Friseur 2.0

Grade war ich beim Friseur. Der Friseur hat auch schon spitz gekriegt dass man die meiste Kohle heutzutage nicht mehr über die Basisdienstleistung bekommt, sondern über kostenpflichtige Zusatzdienste. Das ist fast wie im Internet, praktisch ein Friseur 2.0.
Die erste Dienstleistung, die ich bei einem Friseur wahrgenommen habe, war mit 15 in W., da hat der Friseur nämlich Bier verkauft, das war praktisch. Später in N. hat man mir dann Haarwasser angeboten. Haarwasser bedeutet Haarwasser in die Kopfhaut ein massieren, das ist sehr entspannend. Der Friseur heute hat mir eine Entspannungs- und Kopfhautmassage angeboten. Ich habe erst überlegt und dann brav mitgemacht. Jetzt bin ich 15 € ärmer, aber dafür entspannt. Die Massage, kostet fast genau so viel wie das Haare schneiden selbst, ich bin ein guter Kunde.

Sarah is back

Ich bringe derzeit jeden morgen die Kleine in den Kindergarten – „besser liegen und gehn als sitzen und stehn“ heißt es ja – aber zurück zum Thema: da gab es jetzt eine Woche lang morgens Tränen, ihre Freundin Sarah war nicht da! Niemand da mit dem man die Klamotten vergleichen oder über Barbies reden kann. Niemand! Heute morgen dann die Erlösung, Sarah is back und sofort wurden Schuhe, Hose, Unterhemd, Puli und Haarspangen verglichen. Jetzt ist alles wieder gut. Vaterfreuden der ganz besonderen Art.

Wochenendstatus

Ein gutes Wochenende war das! Ich konnte zweimal sauber bei der Chefin punkten: Trotz spitzen Voraussetzungen am Samstag, habe ich mich nicht dazu hinreisen lassen mir die Lichter auszublasen (gut daran war weniger ich selbst als mein Bein schuld, das schon recht arg gezwickt hat, aber unterm Strich zählt das Ergebnis) UND ich habe ihr gestern die Markise angeschlossen. Außerdem waren wir gestern in W Karpfen essen. Das war höchste Zeit, die Saison ist ja in 4 Wochen vorbei. Der Karpfen war so viel besser als in N, der Hammer. Zu guter letzt habe dann noch ein Ubuntu 11.04 Update gemacht. Unity ist jetzt nicht unbedingt der Brecher, eine Schnellstartleiste halt. Dann genese ich mal weiter.

hostile

hostile

Do you speak English?
„Yes!“
Name?
„Abdul al-Rhazib“
Sex?
„Three to five times a week!“
No, no, I mean: male or female?
„Yes, male, female, sometimes camel …“
Holy cow!
„Yes, cow, sheep, animals in general“
But isn’t that hostile?!
„Horse style, doggy style, any style!“
Oh dear!?
„No, no – no deer! Deer run too fast …“
(via)

Oktoberfest Déjà-vu

Ich war 3 mal am Oktoberfest, zweimal davon mit der Gang aus W. Diese beiden Oktoberfestbesuche, oder viel besser die beiden Tage danach waren ungefähr genau so wie der Tag gestern. Man wacht nach einer bewustseinsverändernden Maßnahme irgendwo auf – definitiv nicht dort wo man eingeschlafen ist, bzw. von dort den letzten Erinnerungsfetzen hat. Dann schaut man vorsichtig nach links und rechts, ein bekannter Ort? Gut! Schmerzen? Ja! Wo und warum, erst mal unklar. Brille vorhanden? Gut!
Zurück zu den Schmerzen, erst mal nicht mehr bewegen als unbedingt nötig. Überblick verschaffen. Sind die Schmerzen halbwegs plausibel? Nein? Nicht gut. Ja? Besser, zwar nicht gut, aber besser als nein. Ist man hier eigentlich allein oder wird man gerade beobachtet? Sammeln. Sammeln und sich langsam abtasten.
Erst hier unterscheidet sich dann so eine OP vom Okoberfesttagdanach: du musst erst mal kein schlechtes Gewissen haben, du kannst nichts verbockt haben. Es kommt niemand und motzt, sondern ist nett! Alles wird gut.

Tag X

Heute ist es so weit, die Krampfadern kommen raus. Ich bin so etwas ähnliches wie aufgeregt, es könnte auch Angst sein, weiß nicht genau. Ich werde an einen Tropf gehängt, das mag ich gar nicht, hab ich noch nie gemocht, ist nicht so mein Ding. Ich hab mich nochmal gewogen, jetzt bin ich einfach nur noch gespannt. In 4 Stunden ist alles vorbei.
[Update] Ich liege am Sofa, das rechte Bein ist verbunden, mein Sack ist rasiert. Die Schmerzen halten sich im Rahmen. Dass da in der Leiste so viel geschnippelt wird habe ich unterschätzt.

Alarmstufe Rot

Die Chefin ist sich sicher dass im Nachbarshaus grade eingebrochen wird. Alarmstufe Rot. Das heißt für mich aufstehen, raus und nachschauen was da los ist. Das Haus ist voll beleuchtet, aber es ist nach wie vor eine Baustelle. OK, das macht keinen Sinn. Warum sollte man hier einbrechen? Und warum jetzt? Und dann noch das Licht einschalten? Die Wand zum Nachbarshaus ist grade mal 40 cm stark und wir hören jeden Schritt. So doof ist doch kein Einbrecher auf einer Baustelle einzubrechen? Das macht keinen Sinn, das kann kein Einbruch sein. Entwarnung für mich, Unzufriedenheit bei der Chefin. Wir müssen nicht immer einer Meinung sein, nein das müssen wir nicht.

Bier am Dienstag geht nicht

Heut war einer von den Tagen wo man knapp 8 Stunden unter Strom steht, aus der Arbeit raus geht und am liebsten laut scheiße schreien möchte. Bin mir vorgekommen wie in der Trueman-Show bei einem Suber-Gau Special.

Heute schon genickt

Heute musste ich mal wieder ins Ländle. Wenn ihr da eh hin fahrt, dann könnt ihr wenigstens gleich den 911er zurückbringen! hat der Chef befohlen. Gut, die Loyalität dem Chef gegenüber ist beinahe grenzenlos, also habe ich auch diese Zusatzbelastung auf mich genommen.
So ein 911er ist genau das Gegenteil von unserem Astra. Klein, unbequem und mit einer wahnsinns Beschleunigung. Dieser 911er wäre eigentlich nix besonderes, die Ausstattung wirkt sogar fast altbacken, wäre da nicht diese Sache mit der Beschleunigung. Diese Beschleunigung in Kombination mit einer Geschwindigkeitsbeschränkung ist wahrscheinlich sogar schlecht für den Nacken, könnte ich mir vorstellen, aber Loyalität ist eben Loyalität, und das ist wichtig in unserem Business und da muss man durch.