Am Freitag abend bin ich zusammen mit einer Auswahl Kollegen und bewaffnet mit ein Paar Schneeschuhen auf nen Berg in die Alpen gestiegen – Ziel: Stie-Alm bei Brauneck. Die gut 800 Höhenmeter haben wir nachts, mit vollem Marschgepäck und schweren Schneefall in gut 2,5 Stunden geschafft, nein das war kein Kindergeburtstag! Was wir uns da erlaufen haben konnte man allerdings erst am Sonntag so richtig bestaunen. Eine spitzen Sache war das und meine Rückenschmerzen sind wie weg geblasen.
Gedankengut
U.S. Robotics – aha.
U.S. Robotics ist Palm bzw. Palm war früher U.S. Robotics – das war mir neu, das wusste ich nicht, danke Wikipedia! Hab heute noch ein U.S. Robotics 56k Modem deheim stehen, war sowas wie der Mercedes unter den Modems.
Kneipp lässt grüßen
Hier im Haus haben wir ja so eine Edel-Dusche mit Regenbrauskopf oder wie immer man diese Teil auch bezeichnet. Jedenfalls schwebt es direkt über meinem Kopf wenn ich in der Dusche stehe. Zusätzlich gibt es noch eine Handbrause.
So, wenn ich früh in die Dusche gehe, dann schalte ich immer erst mal die Handbrause ein bis das Wasser warm ist damit ich keinen Kälteschock bekomme und dann erst das Regenteil – um halb sechs in der Früh an Kaltwasserschock zu sterben wäre der höchstwahrscheinlich blödeste Tod den man so früh sterben kann. Was ich eigentlich sagen will ist, dass ich mit dem kalten Wasser und der Handbrause früh immer meine Beine abwasche und seitdem ich das mache (also jetzt gute 2 Monate) hab ich keine schweren Beine mehr. Echt, ist mir heute früh aufgefallen, cool oder?
Haken dran
Nachdem letzte Woche nicht viel ging musste am Wochenende ausgeglichen werden:
- [OK]: Interims Esstisch(*1) aufgestellt
- [OK]: Interims Sofa(*2) aufgestellt
- [OK]: Neue Matratze für Nachwuchs gekauft
- [OK]: Neues Bett für Nachwuchs aufgebaut
- [OK]: Neue Waschmaschine gekauft und in Betrieb genommen
- [OK]: Alten Kühlschrank zum Wertstoffhof gebracht
- [OK]: Alten Öltank geleert, Tank und Altöl zum Wertstoffhof gebracht
- [OK]: Holz bei den Schwiegereltern geholt
- [OK]: Ordnerregal im Arbeitszimmer aufgebaut und bestückt
- [OK]: div. Kleinigkeiten, die Sie genervt haben gemacht…
Untern Strich ein „Mach-Wochenende“!
1* ) eigentlich wollten wir ja eine Eckbank, die werden wir auch bekommen…
2* ) sofort nachdem wir dieses wunderbare Rattanmöbel aufgestellt hatten bin ich zum Secondhandladen gefahren und habe nach Ersatz gesucht, leider nichts gefunden. Den einzigen Vorteil dem ich der Rattan-Geschichte abgewinnen kann ist der, dass wir die Sitzecke im Wohnzimmer so zu sagen „am Objekt planen“ können.
Auf lesen hab ich keinen Bock, obwohl man ein Buch mit aufs Klo nehmen könnte!
Mir bleibt ja grad nix anders übrig als Filme zu glotzen, hier ein kleiner Zwischenstand:
- 10 000 b.c: Geht so, besser als die Talk-Shows im Fernsehn.
- Blood And Chocolate: Ganz schlecht, damit hat sich Katja Riemann keinen Gefallen gemacht. Ganz schlecht.
- Hancock: „Du bist ein Arschloch. Arschloch sein ist zwar nicht strafbar aber kontraproduktiv.“ Nach dem Spruch hat sich der Film schon rentiert
.
Wiedekings Rache
Gestern durfte ich wieder im mitteldeutschen Niemandsland verweilen, gestern war aber alles anders! Schon als ich früh aufgestanden bin, hat mir der Kopf weh getan und das Brötchen im Flieger wollte mir nicht schmecken. Irgendwann während der Besprechung gings dann los, mein Bauch entwickelte ein gewisses Eigenleben und gluckerte fröhlich vor sich hin (was mir recht weh tat), bis mein Schließmuskel Alarmstufe Rot meldete. Von diesem Moment an musst ich das Treffen im 15 Min Rhythmus unterbrechen. In der Warteschlange bei der Essensausgabe hätte ich jeden zweiten der mit seinem Tablett an mir vorbei gelaufen ist direkt anspeien können. Irgendwann habe ich dann allen Mut zusammengenommen und bin zum Betriebsarzt. Damit wir uns richtig verstehen, ich habe keine Angst vor Ärzten, sondern hatte Angst vor den Weg dahin – auf einer nicht öffentlichen Straße, ohne öffentliche Klos, vorbei an Gebäuden wo ich höchst wahrscheinlich keine Zutrittsberechtigung habe.
Die Ärztin war ganz nett und hat mir diverse Medikamente gegeben („Ich muss in 2 Stunden mit nem Flieger ohne Klo heim fliegen, verstehen Sie!!!“). Da viel bekanntlich viel hilft habe ich mir die doppelte Dosis verabreicht in der Hoffnung auf schnelle Besserung – von „Nehmen und Gut“ kann allerdings keine Rede sein. Schon die 20minütige Fahrt zum Flughafen war nicht witzig und der Rückflug wäre fast in einer Katastrophe geendet. Mein Kollege hat grob gemerkt was mit mir los ist und sich mit mir über grep, sed und sort unterhalten, damit ich nicht ständig an den Überdruck denken musste.
