Der Selbstversuch

Grade war ich in der Stadt beim Friseur. Weil ich schon mal in der Stadt war hab ich gleich noch ein paar Klamotten gekauft. Der Verkäufer hat mir erzählt dass ich die Cordhose regelmäßig waschen soll, am besten 3 oder 4 mal tragen und dann waschen, das wäre gut für den Stoff. Ha, gut für den Stoff, heißt aber auch dass ich bald eine graue Hose statt einer schwarzen hab und überhaupt regelmäßig waschen das macht doch den Stoff kaputt, hab ich ihm erzählt. Nein, sagte er – waschen ist gut für den Stoff und langes tragen mache den Stoff weich und ein weicher Stoff gehe schneller kaputt. Ok, so habe ich die Sache noch nicht gesehen. Ich lasse meine Sachen eher selten waschen, deshalb habe ich auch immer einen großen Stapel vor dem Schrank liegen (was der Chefin ganz und gar nicht passt).
So heute und hier werde ich einen noch nie da gewesenen Selbstversuch starten und ab heute (ich gelobe) werde ich bis Weihnachten (ich schwöre) was aus dem Schrank nehmen, 4 mal tragen und dann waschen. Hmm, obwohl 5 mal tragen besser wäre, aber egal. Wir werden sehen wie sich das einschwingt.

Kurztripp ins Ungewisse

Gestern musste ich ins Mitteldeutsche Niemandsland und das Wetter war einfach schlecht, Nieselregen und kalt, alles grau. Der Landeanflug war wie eine Szene aus einem Horrorfilm: die Guten landen in einer recht unwirklichen Umgebung, nicht wissend was sie erwartet – denn dort außen in den grauen nasskalten Wäldern treibt das Monster sein Unwesen…
Der Soundtrack wurde von Seelig beigesteuert, den hatte ich noch im Ohr: Selig – Wir werden uns wieder sehen. (AFKmax hat nämlich ein neues Lied ins Programm aufgenommen!)
Hat dann doch alles funktioniert. Happy End – auch mal schön.

Einfach so

Es gibt so Tage, an denen mag ich meine Arbeit nicht. Es gibt aber auch Tage, da mag ich meine Arbeit so richtig, heute zum Beispiel.
Dann muss ich noch festhalten dass seit heute die Heizung in Betrieb ist. Nicht dass es uns gefroren hätte – nein, die Handtücher sind dran Schuld; netter Nebeneffekt: der Küchenboden ist wieder warm. Warmer Küchenboden in Kombination mit 0-Grad-Zone Fach im Kühlschrank ist super!

Ein konstruktives Wochenende

  • Samstag: Ich musste – einen drohenden Lagerkoller im Nacken – in den Garten. Im Garten konnte ich Mann sein. Mann mit Motorsäge um genauer zu sein, har har har! Und zwar habe ich habe den Zwetschgenbaum bearbeitet, so dass ein mir bekannter Motorsägenkünster nun jederzeit aus den Überresten Kunst machen kann.
  • Sonntag sind die Chefin und ich auf Tines Spuren gewandelt und haben und der Innenraumverschönerung angenommen, haben Wände (weiß und 1A in Schuss…) mit dezenten Farbtönen gepimpt und noch mehr Lampen aufgehängt. Das Esszimmer könnte jetzt genau so gut ein Ausstellungsraum von Normann-Copenhagen sein.
  • Jedenfalls alles viel wohnlicher jetzt und der Garten – so hell und freundlich, dass einem das Herz aufgeht. Over and out.

Das Downgrade

Ich bin zum Anwender verkommen. Ich bin kein Entwickler mehr, das musste ich in der letzten Woche schmerzlich erkennen. Früher hätte ich niemals nicht eine Installation abgebrochen, geschweige denn ein altes System wieder installiert. Heute habe ich eine Familie und keine Zeit mehr mich abende lange vor den Computer zu setzen um ein gehacktes System zum Laufen zu bringen. Ich bin Anwender. Auf dem eeePC läuft jetzt wieder 10.5.6, rund und ohne großes Heckmeck.

Kommt der Prophet nicht zum Berg, kommt halt der Berg zum Propheten…

Wie ich heute auf Arbeit sitze und vor mich hin schmolle weil ich keine Weißwürste bekommen habe klingelt das Handy. Servus Hoadl, wo bistn? Arbeit. Gut, ich sitze grade im Forum. Im Forum? Im Forum. Ok, ich bin in 15 Min dort…
War der BDausW samt Frau und halber Nachbarschaft (= meine Exnachbarschaft) zum Auto kaufen beim Brötchengeber. Saumäßig hab ich mich gefreut, dass sie an mich gedacht und durch geklingelt haben. Und wie es der Zufall will treffen wir dann gleich nochmal aus welche ausm Dorf die auch ihr Auto abholen – halb W in IN. Super. Super Besuch, super Mittagspause. Und selbstredend astreine Kaufentscheidungen.

Da hat jeder was davon

Die Tochter ist krank, hat Fieber, arbeitet irgendwie in Slow Motion und ist kuschelbedürftig. Das ist relativ angenehm wenn man sie abends in den Arm nimmt, und sie sich nicht wehrt wie sonst, den ganzen Tag aber wohl ziemlich stressig. Ich spiele abends dann Katalysator – große Schnecke entlasten, kleine Schnecke versorgen.
Damit sich die kleine freut wollte ich gestern ihre Wolken-Lampe aufhängen, ging nicht weil die Schrauben zu kurz waren. Schlecht, kleine freut sich nicht. Damit sich die große freut habe ich mich dann noch um die kleine gekümmert und eher so en passant*) mal die Grafik von eeePC überarbeitet. Die Installation habe ich dabei selbstredend zerschossen. Die kleine wollte auch nicht bei mir bleiben und hat nach kurzer Zeit immer nach der Mutter verlangt… Schlecht für Mutter und nach zerschossener Installation schlecht für den Vater.
*) wie der Franzose sagt.