
Für Brillenträger. Gerade hat man mir 100 % Sehkraft bescheinigt, an und für sich nichts besonderes wäre da nicht die Tatsache dass da keine Brille im Spiel war. 100 % Sehkraft einen Tag nach der OP ist verdammt gut sagt die Augenärztin.
Das erste Hochgefühl gab es gestern direkt nach der OP als die Ärztin ihr Werk kontrollierte und ich an ihr vorbei im Operationssaal ein Bild an der Wand klar erkennen konnte. Die OP selbst dauert keine 5 Min pro Auge, das reicht auch weil sie nicht gerade angenehm ist. Man könnte sie sogar als unangenehm bezeichnen.
Die ersten zwei Stunden nach der OP brennen die Augen etwas, da lässt man sie besser zu und hört Phish. Dann gibt es zum ersten mal Tropfen und die Lage entspannt sich. Danach hört man nochmal 3 Stunden Phish (alternativ geht natürlich auch Bayern2) und dann darf man auch schon die Glupschaugenpflaster ab machen und es folgt der erste Seh-Flash. Ein absoluter Seh-Flash und man fängt sofort an sich zu ärgern dass man die Sache nicht schon früher durch gezogen hat. Realistisch betrachtet wäre das aber nicht gegangen, noch realistischer betrachtet jetzt eigentlich auch nicht. Aber zum 40er ist das OK, sagt zumindest die Chefin. Ich bin immer noch geflasht, gesehflasht.
Gedankengut
Dann komm mal KW10
Die KW10 könnte man ansatzweise als nachhaltig bezeichnen. Jetzt kommt so eine Woche ja nicht überraschend, zumindest nicht wenn man sich mit Outlook auskennt, damit man sich aber nicht ständig damit beschäftigen muss gibt es eine super Strategie, man lenkt sich ab!
Wenn man universell einsetzbar ist, dann gibt es ja einiges zum Ablenken: Router check, Laptop check, Wochenende mit der Chefin check, Club check und Hochbett vom Kind 2 teil-check. Check, check, check und noch ein Tatort hinterher. Ab morgen Früh gibt es dann partiell angespannten Hack in einem kunterbunten Potpourri lokaler Höhepunkte Extrempunkte.
Du bist der Club! Und der Schiri höchst wahrscheinlich Fürther…

Wenn der Club so spielt wie gestern, dann sind Tage wie heute nur mit Aspirin zu ertragen. Hoffentlich hat derjenige der Aspirin erfunden hat einen Nobelpreis bekommen. Ein Krimi war das vielleicht, zumindest die letzte Viertelstunde, und kalt war es auch.
Fritzbox 7490, das Happy End

Diese Zeilen werden mit höchstem Glücksgefühl verfasst. Fast 3 Monate wurde gewartet, jeden Tag die Preise auf mydealz.de gecheckt und die Prospekte auf kaufda.de gewälzt, wirklich jeden Tag. Und die Chefin wurde mit jedem Tag genervter. Dann eröffnet Conrad – quasi in der Nachbarschaft – neu und wirft sie einen praktisch hinterher, zumindest frischgebackenen Conrad-Kundenkarten-Inhabern! Ein Happy End mit WLAN AC.
Free WiFi
In Prag war das mit dem Internet eigentlich ziemlich gechillt. Jede Kneipe hat WLAN und das Passwort gibt es bei der Bestellung. Einen extra Datentarif braucht man eigentlich nicht. Zum Glück.
Wenn FON richtig funktionieren würde, wäre das natürlich noch besser. Wir haben FON via WLAN TO GO von der Telekom, FON hat sich bis jetzt aber noch nicht rentiert: In Tschechien gibt es nämlich kein FON, in Malle ganz wenig und unterwegs hat man ja seinen Handy-Datentarif. Blöd.
Prag mit Frau
Dieses Wochenende gab es so etwas wie ein Novum, zumindest in dem Leben, das wir seit gut 9 Jahren leben. Herr und Frau Hack sind nämlich gemeinsam übers Wochenende weg gefahren – ohne Kinder. Das Ziel war Prag. Prag war ja in der Vergangenheit schon öfters ein brauchbares Ziel für bierseelige Wochenenden, dass es auch anders kann hat es dieses Wochenende bewiesen.
Obwohl, gestartet hat es gar nicht mal so anders, am Freitag gab es zur Akklimatisierung eine Wurst am Wenzelsplatz, dann einen Besuch im Grant Cafe Orient und danach ging es gleich noch in ein ganz spezielles Kneipenkleinod, die Entscheidet-Treffen-Geheim-Kneipe, Codename Nazi-Kneipe. Der Chef war zufrieden und die Chefin hat brav mitgezogen. Am Samstag war dann die Chefin dran und es gab Kultur, Shopping und Wellness. Und jetzt sitzen beide wieder im Bus und sind zufrieden. Es klappt also doch noch, ein ganzes Wochenende gemeinsam weg gehen ohne sich zu nerven! Und weil das so gut geklappt hat, gibt es nächstes Jahr eine Fortsetzung.