Prinzipiell bin ich der Meinung dass es auf dem Stück Autobahn zw. IN und N zu wenig gescheite WCs gibt. Das Auto-Land Nr. 1 sollte seinen Autofahrern an dieser Stelle mehr bieten! Nun liege ich seit gestern abend daheim rum harre der Dinge die da kommen und das ist recht ärgerlich, weil ich eigentlich 2 Tage lang nach HH sollte um dort zu standardisieren. Schweren Herzens haben wir dann gestern abend noch Flug und Hotel storniert und heute morgen hab ich ich zum aller aller ersten mal Krank gemeldet!
Back ins Operative
Gestern ist das passiert was eigentlich schon lange fällig war: die Chefin hat fachmännisch festgestellt dass ich seit Mitte Dezember nichts mehr am Haus gemacht habe. Natürlich stimmt das so in dieser Form nicht, ich habe lediglich den operativen Bereich der Renovierung etwas herunter und das Hauptaugenmerk auf die strategischen Punkte gelegt. Sah sie natürlich nicht so… typisch.
Naja, jedenfalls hat sie mir ganz konkrete Handlungsfelder zugewiesen u.A. den Abschluss des Teilprojekts Türbeschläge und noch ein paar Punkte die es auf Grund verschiedener Feierlichkeiten am Wochenende lediglich in den flüchtigen Teil meines Gehirns geschafft haben und jetzt wieder weg sind.
An dieser Stelle muss aber darauf hingewiesen werden dass wir seit Dezember eine neue Holzkiste besitzen, erster Kontakt zu Stuckateuren aufgenommen ist, die Entscheidung dass das Haus und das Dach isoliert werden gefallen ist, die Anzahl der Ziegel berechnet und die Ziegel selbst schon organisiert wurden, und last but not least wurde das Arbeitszimmer um eine energiesparende Linux-Workstation erweitert. Tzzz – von wegen nix gemacht….
Analverkehr(t)
In der aktuellen Neon ist ein Artikel über einen Mann drin, der sein Leben beim Analverkehr mit einem Hengst eingebüßt hat. Also nur damit wir uns da richtig verstehen, nicht er hat den Hengst, sondern Hengst hat ihn bestiegen! Jetzt wird der ein oder andere denken wie das denn gehen soll. Ganz einfach, der Kerl war nicht allein, er und seine Kumpels haben da regelmäßig so eine Art Gäule-Gang-Bang veranstaltet, sie haben den Horseman in Position gebracht und aufgepasst dass ihm der Gaul nicht erdrückt. Womit sie wahrscheinlich nicht gerechnet haben war der Druck den das Vieh abgelassen hat – Horseman ist also förmlich explodiert, innerlich zumindest.
Warum ich das erwähne? Die Überschrift ist natürlich ein Reiser, sowas will der Leser. Und weil sich bei mir bei sowas die Nackenhaare aufstellen. Das ist ungefähr so wie damals als die Chefin in der Lehre war und das Thema Dammriss behandelt wurde und mir der Herr MeierJetztHerbst erzählt hat, dass sich das ungefähr so anhört wie wenn man ein Stück Papier auseinander reißt.
So und hier schließt sich er Kreis: weil ich arbeite ja in einem Büro und da wird ständig Papier zerrissen und jedesmal muss ich an die – höchstwahrscheinlich sehr schmerzhafte – Sache mit dem Dammriss denken und mir stellen sich die Nackenhaare auf. Und seitdem ich diesen drecks Artikel gelesen habe, muss ich auch noch an den depperten Horesman denken. Kausalketten die das Leben schreibt.
Endlich 5:24 Uhr
Hinter mir liegt ein Hardcore-Vater-Kind-Wochenende – nix Rock, nix Roll, nix weggehen… Die Chefin hat mal locker 2 Tage auf Arbeit ausgeholfen und ich durfte aufs Kind aufpassen (in Vollzeit). Höhepunkt war gestern nachmittag, da waren wir auf dem 1. Geburtstag von einem Mädel aus ihrerer Krabbelgruppe eingeladen.
Rein Zwischenmenschlich hat das mich und die Kleine schon ganz schön weiter gebracht, nur mit meiner Entspannung war das halt nix, aber auch gar nix… ja ja ich weiß: es gibt einem ja so viel.
Stelle fest: es ist Mittwoch
Dieser Mittwoch fühlt sich an wie ein Donnerstag. Müdigkeits- und Lust-Level wollen so gar nicht passen. Eigentlich müsste man sich freuen – einen Tag gefühlt gewonnen, juhu! Aber nein es ist und bleibt Mittwoch. Eigentlich müsste ich ja darauf beharren, dass Donnerstag ist und mir erst das Gegenteil beweisen lassen, aber das würde ja nur unnütze Arbeit sein weil ich ja schon selbst Kalender lesen kann und wir grade in einer Rezession leben. Fakt ist dass es die Weißwürste erst übermorgen gibt und nicht morgen, hat alles damit zu tun dass es Weißwürste immer erst freitags gibt und der Freitag ja erst nach dem Donnerstag kommt und sich der Mittwoch jetzt dazwischen geschlichen hat.