Im Konsumrausch. Der Kollege F. hat es einfach zusammengefasst: Du musst auch mal an dich denken! Ja, mal was für mich, was technisches, irgendwas technisches, wie z.B. dieses Google Nexus 5, das iPhone 4 ist ja mittlerweile schon ganz schön in die Jahre gekommen und langsam ist es, zumindest bei der Kicker App – wenn das kein Grund ist. So ein neues Handy wäre schon eine super Sache. Dir war doch schon das Nexus 4 zu groß, sind deine Hände im letzten Jahr gewachsen? War der Kommentar der Kollegen. Arschlöcher. Die machen einen aber wirklich alles madig. Um den Tag doch noch halbwegs mit einem „Für mich“-Gefühl abschließen zu können, hat Gravis jetzt den Auftrag eine 500 GB SSD in das MacBook zu bauen. Das Nexus 5 kann man ja mal beobachten, unverbindlich, gegen Ende der Rückrunde könnte das nochmal wichtig werden.
Gedankengut
Die Pfiffaprinzessin
Wie wir gestern Abend heimfahren lässt Kind 1 keine Ruhe mehr – wie super denn so ein Pilzschnitzel wäre und dass sie sich grade gar nichts besseres vorstellen könne, bla bla, bla bla… Also beim nächsten Waldweg angehalten und ab in die Flora. Auf Grund der Dämmerung und des vielen Laubs war es für die Aufsichtsperson klar, dass da nichts mehr zu holen bzw. finden ist – einfach nur eine gute Tat zur Warung des Familienfriedens. Die Kinners haben sich aber wie ein paar Ferkel durch das Laub gewühlt und die Große hat tatsächlich schon nach kurzer Zeit eine Marone (vielleicht war es auch ein Steinpilz) von beachtlichen Ausmaß gefunden. Das Teil hatte einen Hutdurchmesser von ca. 18 cm, genug Material für eine Mahlzeit. Zuhause wurde das Prachtexemplar noch mit Hilfe des Pilzatlas eindeutig als ungiftig klassifiziert, sodass der Weiterverarbeitung zum Schnitzelimitat nichts mehr im Wege stand. Kinder zufrieden, draußen gewesen, Kinder satt und dem Bildungsauftrag nachgekommen. Klassische Win-Win-Situation.
Nochmal 10 Tage
Also so ein Tablet ist kein Laptop-Ersatz, das ist jetzt nach vier Tagen schon klar. Man kann damit schon was tippen – zur Not -, aber eine virtuelle Tastatur ist eben keine reale. Und als Mann hat man einfach lieber was richtiges in der Hand, am besten schön groß, formschön und griffig.
Klotz, der Tod und das Absurde…
Ein schönes Buch, gute Unterhaltung, wenn man auf dieses Genre steht. Mittlerweile ist klar, der fränkische Kommissar hat ein kleines Alkoholproblem, dafür keine Frau und einen messerscharfen Verstand. Ob das im ersten fränkischen Tatort genauso sein wird, ist offen.
Warum Nokia das Rennen macht und Blackberry vor die Hunde gehen wird
Man kann über den Microsoft-Nokia-Deal denken was man will, aber eines ist klar, bzw. mir heut so richtig klar geworden: das ist der Todesstoß für Blackberry. Der Nokia-Mist wird so tief in die in die Exchange Plattform integriert, wie es ein Blackberry niemals werden wird. Mobiles Excel, Word und Power Point besorgen dann den Rest. Und die Kosten für den ganzen Dreck sind in der Industrie eher nebensächlich. Jede Wette so wird es kommen. Irgendwie schade.
Etz is so weit
So, alles was an Daten da war, ist irgendwo hin kopiert. Der Mail-Account ist gelöscht, der Browser-Cache geleert. Der Laptop ist leer wie der Geldbeutel und kommt morgen zum Gravis. Die Festplatte muss jetzt gewechselt werden, sonst ist die Garantie abgelaufen und ich bleibe auf den Kosten sitzen.
Ob die Festplatte durch eine SSD ersetzt wird, ist noch nicht klar, ca. 50 € verlangen die dafür. Die Aussicht auf ein paar Stunden Akkulaufzeit (+ Mavericks-Bonus!) sind auf jeden Fall verlockend, und irgendwie ist eine SSD ja auch viel robuster als eine Festplatte, viel kinderfreundlicher…
[Update] 10 bis 14 Tage soll es dauern. Falls die Festplatte tatsächlich kaputt ist, dann wird sie ausgetauscht und kann nicht im gleichen Schritt gegen eine SSD ersetzt werden. Schaut nach einer DIY-Akion aus.
Mit einem guten Gefühl in die Woche starten?
Falls jemand gleich am Wochenanfang eine gute Tat tun will, der kann sich hier in die Petition „Erhaltung des Kleinkunstverein Pegnitzbühne e.V.“ eintragen. Die Grateful Dead Zentrale Nürnberg ist im Spelunken-Ranking ganz weit vorne mit dabei, man munkelt dass sich sogar die Altmeister von Project Katrina dort schon rum getrieben haben.
NMA 2013

Gestern war Justin Sullivan mit seiner New Model Army im Löwensaal. Der Mann ist ein Phänomen, auch die neuen, etwas recht arg langsamen Lieder spielt er mit einer Intensität, das ist der Hammer! Mit der neuen Platte verhält es sich ungefähr wie mit der Kreator Renewal vor 20 Jahren, in langsam und ohne Trash und nicht von Kreator. Man hört sie an und denkt sich gut, aber nicht das was man sich erwartet hat, geht aufs Konzert denkt sich Donnerwetter, dass man solche langsamen Lieder so intensiv spiel kann! Mindestens genauso interessant wie die Band war übrigens auch das Publikum. Dass es für ein paar davon auch noch ein Nichtkonzertleben gibt, kann man sich schwer vorstellen. Auf den ersten Blick würde man auf SozPäds tippen, dagegen sprechen aber die Blackberrys. Seisdrum, ein netter Abend jedenfalls.
Leicht stolz – Froggit WH1080 mit dem Raspberry Pi auslesen #3
Das Wetter im Nürnberger Westen, schaut auf jeden Fall gut aus, für den Prototyp zumindest, Ladies and Gentlemen we proudly present: die Hack’sche Wetterstation. Der nächste Schritt ist die Daten dann auf Open Weather Map zu veröffentlichen, wie cool ist das denn?
Wo er recht hat
Billy Milano von S.O.D. hat mal gesagt „I’m not racist; I hate everyone“. Das trifft den Nagel ab und zu auf den Kopf, was für ein Gott verfluchter Philosoph.