Internet – nie gehört

Geil, im Fernsehen läuft grade eine Reportage über Familien, die auf Bertelsmann Vertreter reinfallen, die im Abo teure Brockhaus und was weiß der Kuckuck für Lexika verchecken. Einer hat schon ca. 47.000 € ausgegeben und denkt dass sie mittlerweile viel mehr wert sind. Der Sachverständige wiederum schätzt den Wert auf gut 1000 €. Internet – nie gehört.

Der moderne Bahnkunde

Gestern musste ich nach der Arbeit weiter nach Hirschaid, also am HBN in N umsteigen in den Regionalexpress nach Lichtenfels. Das ist praktisch, weil der gleich am Bahnsteig nebenan fährt und man nur ein paar Minuten warten muss. Weniger praktisch ist so ein fast nahtloser Anschluss, wenn man für die Weiterfahrt noch ein Ticket braucht: zu wenig Zeit um noch schnell zum Automaten zu wetzen.
Der moderne Bahnkunde erkundigt sich über solche Gegebenheiten natürlich im Vorfeld. Der moderne Bahnkunde versucht natürlich das fehlende Ticket online zu bestellen. Der moderne Bahnkunde kotzt bei dem Verweis auf den regionalen Verkehrsverbund (Wer denkt denn 2013 noch regional?)! Also kauft der treue Bahnkunde im Zug ein Ticket für den Anschlusszug und staunt nicht schlecht als er den Preis hört – „Wissens, im Zug ist das immer teuerer“ – und selbst mit der Bahncard 25 liegt der Preis immer noch über NN. Zähneknirschend stimmt der ehrbare und leidgeprüfte Bahnkunde dem Treiben zu.
Und dabei hätte alles viel einfacher sein können und billiger, der moderne Bahnkunde hat nämlich 2014 nicht nur einen Online-Account für bahn.de und die Bahn-App, nein er ist auch Besitzer der HandyTicket-App für fast alle regionalen Anbieter. Und das weiß er auch beim nächsten mal.

Monsters Of Liedermaching 2013

th-monsters-logo1.thumbnail.jpgDas hätte gestern eine top romantische Nummer werden können. Die Karten von Monsters Of Liedermaching im E-Werk in der Tasche und eine Pizza vom Pleitegeier im Magen. Perfekte Umgebungsvariablen bis der Anruf kam, dass Kind 1 Ohrenschmerzen hat und nach der Mama schreit. Also Karten verkauft, bei der Notapotheke vorbei und ab aufs Land zu den Großeltern. In O. gab es noch ein paar Bier und eine Nacht auf der Pritsche, ein richtiger Ersatz war das nicht.

Trendwende ganz klar erkenntlich

Der Abend gestern wäre perfekt gewesen um etwas um die Häuser zu ziehen: die Chefin Spät-Früh-Dienst Kombi, die Kinder vercheckt und der Samstag zur freien Verfügung. Wegen dem Knie wollte ich aber nicht weg und bin daheim geblieben. I chuck up.
Ein gutes Essen hält ja bekanntlich Leib und Seele zusammen, mit dem Gedanken im Hinterkopf habe ich mir dann Spaghetti Bolongnese gemacht, meinen persönlicher Leib- und Seelenspezialkleber, hab dazu Sepultura Arise gehört, danach Fernsehn geschaut und meine momentane Negativpolung zusätzlich mit Weihnachtsbock und Whisky bekämpft. Nach dem ersten Check der Systeme in der Früh kann eine gewisser Behandlungserfolg nicht von der Hand gewiesen werden. I like.
Vielleicht sollte ich die Sache von gestern einfach als Grund für eine Fahrradneuanschaffung nehmen. Oder ich lasse mein mittlerweile 22 Jahre altes Rad doch mal generalüberholen. I review.

Fuck KW47

Seit ca. 5:50 Uhr ist klar, dass dieses Wochenende nur scheiße werden kann. Da bin ich nämlich vom Rad gefallen und hab mir das Knie angehauen. Seitdem tut das Knie weh, so dass ich die nächsten Tage 100 %ig nicht laufen gehen brauche. Mir geht schon wieder so auf den Sack. Der Sani auf Arbeit hat geschlagene 7 Min. meine Daten aufgenommen, um mir danach 1 Min. Salbe drauf zu schmieren und danach zu verbinden. Die Woche hat scheiße angefangen, hört scheiße auf und war ansonsten auch nur Scheiße.

Ying vom Yang

Ying. Es ist ein gutes Gefühl, wenn man weiß dass man sich etwas leisten könnte was man eigentlich gar nicht braucht. Und es ist ein noch besseres Gefühl wenn man merkt dass man etwas gar nicht braucht und sich es deshalb auch gar nicht leisten muss. Und so ein verpasster Zug schenkt einen Zeit sich solcher Dinge bewusst zu werden. Yang.

Schau hi da liegt a toter Fisch im Wasser

Diese Geschichte ist tragisch, also Vorsicht! Und zwar ist den Kinners gestern beim Frühstück aufgefallen dass die großen Fische grade die Reste von einem Neon auseinander nehmen. Dieser kannibalische Akt war zu viel für einen Sonntag morgen, jedenfalls für Kind 1.0. Der Fisch muss beerdigt werden! Zumindest die verbliebenen 0,25 Kubikzentimeter Frischfisch ohne Flossen.
Also hat die Chefin die sterblichen Überreste geborgen, eine Grube im Garten ausgehoben, den Fisch in die Grube gelegt, ein Kreuz gebastelt, alles wieder zu geschüttet und das Kreuz in die frische Erde gerammt. Jetzt haben wir ein Grab im Garten und im Aquarium fehlt was, diese Leere ist schlimm, ganz schlimm.