In Prag war das mit dem Internet eigentlich ziemlich gechillt. Jede Kneipe hat WLAN und das Passwort gibt es bei der Bestellung. Einen extra Datentarif braucht man eigentlich nicht. Zum Glück.
Wenn FON richtig funktionieren würde, wäre das natürlich noch besser. Wir haben FON via WLAN TO GO von der Telekom, FON hat sich bis jetzt aber noch nicht rentiert: In Tschechien gibt es nämlich kein FON, in Malle ganz wenig und unterwegs hat man ja seinen Handy-Datentarif. Blöd.
Gedankengut
Prag mit Frau
Dieses Wochenende gab es so etwas wie ein Novum, zumindest in dem Leben, das wir seit gut 9 Jahren leben. Herr und Frau Hack sind nämlich gemeinsam übers Wochenende weg gefahren – ohne Kinder. Das Ziel war Prag. Prag war ja in der Vergangenheit schon öfters ein brauchbares Ziel für bierseelige Wochenenden, dass es auch anders kann hat es dieses Wochenende bewiesen.
Obwohl, gestartet hat es gar nicht mal so anders, am Freitag gab es zur Akklimatisierung eine Wurst am Wenzelsplatz, dann einen Besuch im Grant Cafe Orient und danach ging es gleich noch in ein ganz spezielles Kneipenkleinod, die Entscheidet-Treffen-Geheim-Kneipe, Codename Nazi-Kneipe. Der Chef war zufrieden und die Chefin hat brav mitgezogen. Am Samstag war dann die Chefin dran und es gab Kultur, Shopping und Wellness. Und jetzt sitzen beide wieder im Bus und sind zufrieden. Es klappt also doch noch, ein ganzes Wochenende gemeinsam weg gehen ohne sich zu nerven! Und weil das so gut geklappt hat, gibt es nächstes Jahr eine Fortsetzung.
Statistisches: Freitag und Samstag wurden jeweils über 20000 Schritte zurückgelegt, es wurde mehr Geld für Thaimassagengedöns als für Bier ausgegeben und es gibt zwei neue Locations in der Prag-Liste, das Cafe Savoy und die NARODNI Brauerei.
Back to the roots – warten auf das Ratio
Heute hat die Chefin das MacBook bekommen, das Chromebook ist jetzt meines. Es ist ein 200 € Linux-Laptop mit exzellenten Power-Management. OK, kein richtiges Laptop, sondern eher ein kastriertes, aber es hat etwas – eine Debian-Shell und ein Browser in einem Laptop mit HD Auflösung und ungefähr 10 Stunden Akkulaufzeit. Das Rest wird sich zeigen, das Ratio kommen.
Ein paar Notizen:
- Crouton:
https://github.com/dnschneid/crouton - Crouton Installation und allgemeine Tipps:
https://medium.com/@martinmalinda/ultimate-guide-for-web-development-on-chromebook-part-1-crouton-2ec2e6bb2a2d#.w6op6ugjl - Crouton Beschreibung:
http://tomwwolf.com/chromebook-14-compedium/chromebook-crouton-cookbook/ - Debian installieren:
sudo sh ~/Downloads/crouton -r jessie -n debian -t core,xiwi,keyboard,x11,cli-extra,extension,xfce -u - Falls XFCE nicht starten will:
https://github.com/dnschneid/crouton/issues/1976#issuecomment-127371425 - Falls das Keyboard Layout nicht passt:
https://github.com/dnschneid/crouton/wiki/Keyboard - Owncloud Zugriff:
https://doc.owncloud.org/server/7.0/user_manual/files/files.html - OwnlcoudCMD Beschreibung:
https://github.com/owncloud/client/blob/master/doc/owncloudcmd.rst - Dateien zwischen ChromeOS und Linux austauschen (z.B. Owncloud):
http://fuyuko.net/basic-tweaks-and-tips-for-crouton-in-chromebook/ (siehe „Sharing Files Between Chrome OS Environment and Ubuntu Environment“)
Hin und wieder stehen wir uns nah
Nürnberg, Löwensaal, Wanda, Gestern. Unter uns, die Band ist musikalisch jetzt nicht wirklich der Hit und über die Songtexte sollte man auch nicht großartig philosophieren, aber live geben sie alles und das ist das was zählt. Was bleibt ist die Erinnerung an einen großartigen Abend und ein kleiner Kater.
Der Laptop Plan B
Wenn man derzeit ein Laptop will dann hat man im Großen und Ganzen entweder die Auswahl zwischen einem teuren Apple Produkt oder einer billigen Windows Flunder. Es ist wie es ist und es ist scheiße, fast jedenfalls. Auf der Suche nach einer Sofa-Surf-Kiste für die Chefin sind wir jetzt nämlich bei einem Chromebook hängen geblieben, gebraucht bei einem Ebay-Händler.
Mit dem Ding soll gesurft werden, das kann es. Mails gehen auch. Es ist dünn und schnell. Es gibt SSH! Dass man in einem Vserver Linux laufen lassen kann rundet die Sache ab. Ich bin begeisterter als die Probandin.
