nix da. Das spricht ganz klar für die Robustheit der fränkischen Sprache.
Farben in der früh
Ihre Tasche, die jahrelang einfach nur rot war ist neuerdings terracotta-farben…! Naja, sei es wie es will, früh morgens um halb sechs ist es jetzt schon wieder sau dunkel – bei geschlossenen Augen komplett schwarz, bei geöffneten dunkelgrau. Könnte mir gut vorstellen dass das terracotta-farbene Teil morgens sogar hellschwarz ist.
fast nix
Heute weiß ich nichts. Bis auf die Tatsache, dass morgen endlich Freitag Weißwursttag ist, ist der Rest recht unspektakulär. Gut, Schäffler hat Conti, Franken rules eben.
Suche kurzzeitig altes Windows-Laptop
Hat vielleicht jemand aus der geehrten Leserschaft ein altes Windows-Laptop, das den folgenden Anforderungen entspricht und das man mir mal für ein paar Tage leihen könnte:
PC mit Windows Vista, Windows NT, 2000 oder XP. Pentiumprozessor mit mind. 128 MB RAM-Speicher, 25 MB freie Festplattenkapazität, 8 MB Video RAM mit mind. 800 x 600 (XGA) Auflösung (1024 x 768 wird empfohlen) und 16 bit Farbe.
Ich möchte da nämlich mal ein bisschen mit dem Ikea-Küchenplaner rumspielen… kann ja nicht schaden.
Abwarten und rechtzeitig Kopf einziehen
Manchmal weiß man vorher schon, dass es in naher Zukunft richtig kracht. Nun könnte man großartig Vorkehrungen treffen… die würden aber definitiv nix nützen. Da heißt es wenigstens formal korrekt bleiben und die Geschehnisse brav verfolgen. Da lernt man bestimmt fürs Leben. Tick, Tack, Tick, Tack… bin ja noch so jung und kann so viel lernen.
So ein langes Wochenende ist schon eine prima Sache!
So ein langes Wochenende ist schon eine prima Sache! Am Freitag bin ich am Haus ein ganzes Stück weiter gekommen. Alles was es da an Wandverkleidungen gab ist jetzt ab und das Ausmaß der Arbeiten ist jetzt gut abschätzbar. Das kriegen wir hin. Im Laufe der Woche wollen wir planen was wohin kommt, was weg muss und was wir wie machen wollen. Was mir noch fehlt ist ein Plan für die Treppe. Die Treppe wurde komplett mit Teppich verkleidet, dass der Teppich ab muss ist klar, nur was danach kommt ist unklar. Egal, das wird sich geben.
Gestern waren wir dann noch auf Dorffest in O. Heute bin ich krank. Das heißt ich war krank. Jetzt bin ich müde. Wir haben uns heute Nachmittag mit ein paar Leuten aus dem Geburtsvorbereitungskurs getroffen. Alle haben grob die gleichen Probleme, das ist anders als im Freundeskreis wo wir die einzigen mit Nachwuchs sind. Eine Art Selbsthilfegruppe für junge Eltern in der Stadt ohne Opa und Oma. Ein paar Väter hatten einen mir ähnlichen Bierdurst, nicht den von heute sondern eher den von gestern, ich hatte heute jedenfalls Apfelschorledurst. Freue mich schon aufs nächste mal.
Ganz komische Sache ist das. Gestern habe ich einen KKG*)-Haxen dem Brückenfestival vorgezogen. Hatte keinen Bock auf laute Musik und rumstehen. Ich weiß jetzt nicht ob das an der Baustellenarbeit liegt oder am Alter oder an was anderem… verdammte Axt.
*) KKG = Kindskopf-groß
What´s your job?
… and what is your job?
I am an intelligent mail router.
dresscode
Heute durfte ich einem Meeting in wunderschönen Lippstadt beiwohnen. Lippstadt ist schön. Hätte mir gestern jemand gesagt, dass ich heute in NRW laufen gehe, hätte ich es nicht geglaubt – Lippstadt war in meiner internen Landkarte irgendwo im Norden aber eben nicht in NRW, schon gar nicht im Sauerland. Generation Navi. Aber egal, kommen wir zum Thema: als ich heute morgen nach dem Laufen zum Frühstück kam, war ich kurz geschockt – Anzug-Alarm! Emm, Herr Hack, ich hätte Sie vielleicht auf den Dresscode hinweisen sollen?!? Dresscode, Pappalapapp! Was ist denn an einer Polo-Hemd (schwarz) / Jeans Kombo auszusetzen… im Winter können wir ja über braune Cord-Hosen reden. Sind ja hier nicht auf Beerdigung. Jung und progressiv steht im Firmenprofil, innovativ nicht konservativ. Polo-Hemd passt.