Breaking News

Ich hab ja ganz vergessen es zu erzählen! Jedenfalls klingelt es gestern und da steht der Makler von der anderen Haushälfte vor der Tür und hält mir mit strahlenden Gesicht etwas zusammengefaltetes entgegen und verkündet stolz „Wir haben es geschafft!“. Soll heißen die Haushälfte ist endlich verkauft und wir bekommen Nachbarn. Gut. Naja halb gut – ich freue mich schon dass die andere Seite endlich bewohnt wird und nicht weiter verfällt, mir wäre es aber schon lieber gewesen dass ich erst noch meinen Bau 2.0 gar durchziehen hätte können. Jetzt heißt es abwarten und Tee trinken, ich gehe davon aus dass wir demnächst Besuch bekommen.

Klingelt heute das Telefon: „Ich komme grade mit deiner Tochter vom Arzt…“

Die Kleine hat derzeit einen Wachstumsschub: 4 Backenzähne, das Haar und der Rest vom Kind wachsen und wachsen – und der Drang überall rauf zu krabbeln. Heute z.B. hat sie den Mülleimer im Bad erklommen, kurz zumindest. Dann hats rums gemacht und sie ist mit der Kauleiste auf der Mülleimerkante gelandet und hat sich so einen Zahn abgebrochen. Hat wohl schlimmer ausgeschaut als es war, jedenfalls kann sie schon wieder kauen…

Das Wort zum Sonntag

Hinter mir liegt ein fast perfektes Wochenende. Am Freitag war ich auf einer Hochzeitsnachfeier, von der man in der Fränkischen noch lange sprechen wird! Da ich der Fahrer war, werde ich mir es sogar noch länger merken können als meine Mitfahrer.
Hintergrund dieser selbstlosen Tat war, dass ich am Samstag vormittag beim Architekten einen Termin hatte und dort nicht angesoffen auftauchen wollte. Der Besuch beim Architekten war ein Erfolg auf ganzer Linie – nicht nur dass der Plan für die Gaube mir nichts dir nichts in geritzt war, es war sowas wie ein Festival der guten Ideen.
Den Samstag abend habe ich auf der Bank vorm Kloster verbracht und Tussis in der Bergab-Kopfsteinpflaster-Schikane (die mit Stöckelschuhe fast nicht machbar ist) vor dem Kon Tiki beobachtet. Das ist eigentlich regelmäßig die Show schlechthin…
Sonntag war dann so vollkommen Männer-Dings-mäßig: lange schlafen, am Computer rum spielen, lange laufen, Kaffeemaschine reinigen und weiter am Computer rum spielen. Irgendwann abends sind dann die Mädels wieder heim gekommen und ich glaube das getrennte Wochenende hat allen ganz gut getan.

Das Wort zum Mittwoch

Proprietäre Formate und Techniken sind ein Tribut an den Kapitalismus und all seine wunderbaren Goodies! Das ist mir heute abend beim Laufen so richtig bewusst geworden. Angebot und Nachfrage – wenn es eine Nachfrage für eine proprietäre Sache gibt, dann ist es legitim dass jemand sowas anbietet. Und wenn viele es wollen, dann ist es noch legitimer damit reich zu werden.

Keinkindtag

Gestern abend haben wir die Kleine zum Übernachten zu meinen Eltern gegeben und konnten heute locker ausschlafen (wir waren auf na Party). Heute dann einfach mal bis halb elf im Bett liegen gebleiben, eine feine Sache. Dann einen Kaffee ohne Kindergeschrei und gar nix was grade irgendwo runterfällt, keine Tränen. Erst nachmittags haben wir den Nachwuchs wieder abgeholt und sind mit ihr aufs Walberla gewandert. Ich habe jetzt für mich mal so beschlossen, dass wir die Kleine jetzt einmal im Monat Urlaub bei Opa und Oma machen lassen, muss ich jetzt nur noch bei der Chefin durchdrücken…

Neue Grippe

Ich habe im Radio gehört dass die Schweinegrippe jetzt „Neue Grippe“ heißt. Der Grund dafür ist der sinkende Schweinefleischabsatz. Das geht klar. Aber irgendwie muss ich bei „Neue Grippe“ an „Neue Börse“ denken und die war nicht grade erfolgreich. Jetzt ist es im Bezug auf die Grippe ja vielleicht ganz gut wenn sie nicht so erfolgreich ist… Ab wann ist eine Grippe überhaupt erfolgreich? Nachdem sie uns vernichtet hat oder ab einer bestimmten Grenze – 1 Mio Opfer oder so? Ich geh jetzt grillen, vielleicht treffe ich ja auf einen Virologen.