Zwischenzeugnis 2016
Am Freitag hat das Kind 1 sein Zeugnis heim gebracht. Man liest sich als Vater das Zeugnis durch und fragt sich nach den ersten Zeilen ob tatsächlich vom eigenen Kind die Rede ist, kontrolliert den Namen nochmal im Zeugniskopf und vertraut schließlich darauf dass die Lehrerin schon alles richtig gemacht hat und ist peinlich berührt. Dann ist es halt so, offensichtlich führt das Kind ein Doppelleben und ist obendrein gut in der Schule.
Automatisch drängt sich einem die Frage auf von wem es das bloß hat. Vater und Mutter waren ja beide – zumindest nach Ansicht der Lehrer – nur mittelmäßig. Betretenes schweigen. In der weiteren Analyse kommen die Eltern allerdings zur Erkenntnis dass die Mittelmäßigkeit in ihren schulischen Leistungen nichts mit einer durchschnittlichen Intelligenz zu tun hat, sondern mit einer unterdurchschnittlichen Leistungsbereitschaft in Bezug auf die häusliche Vorbereitung schulischer Aufgaben. Der Wirtschaftler nennt es Minimalprinzip. Doch unser Kind! Beide sind sich einig dem Kind 1 das Minimalprinzip bis auf weiteres vorzuenthalten.
Ein Touch von Metropole
Die Daten vom VGN sind jetzt in Google Maps verfügbar, das ist doch mal was!
Hier der Bericht in der NN Online.
BringMeBack
BringMeBack ist von der Idee her ziemlich gut. Man kennzeichnet etwas, was einem wertvoll ist, mit einem Code und wenn man es verliert kann der Finder den Code auf der Webseite von BringMeBack eingeben, dann bekommt man eine Nachricht und kann so mit dem Finder in Kontakt treten.
Da durfte nicht gezögert werden und deshalb wurden Anhänger für die Schlüssel und Aufkleber für die Handys geordert. Die Chefin hat erst mal geschluckt, war dann aber nach einer kurzen Erklärung mit ihrem Valentinstagsgeschenk ganz zufrieden. Insgesamt fühlt es sich an wie eine Berufsunfähigkeitsversicherung.
Ein Jahr Smartwatch
Weihnachten 2014 gab es ja vom Christiankind eine Samsung Gear 2 Neo, ein ausgezeichnetes Geschenk war das. Nach etwas mehr als einem Jahr Smartwatch ist der Status wie folgt.
Das Feature schlechthin ist sicherlich dass das Teil die Nachrichten vom Handy anzeigen kann, das führt dazu dass dieses die meiste Zeit – zumindest auf Arbeit – in der Tasche ist, und das war ja das Ziel.
Gleich danach kommt die Möglichkeit sein Handy zu suchen. Man kann natürlich einfach anrufen und es klingeln lassen, aber einfach auf die Uhr zu drücken und das Handy klingeln zu lassen ist viel einfacher. Außerdem funktioniert das sogar wenn das Handy stumm geschalten ist. In die gleiche Kerbe schlägt auch die Tatsache dass man eine Nachricht bekommt wenn die Bluetooth Verbindung zum Handy unterbrochen wird bzw. wieder hergestellt ist, äußert praktisch.
Als Antreiber hat sich der Schrittzähler erwiesen. Hätte vor einem Jahr einer gesagt, dass es mir irgendwann mal wichtig ist 10000 Schritte am Tag zu laufen, hätte ich nur den Kopf geschüttelt. Der Schrittzähler spornt tatsächlich an sich mehr zu bewegen!
Ansonsten gibt es nicht viel zu sagen, von den ganzen Zusatz-Apps braucht man eigentlich gar keine. Die automatische Anzeige von Benachrichtigungen wurde deaktiviert, es reicht wenn die Uhr kurz vibriert, alles andere lenkt nur ab.
Die analoge Uhr wurde im letzten Jahr eigentlich nur noch an Festtagen ran gemacht, die Smartwatch ist einfach zu praktisch. Der einzige Nachteil der zu bemängeln ist, ist die Tatsache dass die Gear 2 Neo nur mit Samsung Handys bzw. der Samsung Firmware funktioniert. Wäre das nicht so hätte ich längst CyanogenMod aufgespielt. Demnächst wird sie Samsung Gear 2 Neo wohl durch eine LG Watch Urbane ersetzt, die schaut einfach besser aus und funktioniert an jedem Android Handy.
Chili 2016
Die größte Enttäuschung im Gartenjahr 2015 waren die Jalapeños. Und dabei hätte alles so scharf werden können, ein paar überteuerte Samen gekauft, sie in Kamillentee keimen lassen und dann den ganzen verfickten Sommer gehegt, gepflegt und gegossen.
Mein Gott was wurden sie gegossen – und vor Schnecken geschützt, morgens in die Sonne gestellt und abends wieder unters Dach und dabei immer der Ernte entgegen gefiebert. Schlussendlich schmecken die Dinger aber wie ein paar alte Schuhsohlen! Da hat auch kein Einwecken geholfen. Die schmecken einfach nach nix, aber auch gar nix!
2016 werden einfach ein paar Chili-Pflanzen (die billigsten) gekauft und in den Garten (ganz hinten) gesetzt. Man muss da wahrscheinlich etwas entspannter an die Sache ran gehen, das ist bestimmt wie mit dem Aquarium – je weniger Engagement desto besser das Ergebnis. Bestimmt.