Statistisches: Freitag und Samstag wurden jeweils über 20000 Schritte zurückgelegt, es wurde mehr Geld für Thaimassagengedöns als für Bier ausgegeben und es gibt zwei neue Locations in der Prag-Liste, das Cafe Savoy und die NARODNI Brauerei.
Back to the roots – warten auf das Ratio
Heute hat die Chefin das MacBook bekommen, das Chromebook ist jetzt meines. Es ist ein 200 € Linux-Laptop mit exzellenten Power-Management. OK, kein richtiges Laptop, sondern eher ein kastriertes, aber es hat etwas – eine Debian-Shell und ein Browser in einem Laptop mit HD Auflösung und ungefähr 10 Stunden Akkulaufzeit. Das Rest wird sich zeigen, das Ratio kommen.
Ein paar Notizen:
- Crouton:
https://github.com/dnschneid/crouton - Crouton Installation und allgemeine Tipps:
https://medium.com/@martinmalinda/ultimate-guide-for-web-development-on-chromebook-part-1-crouton-2ec2e6bb2a2d#.w6op6ugjl - Crouton Beschreibung:
http://tomwwolf.com/chromebook-14-compedium/chromebook-crouton-cookbook/ - Debian installieren:
sudo sh ~/Downloads/crouton -r jessie -n debian -t core,xiwi,keyboard,x11,cli-extra,extension,xfce -u - Falls XFCE nicht starten will:
https://github.com/dnschneid/crouton/issues/1976#issuecomment-127371425 - Falls das Keyboard Layout nicht passt:
https://github.com/dnschneid/crouton/wiki/Keyboard - Owncloud Zugriff:
https://doc.owncloud.org/server/7.0/user_manual/files/files.html - OwnlcoudCMD Beschreibung:
https://github.com/owncloud/client/blob/master/doc/owncloudcmd.rst - Dateien zwischen ChromeOS und Linux austauschen (z.B. Owncloud):
http://fuyuko.net/basic-tweaks-and-tips-for-crouton-in-chromebook/ (siehe „Sharing Files Between Chrome OS Environment and Ubuntu Environment“)
Hin und wieder stehen wir uns nah
Nürnberg, Löwensaal, Wanda, Gestern. Unter uns, die Band ist musikalisch jetzt nicht wirklich der Hit und über die Songtexte sollte man auch nicht großartig philosophieren, aber live geben sie alles und das ist das was zählt. Was bleibt ist die Erinnerung an einen großartigen Abend und ein kleiner Kater.
Der Laptop Plan B
Wenn man derzeit ein Laptop will dann hat man im Großen und Ganzen entweder die Auswahl zwischen einem teuren Apple Produkt oder einer billigen Windows Flunder. Es ist wie es ist und es ist scheiße, fast jedenfalls. Auf der Suche nach einer Sofa-Surf-Kiste für die Chefin sind wir jetzt nämlich bei einem Chromebook hängen geblieben, gebraucht bei einem Ebay-Händler.
Mit dem Ding soll gesurft werden, das kann es. Mails gehen auch. Es ist dünn und schnell. Es gibt SSH! Dass man in einem Vserver Linux laufen lassen kann rundet die Sache ab. Ich bin begeisterter als die Probandin.
Zwischenzeugnis 2016
Am Freitag hat das Kind 1 sein Zeugnis heim gebracht. Man liest sich als Vater das Zeugnis durch und fragt sich nach den ersten Zeilen ob tatsächlich vom eigenen Kind die Rede ist, kontrolliert den Namen nochmal im Zeugniskopf und vertraut schließlich darauf dass die Lehrerin schon alles richtig gemacht hat und ist peinlich berührt. Dann ist es halt so, offensichtlich führt das Kind ein Doppelleben und ist obendrein gut in der Schule.
Automatisch drängt sich einem die Frage auf von wem es das bloß hat. Vater und Mutter waren ja beide – zumindest nach Ansicht der Lehrer – nur mittelmäßig. Betretenes schweigen. In der weiteren Analyse kommen die Eltern allerdings zur Erkenntnis dass die Mittelmäßigkeit in ihren schulischen Leistungen nichts mit einer durchschnittlichen Intelligenz zu tun hat, sondern mit einer unterdurchschnittlichen Leistungsbereitschaft in Bezug auf die häusliche Vorbereitung schulischer Aufgaben. Der Wirtschaftler nennt es Minimalprinzip. Doch unser Kind! Beide sind sich einig dem Kind 1 das Minimalprinzip bis auf weiteres vorzuenthalten.